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Das vergessene Erzbergwerk in Ennepetal

brandleger

Mitglied
Hallo, ich bin vor Jahren rein zufällig aus das alte Bergwerk gestoßen.......kaum ein Ennepetaler (teilweise die nächsten Anwohner auch nicht) kennt das alte Erzbergwerk im Behlinger Berg. Damals konnte man durch ein dickes Rohr in die Grube kriechen.....leider finde ich den Eingang nicht mehr wieder.
Hier ein paar Infos:
k-2010_07250011.JPG
Eingetragen sind: 1. Das Stollenmundloch des „oberen Stollen“ 2. das Stollenmundloch des „alten Stollen“ 3. das Stollenmundloch des „teifen Stollen“ 4. ein Schutzbereich, welcher vorhandene Halden, Pingen und einen Luftschacht sowie Bauwerksreste einfasst.

Der Schutzbereich ist in der vorhandenen Topografie abgrenzbar und beinhaltet auch die Stollenmundlöcher. Die Unterschutzstellung soll lediglich der Konservierung der bodengeschichtlichen Zeugnisse des ehemaligen Bergbaus dienen. Eine Aktivierung des Bereiches im Sinne eines Schaubergwerkes scheidet ganz entschieden aus.

Für die Eintragung des Erzbergwerkes „Bilsteiner Berg“ sprechen kulturgeschichtliche Gründe. Das Erzbergwerk liegt außerhalb der Klassischen Bergbauregionen und hat aufgrund seiner räumlichen Zusammenhänge Bedeutung für die Stadt Ennepetal.

Im Bilsteiner Berg wurde bereits vor 1600 mit Hilfe von primitiven Schachtanlagen im Tagebau Eisenerz gewonnen. Um 1790 lebte der Erzbergbau im Stollen „Johannes“ (bestehend aus den zuvor unter 1. bis 3. genannten Stollen) wieder auf. 1825 wurde dieses Eisensteinbergwerk an den heimischen Industriepionier Friedrich Harkort verliehen, der das hier geförderte Erz für seinen 1826 eingerichteten Hochofen auf der Burg in Wetter, dem ersten im gesamten Ruhrgebiet, verwandte. Weitere Verleihungen sind im Bergamt Siegen für 1856 (Bergwerksfeld Bilstein) und 1918 (Feld Siegfried) nachgewiesen. Die Abbautätigkeit im Bilsteiner Berg endete 1919, als von den Klöcknerwerken in Hagen-Haspe ein Restbestand von 300 - 400 Tonnen Brauneisenstein für die Hasper-Hütte abtransportiert wurde.
 

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Sehr schön,
aber begehen is nich,oder?
Ich meine wegen dem Tor.Schade mich würde interessieren wie es drinnen aussieht.....
 
tja begehen ging mal durch das besagte Rohr..... wir sind damals nicht weit gekommen,da wir keine Ausrüstung dabei hatten.
 
Also es gibt in Ennepetal eine Arbeitsgruppe die sich damit befasst. Die haben vor einigen Jahren die Mundlöcher saniert. Davon zeugt noch die Gusstafel vor dem Stollen, welcher auf den Fotos nicht gezeigt wird.

Meinereiner hat ca. 2004 zu der Geschichte dieses Bergwerkes einen Beitrag geschrieben. War ne zeitlang im Netz. Hab ich aber zur Überarbeitung wieder rausgenommen.
 
alterbergbau schrieb:
Also es gibt in Ennepetal eine Arbeitsgruppe die sich damit befasst. Die haben vor einigen Jahren die Mundlöcher saniert. Davon zeugt noch die Gusstafel vor dem Stollen, welcher auf den Fotos nicht gezeigt wird.

Meinereiner hat ca. 2004 zu der Geschichte dieses Bergwerkes einen Beitrag geschrieben. War ne zeitlang im Netz. Hab ich aber zur Überarbeitung wieder rausgenommen.

hat du eine Ahnung an welchen Eingang das Rohr oder Abfluss sich befand? ich find es nicht wieder!
 
was ist das denn hier
austausch von eingängen der hammer schreibt euch privat an oder lasst es evil-
 
War da letztens mal, aber alleine gehe ich da nicht rein :D.
Bei dem Eingang ("Nr.3 (Unten)") ist nach ca 4 Metern eine Mauer. Mitten in der Mauer ist eine ca 70*70cm große Metalltür oder so. Ich denke die kann man einfach öffnen. In der Metalltür ist ein 20*30cm großer Schlitz mit wahrscheinlich einer infra-rot Lichtschranke (das "unsichtbare Licht" konnte man auf meinen Bildern gerade eben sehen). Ich denke mal, dass das zum Zählen von Fledermäusen ist oder so.
 
Wo ist denn "Der Stollen Nr.1"? habe nur die unteren beiden gefunden...
Ps: gibt es hier eine Edit-Funktion? :D
 
Wenn du Bilder hast dann kannst du uns die hier doch nicht einfach vorenthalten grins lass doch mal sehen zunge-

Die Edit-Funktion gibts nur für Premium Mitglieder :wink:
 
Ich muss die Bilder mal suchen, habe aber überwiegend Videos mit einer billigen mini-Kamera gemacht...
Ich schau mal, ob ich aus den Videos brauchbare Bilder ziehen kann, glaub aber nicht daran. Falls doch, lade ich die die nächsten Tage hier hoch.
 
Soo, ich habe hier jetzt ein paar Bilder von der mini-Kamera. Irgendwo hatte ich eigentlich noch Bilder von meiner Fotokamera, bei der ich mir (genau da) das Display kaputt gemacht habe -.- .
Zu der Qualität der Bilder:
Die Qualität ist SEHR schlecht, ich habe die Videokamera ursprünglich nur zum dokumentieren mitgenommen und nicht um schöne Bilder zu machen.
Falls ich die anderen Bilder noch Finde, hänge ich die die nächsten Tage-Wochen hintendran.
Ich hoffe, dass man etwas erkennen kann.

Hinter dem Gitter fließt so etwas wie ein kleiner Bach in Richtung Ausgang, der verschwindet aber vor dem Gitter (wird wohl durch ein Rohr oder wo anders nach draussen geleitet). Und nun mein Problem: Einige der Stromkabel aus Bild 8 führen einfach durch den kleinen Bach am Boden (keine Ahnung, ob die Kabel in ordnung sind, oder wohin die führen).
Reingehen wollte ich da nicht alleine, um zu merken, dass da noch Strom durch das Wasser fließt...

PS: Ich glaube die Reihenfolge der Bilder ist falsch rum...
 

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Ja,jede CCD Kamera ist Prinziepbedingt IR empfindlich,und Farbkameras zeigen IR meist als Lila.

Das Teil da ist also wirklich in Betrieb...ist aber eine sehr merkwürdige Lichtschranke... kratz-
 
Hmm weiß denn jemand was das sein könnte? Ein Gerät um Fledermäuse zu erkennen/zählen?
 
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