Bunker-NRW

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3 Wehrmachststollen in der Pfalz

taunusbär

erfahrenes Mitglied
Ehrenmitglied
Ich habe am Wochenende Robo Vampir in der Pfalz besucht,und Er hatte ein schönes Program zusammengestellt. Unter Anderem besuchten Wir drei alte Wehrmachtsstollen. Zwei der Stollen wurden nach dem Krieg von den Amis als Lager genutzt. Der Dritte gibt uns noch Rätsel auf weil er hoch oben auf dem Berg liegt und es keine Zufahrtsstraßen gibt. Vermutlich stammt er aus dem ersten Weltkrieg und die Waffen oder Munition wurde mit Maultieren nach oben befördert. Die beiden ersten Stollen gehören einem Landwirt. Einen nutzt Er im Eingansbereich als Lager . Diesen bekamen Wir aufgeschloßen. In den Zweiten sind Wir durch die extagroße Fledermausklappe geklettert. Beim Dritten oben auf dem Berg war der zweite Eingang halb offen und Wir konnten Uns reinzwängen.

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Nun Stollen 2. mit dem etwas kleinen Eingang

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Hier nun Stollen 3. Hier wurden nur die Eingänge gegen herabfallendes Gestein gesichert. Der Rest ist Naturfels.

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Hallo zusammen,
oh ja das sind mal klasse Bilder von nem recht schönen Ort, Wie immer Supi Bilder von dir.
Sag bescheid Sigu wenne hin willst ich habe das selbe vor.

Gruß Daniel
 
Notte1987m schrieb:
Hallo zusammen,
oh ja das sind mal klasse Bilder von nem recht schönen Ort, Wie immer Supi Bilder von dir.
Sag bescheid Sigu wenne hin willst ich habe das selbe vor.

Gruß Daniel
Schließe mich an :D
Hammer Geile Anlage
 
Marina H. schrieb:
Wo in der Pfalz war das denn, würden dort auch gerne mal hin, sieht wirklich schön aus.

Im Großraum Pirmasens, aber ohne Ortskenntnisse kaum zu Finden. Bei den ersten beiden Stollen hatten wir einen Führer vom B:U:N:D: dabei. Das ist der mit der selbstgebauten Lampe. Ohne Erlaubnis würde ich nicht in diese Stollen gehen. :wink:
 
TAunusbär, hoffe du bist gut heimgekommen.
Hier noch ein paar Bonus Bilder.

ich hatte Taunusbär gebeten, die Standorte hier nicht öffentlich zu nennen. Normalerweise halte
ich nicht viel von übertriebener Geheimniskrämerei. Jeder Interessierte hat eigentlich ein
Recht, dies mal zu sehen und herausfinden lässt sich heutzutage eh fast alles. Aber bedenkt
bitte, das es sich hier um sensible Objekte handelt, einige der wenigen sehenswerten Relikte
des Westwalls. Es ist schon so vieles verschüttet und beseitigt worden.

Auch wenn der eine Stollen "ohne Anmeldung" begehbar ist, der Besitzer hat eigentlich überhaupt nichts von den
Anlagen und könnte sie bei zu viel unangemeldeten Besucherströmen, die ihm dann noch ständig über den Acker laufen
genauso gut verschwinden lassen. Daher macht es sich immer besser, einen Kontakt herzustellen und zu fragen.



















 
Ich kann zu deinen Fotos nur eins sagen, Respekt :!:
Einfach klasse deine Fotos :!:
Danke Robo
 
Hallo,
und danke für den tollen Bericht und den Fotos.
In den ersten beiden Stollen könnte man ja fast einziehen...sieht aus wie neu :)
Mit Sammlergrüßen Andreas :(
 
Och da brauchst du kein Respekt zu haben.
Mit der richtigen Ausstattung kannst du das auch, aber trotzdem Danke. ;)

Bei dem 1. Stollen merkt man, dass der verschlossen ist - Deswegen steht der auch noch gut da.
Der 2. Stollen wurde durch einen Autobrand im vorderen Bereich leider stark mitgenommen deswegen auch die Schwärze.
 
Die Bilder sind ja Spitze Steffen. Jetzt bin ich überzeugt. Ohne eine digitale SRC geht,s halt nicht. :wink:
 
Respekt Jungs ne geile Anlage hab ihr uns da gezeigt ! Danke !
Wofür waren die Stollen gedacht ??? Ich mein die haben damals ja nicht einfach Stollen irgendwo hineingegraben ? Teile einer Mun Fabrik oder was auch immer ? Wäre über eine Antwort dankbar
 
Das ist echt mal wieder eine Hammergeile Anlage, die Ihr da entdeckt habt.

Die Stollen sehen wirklich aus, als ob da jeden Moment wieder jemand arbeiten möchte. So sauber habe ich selten Anlagen gesehen.
Der letzte Stollen wirft allerdings Rätsel auf. Ich glaube nicht, dass es sich um einen Mun- Stollen aus dem ersten Weltkrieg handelt. Es wäre zu umständlich gewesen, Munition mit Eseln nach oben zu bringen und die dann in einem schlecht ausgebauten und feuchten Stollen zu lagern. Munition muss schnell zu Verfügung stehen und so wie ihr es beschrieben habt, würde es relativ lange dauern, diese den Berg herrunter zu tragen und dann auf LKW oder Pferdewagen zu laden. Die Beschaffenheit des Stollens erinnert mich strak an Bergbau des 18: Jahrhunderts. Kann mich da natürlich auch vertun. Gibt es denn keinerlei Hinweise in der Umgebung zu finden? Keine kleinen Einschnitte im Berg oder flache Stellen? Nichts ungewöhnliches, wie fehlender Baumbestand oder kleine Schneisen? Wie ist es mit alten Trampelpfaden? Ein Stollen ohne jegliche Zufahrt oder Zugangsweg ist unmöglich. Selbst eine Seilbahn, so wie sie in Lasbeck stand, hinterlässt irgendwo Spuren. Ich wäre Euch dankbar, wenn ihr mir mal die Koordinaten per PM schickt. dann schau ich mir mal das Gelände an und versuche mal die ansässigen Quellen zu kontaktieren. Dieses Rätsel muss gelöst werden :)
 
RESPEKT!!!

Supi, Bilder.....

würde mich der Truppe gerne Anschließen, die dort noch mal hinfährt.

Würde mich daher über eine PN feuen.

Netten Gruß aus dem Münsterland
dog
 
der Stollen im Naturfels hat mit den anderen nichts zu tun und befindet sich auch in einer anderen Gegend. In dieser Gegend sind mir noch weitere solche Stollen mit der gleichen Bauweise bekannt. Es gibt 2 mit Backstein vermauerte Eingänge und im Innern sind sie nicht ausgebaut. 1 Anlage hat sogar im Eingangsbereich ein gemauertes Häuschen stehen welches eine Eingangsverteidigung gewesen sein könnte. An den anderen Stollen sind seit Jahren Fledermausgitter angebracht. Ich habe noch Bilder davon und stelle sie mal rein wenn ich sie gefunden hab.

Mir nur bekannt, dass sie im 2 WK als Lagerstollen dienten.

Was die Westwallanlagen angeht, muss man sich das genauso wie bei der Maginot LInie oder dem Ostwall vorstellen. Geplant war in dieser Region ein 30 km langes unterirdisches Netz, welches die oberirdischen Kampfanlagen verbinden sollte. Die hügelige Landschaft in dieser Region hat man als ideal angesehen. Entfernung zur franz. Grenze, Luftlinie vielleicht 8 km. Zu diesem Ausbau kam es aber nicht ansatzweise. Die angeschlossenen Bunker der einzelnen Anlagen wurden alle nach dem Krieg gesprengt. Einige brauchbare Hohlgänge wurden dann nach dem Krieg für die Amis als Lagerstollen hergerichtet. Dadurch enstand das heutige Bild.

Vielleicht können wir ja mal ne Tour im August oder September machen, bis zu 6 nette Leute dürfen hier übernachten. Für die Anlagen mit Fledermausgitter könnte man auch mal den Forst kontaktieren.
 
Hier noch ein paar weitere Stollen in unmittelbarer Umgebung in der gleichen Bauweise.
Obwohl ich aus der Region komme, ist mir die genaue Verwendung dieser Anlagen bis heute nicht bekannt.
Heimatforscher vor.























 
diese verschiedenen verschlußtechniken von stollen sind immer wieder erstaunlich.
ein bildband zu dem thema wär doch mal was. :D
 
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