Bunker-NRW

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130er Kellerkopf-Denkmal in Holzwickede-Hengsen

Torsten

erfahrenes Mitglied
Hallo zusammen!
Es fiel mir schwer dieses Denkmal zu fotografieren und die Fotos hier einzustellen. Es ist schon traurig, wie manche Leute fremdes Eigentum beschädigen. weinen- kopfwand-
Es handelt sich um das 130er Kellerkopf-Denkmal in Holzwickede-Hengsen. Gebaut wurde diese Gedenkstätte von 1926-1929 im Geiste der damaligen Zeit zur Ehre der gefallenen einheimischen Soldaten (1. Weltkrieg - Schlacht bei Metz und Verdun 1914 - 1918).
Auftraggeber des Bauvorhabens war der "130er Soldatenverein", gebildet aus den überlebenden Soldaten des "1. Lothringischen 130er Infanterieregiments.
Die Büsten zeigen den Oberbefehlshaber Generalfeldmarschall Graf Haeseler und seinen Stellvertreter Oberst v. Lengerke.
Entworfen wurde das Denkmal vom Berliner Bildhauer und Architekten Fritz Richter-Elsner.

(Quelle: Förderverein zur Erhaltung und Pflege des 130er Denkmales)

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Stalingrad war wunderbar??
Diese hobby Bolschewiken, den würd mal ne Woche Russland unter Stalin gut tun.
Und dann will ich den schwarzen Block mal am Roten Platz sehn wenn se "demonstrieren" wollen und nicht dürfen.
Bevor die erste Barrikade brennt liegen die tot in ihrem Blut.
Oder ihre Eltern verschwinden mitten in der Nacht, abgeholt vom NKWD oder direkt vom
Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije kurz GPU.
Und wehe du fragst wo deine Eltern sind, dann lernst du den Weg auch noch kennen nur in ein anderes Gulag.
Also ihr lustigen Bolschewiken, lasst euch nicht erwischen sonst setzt es ein paar heiße Ohren und da ihr kleinen Anarchos eh keine Ahnung habt
was Anarchie für euch bedeutet, würd ich euch da schon einen Vorgeschmack drauf geben.

Stalin Biograf D. Wolkogonow behauptet dass zwischen 1929 bis 1953 bis zu 22 Millionen Menschen durch den roten Terror zu Tode kamen.

Eine Schande ein Denkmal so zu schänden. Wie die Täter schreien würden, wärs das Denkmal einer anderen Armee z.b. der Roten in Berlin, und da hätt jemand genau das Gegenteil drauf geschmiert.
Oh man in der Zeitung würden sie sich das Maul zerreissen aber so.
Armes Deutschland.
 
Eigentlich ein schönes Denkmal ! Was für Idioten ! Anti Nazi Parolen auf einem Denkmal des 1. Weltkriegs ??? Da kann man ja echt nur den Kopf schütteln was für Schwachköpfe wenn sie die Vollpfosten erwischen müsste die erst einmal die Deutsche Geschichte auswendig lernen nonono-
 
Vorab.....Sargon-Sargon.... kratz- :D ...da hast du dich aber wieder mal in Rage geschrieben - was?!

Da gab es doch mal einen netten alten Werbespruch...."Wer wird denn gleich in die Luft gehen?! Greife lieber zur HB"....oder so ähnlich.... :D :D :D ....an den muss ich gerade unwillkürlich denken....Sargon als HB-Männchen....eine nette Vorstellung.... :lol: :lol: :lol: - jetzt aber BITTE NICHT SÄUERLICH sein.... :D :D :D

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VKo4s_7-Afc&feature=related[/youtube]

So, jetzt aber zurück zum Thema....

Dasdingausdemwald schrieb:
Eigentlich ein schönes Denkmal ! Was für Idioten ! Anti Nazi Parolen auf einem Denkmal des 1. Weltkriegs ??? Da kann man ja echt nur den Kopf schütteln was für Schwachköpfe wenn sie die Vollpfosten erwischen müsste die erst einmal die Deutsche Geschichte auswendig lernen nonono-

Werter "Kollege aus dem Wald"....du bringst es sehr schön und sehr treffend auf den Punkt:
Paßt so gar nicht, was die "Vollpfosten" da hingeschmiert haben....Schwachmaten und "Doofmannsgehilfen" halt!!!
PISA läßt schön grüßen.... :D

Ich hätte da noch eine bessere - vielleicht sogar ergänzend zu deiner - Idee:
Wenn ich's entscheiden müßte/dürfte, dann würden diese "Geschichtsexperten" zunächst mal das Denkmal säubern und wieder auf Vordermann bringen.

Interessant erscheint mir eine weitere Frage:
Gibt es da eigentlich keinen Krieger-, Schützen- und/oder Bürgerverein, der sich ein zumindest bisken um das Denkmal kümmert?!

Ggbfls. sollte man vielleicht einen solchen gründen....???...!!!.... :D :D :D
 
Meist sind es alte Menschen die sich an dem Erhalt beteiligen, aber wenn sie dann nicht mehr können, wer macht es denn dann?
Es besteht in der Jugend so gut wie kein Sinn mehr alte Werte zu erhalten. Intresse an "Nazi" Denkmälern wird ihnen schon in der
Schule genommen und dann verfällt und verkommt die Anlage langsam und irgendwann muss sie Abgerissen werden und uns
wir wieder ein Stück Heimatgeschichte geklaut die nicht ins 60 Jahre Deutschland Bild passt.

@ Schmunk: nono- platzen- winke- lach-
 
platzen- Schon der hammer was manhe mit Denkmällern anstellen. Habe mal mitbekommen wie welche eine alten Judenfriedhof die STeine umwarfen da sind wir hin Polizei gerufen und gut.
 
Eigentlich ein ehrenvolles Denkmal, aber bei so einen Mist packt mich echt die Wut platzen-
Ich würd die mit einer Zahnbürste da putzen lassen: Tag UND Nacht finger-
 
Ein wirklich schönes Denkmal klatschen- klatschen- klatschen-

Alles Andere wurde schon gesagt :evil: :evil: :evil:
 
Das Denkmal steht für den damaligen Zeitgeist. Es ist somit historisch!!! Dass wir heute anders darüber denken, liegt auf der Hand. Aber doch nicht diese hirnlosen Schmierereien an unschuldigem Stein finger- Lasst euren Frust woanders ab (Fitnessstudio fällt mir da ein/ aber nicht kaputtschlagen, sondern die Geräte benutzen) und zeigt solchen Denkmälern gegenüber mehr Toleranz.
:oops:
Jakob
 
In Bochum haben sie die Köpfe abgeschlagen am Kriegerdenkmal am Stadtpark,die Figuren wurden entfernt und nicht mehr erneuert.
Fragt lieber nicht,wie manche Denkmäler hier ausehen.
Das schlimme ist,das sich manche Leue arg damit brüsten,ein NS Denkmal zerstört zu haben.
Aber der Text auf der Tafel lautet: " den im Weltkriege 1914-1918 gebliebenen Helden des 4.Magdeburgischen Infanterie Regiments Nr.67 zu Ehren "
da ich kein eigenes altes Foto habe mit Figuren,hier mal ein Bericht mit Bildern auch der anderen Bochumer Denkmäler (unten rechts 2.Reihe drittes Foto anklicken,dort ist das beschriebene)
http://linksunten.indymedia.org/node/12063.

Erspart euch Antworten zu dem ganzen Berichtslink,er ist es nicht wert,kommentiert zu werden. kopfwand- kopfwand- kopfwand- finger-
es gehört nur als Randbemerkung mit zu diesem Bericht.
Das ist mir nur gerade eingefallen,als ich das hier gelesen habe vom Denkmal in Holzwickede
Ich kann Torsten verstehen,das er uns das zeigen wollte mit seinen Fotos.
 
Ich habe schon oft genug mit der linken szene rumgehangen um zu wissen, dass den meisten es vollkommen egal ist wofür ein Denkmal steht.
Die meisten sind so dermaßen nicht aufgeklärt und rücken sich Tatsachen einfach zurecht.
Ich sehe es als Kulturgut und dazu als stellv. Friedhof, somit sollte man es einfach mit respekt behandeln oder ignorieren.

Ich glaube die Leute wären auch pissig wenn ich irgendwas auf die Grabsteine ihrer Familie sprühe

aber das ist ein weites soziales Thema das im Ende eh nichts bringt.
Wer Linke und Rechte besser verstehen will sollte davon den Anfang genau hören:

http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0" onclick="window.open(this.href);return false;

MfG,
Ska
 
was mich ärgert:
es werden ständig Listen herausgegeben,was man "begutachten und verzieren" sollte
lest mal ganz unten "vergessen",betrifft Bochum,aber da sind -zig seiten mit anderen Städten
http://linksunten.indymedia.org/de/node/28672" onclick="window.open(this.href);return false;
Leider kann man da nichts unternehmen,da es nur eine Liste ist,allerdings mit sehr eindeutigem Hinweis.
Nur dann müßte man unser Besuchsforum hier auch schließen.
Einige Köpfe der Denkmalsfiguren wurden als Trophäen auf Stöcken woanders wiedergefunden,bzw sie sind noch immer verschwunden
 
kopfwand- Diese Schwachköpfe von linksunten sollte man ausbürgern und in der sibirischen Taiga ansiedeln, da könnten diese Vollidioten mal die Einheimischen fragen was dieser Drecksack Stalin dem russischen Volk für grauenhafte Verbrechen angetan hat, in meinen Augen sind die Deppen von linksunten einfach nur ungebildete Randalemacher die keine Grütze im Schädel haben!!!
 
Hm.
"Gebaut wurde diese Gedenkstätte von 1926-1929 im Geiste der damaligen Zeit zur Ehre der gefallenen einheimischen Soldaten (1. Weltkrieg - Schlacht bei Metz und Verdun 1914 - 1918).
Auftraggeber des Bauvorhabens war der "130er Soldatenverein", gebildet aus den überlebenden Soldaten des "1. Lothringischen 130er Infanterieregiments."

Viele waren ausgezogen, einige kehrten nach Hause zurück. Ganz sicher als andere Menschen als die sie sich 1914 aufgemacht hatten. Sie fanden sich in einem Verein zusammen, weil sie zusammen Schlimmes durchgestanden hatten. Und um ihre zurückgelassenen Freunde und Kameraden - und ich benutze ausdrücklich dieses unpopuläre Wort- nicht der Vergessenheit zu überlassen, setzen sie ihnen ein Denkmal, das so aussah wie für diese Männer in ihrer Zeit ein Denkmal auszusehen hatte.
Keiner von uns behüteten und rundumversorgten Leuten heute hat das Recht, sich abfällig über Stil oder Intention so eines Bauwerks zu äußern, der nicht auch 4 Jahre im Dreck und unter Beschuss gehaust hat. Also niemand von uns. Punktum.
Anders manche Denkmäler der folgenden "Epoche", mit Staatsgeld und im Auftrag einer Partei gebaut, deren "Verantwortungsträger" sorgfältig vermieden, der Front zu nahe zu kommen. Und das war auf beiden Seiten gleich, ob an der Spree oder an der Moskwa!
Und an der Spree und der Wolga, der Möhne und dem Dnjepr, der Ruhr und dem Don gibt es junge Leute, wenig begabt und ohne Schulbildung, aus dunklem Umfeld und ohne Richtung, die Sätze, Sprüche und Sentenzen, egal aus welcher Richtung, aufschnappen
und dumpf wiederholen, ohne Sinn und ohne Zusammenhang. Und die sprühen sie dann auch überall da hin, wo sie einen Zusammenhang vermuten, auch wenn es keinen gibt. Weil sie beides nicht verstehen, den Ort nicht und nicht das was sie schreiben.
Regen wir uns nicht über sie auf, es sind zu viele. Wenn wir ihnen begegnen, vertreiben wir sie oder rufen die Staatsmacht.
Wir stehen an diesen Orten, wir versuchen sie zu verstehen und die, die sie gebaut haben. Wir halten sie in unseren Bildern fest
und überliefern sie damit. Und manchmal bringen unsere Berichte jemanden dazu, Sandstrahlgebläse und Pinsel in die Hand zu nehmen.
Reiben wir uns nicht an den Dummen. Sie sind es nicht wert.
 
Professor- Noch besser kann man es mit Worten kaum ausdrücken

Meister- klatschen- Meister- klatschen- Meister- vielen Dank
 
@ FunClara Respekt daumen- Ich schließe mich meinem Vorredner an :!: Genauso sehe ich das auch. Du hast die Dinge klar analysierend dargestellt. Ein verbal herausragender Beitrag.
VG
Jakob
 
"im Geiste der damaligen Zeit" ist für den damaligen Geist des 130er-Denkmals etwas zu kurz gegriffen. Wer den Zeitungsbericht von damals liest, dem wird schnell klar, dass es sich hier um die in Stein gemeisselte Dolchstosslegende handelt. Es geht eben NICHT nur um das Gedenken der gefallenen Kameraden sondern um das Versprechen an Metz: 'wir kommen wieder'. Was ja etwas mehr als 10 Jahre später mit der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht umgesetzt wurde. Dieses Denkmal war als Kriegserklärung an Frankreich gemeint.

Daran zu denken halte ich heute beim Betrachten für wichtig. Genauso wichtig wie der Respekt vor den 5000 Toten, die für heute nicht mehr nachvollziebare Werte im Besten Willen ihr Leben geben mussten.
 
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