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FHQ Brunhilde (Zigeuner)

noredex

erfahrenes Mitglied
Heute mal wieder ein paar Bilder von der Frankreichtour im Dezember.
Unter anderem kamen wir an diesem FHQ vorbei.

Im Wald befindet sich ein unvollendetes Gebäude, das die Kommandozentrale von Adolf Hitler für die Westoperationen hätte sein sollen.
Durch die frühe Ankunft der alliierten Truppen wurden die Arbeiten unterbrochen.
Der Führer besichtigte die Baustelle, nur um deren Entwicklung zu beobachten.
Die Kommandozentrale konnte jedoch nie in Betrieb genommen werden.
Der Bau eines solchen Werks an dieser Stelle ist auf die Lokalisierung von Angevillers zurückzuführen, das sich in der Mitte des Reiches befand (850 km von Berlin und 350 km von Paris)

Auf dem Gelände wurde dann später noch ein Maginot Werk auf neuesten Stand gebracht.

Leider war ein reinkommen nicht möglich.

Plan FHQs

FHQs.gif

Plan Brunhilde

brunhi10.jpg

Plan Maginot Werk

rux10.jpg

Hier noch einige Infos einer anderen Seite (Quelle: http://www.outoftime.de" onclick="window.open(this.href);return false;):

Ein Führerhauptquartier in Angevillers/Moselle

Herr Gabriel Maire, der lange Jahre erster Magistrat der Gemeinde von Angevillers (1940 annektiert von den Deutschen unter dem Namen Arzweiler) war, sprach häufig von einem mysteriösen Gebäude, das ihm unter verschiedenen Gesichtspunkten verdächtig vorkam. Dieses Gebäude befindet sich mitten im Wald an der Grenze der "Ligne Maginot" und wurde gemeinhin von den Dorfbewohnern als "Le Bunker du Führer" bezeichnet. Man behauptete auch, daß Hitler persönlich vor Ort war. In dem Buch "Le canton du fer" wird darauf hingewiesen.

In Zusammenarbeit mit Herrn André Hoehengarten (Co-Autor des Werkes «Hinzert, Das SS Sonderlager im Hunsrück 1939-1945», Imprimerie St-Paul, Luxembourg 1983) folgten eine Reihe von Recherchen, die beweisen konnten, daß es sich in der Tat um ein Hauptquartier von Hiltler handelte.

Es handelt sich um ein etwas erhöhtes, einstöckiges, gut erhaltenes, T-förmiges Gebäude, mit einer Länge von 53 m und einer Breite von 35 m. Der linke Flügel besteht aus einer Reihe von Zimmern, die an ein Hotel erinnern, wie die 10 Zimmer auf der Süd-Ost-Seite. Dagegen gibt es auf der rechten Seite nur 4 große Räume. Dieser Teil ist zweigeteilt. Ein erster Teil im nördlichen Abschnitt scheint wie ein "Studio" ausgebaut zu sein, mit einer Toillette und separaten Waschbecken mit einem Aufenthalts- oder Versammlungsraum im Osten. Dieser Teil, der auch am geräumigsten ist, besitzt Verbindungen nach allen Seiten, sowohl nach Innen als auch nach Außen. Der zweite Teil besteht aus einem "taktischen" Saal mit einem Versammlungsraum im Osten.

Bestätigung für diese Theorie erhielten wir von Prof. Peter Hoffman von der Mc Gill University in Montréal (Canada), Verfasser des Buches «Widerstand-Staatsstreich-Attentat - Der Kampf der Opposition gegen Hitler. Er erwähnt die "Anlage Brunhilde" in der englischen Fassung seines Werkes "Hiltler's personal security". Die Bezeichnung "Brunhilde" basiert auf Befehlen von Guderian vom 12. und 26. Februar 1944. Diese Dokumente befinden sich in den Archiven des Armeehauptquartiers.

Der Name "Brunhilde" findet sich auch auf einer unvollständigen Liste von Hiltlers Hauptquartieren, die 1944 (?) vom Berliner Litographischen Institut im Auftrag des Gen. St.d.H. /Abt.f. /Kr. Kart.u.Verm. Wes. (II) erstellt worden war (1, 2, Ausschnitt). Professor Hoffmann schickte uns eine Kopie zu mit dem Hinweis, daß die Gebäude bei Angevillers vielleicht mit "Brunhilde" identisch sein könnten.

Wir haben uns an das Freiburger Militärarchiv gewand. Hier war die Existenz einer "Anlage Brunhilde" im Raum Thionville unbekannt.

Nachdem Prof. Hoffmann den Plan und die Photos der Anlage erhalten hatte, setzte er sich sofort mit seinem Freund Dr. Richard Raiber aus Hockessin (USA), dem Autor eines Artikels zum gleichen Thema in der Zeitschrift "After the Battle", in Verbindung. (Ausschnitt einer Karte mit den Hauptquartieren Hiltlers.) Nachdem er die Dokumente eingehend studiert hatte, kam er zu dem Schluß, daß die Gebäudeanlage in den Wäldern von Rochonvillers zumindest einen Teil, wenn nicht die gesamte "Anlage Brunhilde" darstellte. Die Punkte, die ihn davon überzeugten waren folgende:
1) die ganze Anlage befand sich nord-östlich von Thionville;
2) die Gebäude befanden sich auf der Maginot-Linie;
3) die Wälder schienen besonderen Schutz und Sicherheit zu bieten;
4) in einer Dokumentation wird "Brunhilde" als nicht fertiggestellt erwähnt, was auf Angevillers zutrifft;
5) die Ähnlichkeit in der Konstruktion mit dem Hauptquartier "Wolfsschlucht 2" oder "W2" bei Margival;
6) die Bezeugungen der Einwohner von Angevillers.

Zuletzt wollen wir noch darauf hinweisen, daß es in der ganzen Umgebung von Thionville keine andere Gebäudeanlage gibt, die man mit der "Anlage Brunhilde" in Verbindung bringen könnte.



..und nun die Bilder:

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Und nun noch zwei Links zum Thema:

http://www.subbrit.org.uk/rsg/sites/r/rochonvillers/index.html

http://www.subbrit.org.uk/rsg/sites/r/rochonvillers/index2.html
 
staunen-
Ich will auch mal da hin!!! Und ihr hattet keine Möglichkeit rein zu kommen? Verschweißte Türen oder sonstwie verriegelt?
 
Die Türen waren mal verschweisst, hat aber schon jemand augeflext, jedoch war der Mechanismus der großen Rolltür nicht zu bewegen.
Schade, aber ich versuch das irgendwann nochmal.
 
Hier möchte ich auch gerne einige Bilder beisteuern (von FHQ Brunhilde).

Ein Besuch lohnt sich wirklich nicht, weil die Französen die Anlage nach dem Krieg gebraucht haben als Mannschafstunterkunft. Und es gibt auch einige Bewegungsmelder. Ob die noch funktionieren weiss ich gar nicht, das habe ich nicht ausprobiert.

Die andere Maginotanlage ist jeweils auch ganz demoliert, die Schrotties haben leider alles richtig zerstört.
Und der Plan von der maginotanlage stimmt auch nicht ganz. ;-) Es sieht ein wenig anders aus beim Kasernebereich.
 

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hier mal ein paar bilder von unter tage. nach dem 2ten weltkrieg war noch die nato in der anlage. nach schließung haben aber idioten unten mächtig feuer gelegt.

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Hier auch mal ein paar Bilder aus dem Rest der Anlage Rochonvillers. Es riecht dort immer noch extrem verbrannt. Die müssen dort Unmengen Kupfer raus geschafft haben, von einem bis zum anderen Ende läuft man ca. 2 km. Dazu kommen diverse Abzweige, Räume, usw. Wenn man alles stehen will läuft man bestimmt 5 km. Was mich nur wundert, das alles zu verwüsten haben die Kabelratten doch nicht in einer Nacht geschafft, die müssen dort wochenlang Kabel abmontiert und Schaltschränke ausgeschlachtet haben. Das muss doch auch tagelang und nicht nur einmal gebrannt und entsprechend geraucht haben. Die nächste Ortschaft ist vielleicht 2 km entfernt und in direkter Nachbarschaft ist ne alte Kaserne, die scheinbar noch für irgendwas genutzt wird. Hat man die einfach machen lassen??? kratz- kratz- kratz-
Mittlerweile gibt es ganze Besucherströme in der Anlage, geparkt wird fussläufig an der nahegelegenen alten Kaserne. silly- nonono-
 

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