Bunker-NRW

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Alte gewölbekeller unter ´Zollfeste Zons´

Bunker-Dormagen

erfahrenes Mitglied
ich habe von einem bekannten gehört das unter zons mehere stollen und gewölbe keller sind die seid hunderten von jahren zugemauert sind!!! keiner traut sich die gänge zu öffnen weil es von generation zu generation weitererzählt wird... die leute vermuten da wurden leichen verschart die z.b der pest zum opfer gefallen sind!!! in einen nchbar dorf soll eseinen staatlich versiegelten keller geben wo leichen der pest verschart wurden sind!!! jetzt wird vermutet das noch viren oder bakterien in den stollen sind alle stollen wurden zugemacht und ´getarnt´. der bekante hat einen vermauerten eingang im keller der zu einem alten gewölbe führt!!! der will mich aber nicht da rein lassen... ich habe schon das ganze internet durchforstet und nix gefunden :cry:
wo kann ich infos dazu bekommen??? beim stadtarchiv???
grüsse aus dormagen
 
Gewölbe unter alten Städten ist nichts ausergewöhnliches. Aber keine Angst vor Viren oder Bakterien. Die sind alle tot. Trotzdem sollte man in Gewölbe die lange verschlossen waren nur mit äusserster Vorsicht einfahren. Am besten mit Atemschutz und Sauerstoff Kontrolle.Auserdem solltest Du dich erkundigen ob es sich um eine offizielle Grabstätte handelt. Das unerlaubte Betreten einer Solchen wird schwer bestaft. Aber bleib mal drann es wird bestimmt Jemand was rausbekommen über Zons :wink:
 
# 1620 - dritter Stadtbrand
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# 1623 - Pest in Zons
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# 1635 - Pest in Zons

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# 1646 - Erfolglose Belagerung durch hessische Truppen in der Endphase des dreißigjährigen Krieges.
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# 1654 - 1658 - Bau des 1646 gestifteten Franziskanerklosters.
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# 1666 - Erneute Pestepidemie, verbunden mit starkem Bevölkerungsrückgang.

Weiterhin habe ich etwas zu den Stollen gefunden.
Es gab eine Stollenanlange unter der Burg, in der der berühmte Rheinische Schiefer abgebaut wurde. Einen Teil der Stollenanlage kann besichtigt werden.
Dass dort Pestopfer bergraben liegen, halte ich für eher unwahrscheinlich, da diese meist verbrand wurden. Aus dem Kölner Stadtarchiv geht folgendes hevor: Ein Mann berichtet über die Zustände der Pest.

Morgens, wenn ich auf die Strasse trat, waren überall leblose Körper zu finden. Diese wurden teilweise zu mehreren auf einer Karre hinfort gebracht.
 
Nichts zu Danken. Und wieder einmal ist es mein Geheimnis :-)

Noch ne Zusatzinfo:

Bei einer Überschwemmung, die es im 17. Jahrhundert gab, müssten auch die Stollen unter Wasser gestanden haben. Somit dürfte dort nichts mehr zu finden sein, was die Zeit der Pest angeht. Genaues Datum muss isch nochmal nachschlagen, aber so wichtig ist dass sicher nicht.
 
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