Bunker-NRW

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Gallmeistollen

Snake

erfahrenes Mitglied
Moin,

es sind mir sieben Stollen in den Iserlohner Wäldern bekannt. Im Waldgebiet zwischen Wolfsplatz und den Stadteichen, befinden sich sieben ehemalige Bergwerkstollen in den Hängen. Sind auf der topgraphischen Karte von Iserlohn verzeichnet.
Habe sie mittlerweile alle gefunden, sind aber entweder zugemauert, oder mit einem Spezialschloss versehen.
Ein Stollen war auf, aber eine herbe Entäuschung. 3 Meter lang und das wars. Wurde nie weiter vorangetrieben.
Nachforschungen haben ergeben, das die Stollen aus Geldmangel nicht weiter vorangetrieben wurden. Die Todesfälle waren ebenfalls extrem hoch. Heute verwalten die Stadwerke die Stollen, da sie alle Wasserführend sind und dass nicht schlecht. Der komplette Stadteichwald wird zur Wassergewinnung genutz.

Hier ein interessanter Link, indem die Stollen erwähnt werden:
http://iserlohn.gipsprojekt.de/page.php" onclick="window.open(this.href);return false; ... etail.html

Zum Schluss noch ein paar Bilder von einer älteren Tour. Neuere folgen bei Gelegnheit.

Stollen Nr. 3
147_heute16_1.jpg


Stollen Nr. 5
147_heute11_1.jpg


Stollen Nr. 6
147_heute12_1.jpg


Stollen Nr. 6- Verschluss- Nahaufnahme
147_heute15_1.jpg


Mehr Informationen hab ich derzeit nicht, bleibe aber am Ball

Grüße

Snake

(Es gibt noch einen Stollen, der zwei Tälr miteinander verbindet. Gute 12 Km lang, aber man sollte einen Neoprenanzug tragen)
 
Was mich mal interessieren würd. Is das Grundwasser seit damals gestiegen oder haben die da unten Pumpenmüssen wie die Wilden um beim Stollen bau nicht nen nassen Ar... zu kriegen?
Hab gehört das der Grundwasserspiegel seit anno dazumal eher gefallen ist.
Der Ballotsbrunnen oben im Wald hat ja damals noch Wasser geführt heute is das Dingen Furztrocken. Ausser einmal im Jahr wenn die Feuerwehr zum Traditions Ballotsbrunnen Specktackel Wasser in den Berg pumpt. Damit die Leute von der Heil und Wunderquelle kosten können. :75
 
Tja, der ganze Berg ist voll mit komischen Huckeln, unter denen sich massenhaft Pumpen verbergen. Einen Teil der Anlage haben sie im letztem Jahr erneuert. Alte Steinröhren gegen neue Plastikröhren getauscht. Ein Heidenaufwand. Wenn es still ist, hört man ds Summen der Pumpen.

VG

Snake
:80 :80 :80
80.gif
 
Ich tippe mal die Stollen wurden mit leichtem Gefälle Richtung Mundloch angelegt,damit das Wasser von selbst abfließt.
 
Falsch getippt. Die Stollen haben ein Gefälle, aber in die andere Richtung. Beim Bau ist wohl so einiges schief gelaufen. Ein kleine Wasserinne, wurde als Abfluss gebaut, kann die heutigen Wassermengen, aber unmöglich ableiten.
 
Moment mal kurz, in Lethmate hinterm Bahnhof (hab das schon mal beschrieben) geht ein Tunnel in den Berg. Im Boden von dem Tunnel ist ne Rinne, die mit Gefälle ins Berg Innere führt. Zum Wasser ableiten is die ja leider falsch angelegt aber ohne Grund wird die doch nicht gebaut, oder. Oder hat jemand den Plan falsch gehalten?? Oder sollte das ein Kabelschacht werden??
 
Der Tunnel diente den Steinbrüchen, als schneller Abraumweg. Die Rinne dienet als Aufnahme für Seile, die die Hunde durch den Tunnel zogen. Mit Entwässerung hatte das nix zu tun. Auf der anderen Seite befindet sich heute eine Garage.

Die Helmke- Brüche hatten Verbindug mit dem Burgberg. Es gab eine Gondelbahn, die über die Lenne führte. Reste davon sind noch im ersten Bruch zu sehen und eine abgestürzte Gondel, liegt im zweitem Bruch.

In dem ausgetrocknetem See ist im Krieg ein Junge ertrunken. Dieser paddelte auf einem abgeworfenen Flugzeug- Zusatztank, kippte um und ertrank.

Die Brüche sind sehr interresant, da dort nicht nur das Geheimprojekt unter gebracht war, sondern mehrere Tunnel aus verschiedenen Epochen.

Achso,a uf dem Burgberg (Pater & Nonne) stand im Krieg eine Scheinwerfrbatterie und rings um Letmathe Flak- Sicherung.
 
snake schrieb:
Auf der anderen Seite befindet sich heute eine Garage.


Das würd mich Wundern, glaube das der Stollen einfach endet. Der Stollen geht unter die Strasse die zum Kamm hoch führt. Und er führt nach unten, glaub wir meinen nen anderen.
Aber die Sachem mit den Seilen leutet ein.

Was machst du eigentlich am WE??
 
Tja, auf der anderen Seite gibt es, ne kleine Werkstatt und die haben damals den Stollen, wegen Grundstücksrechten, zumachen müssen. Und heute ist es ne Garage oder Lager. Kenne das weil, mein Vater in den Brüchen, praktisch gross geworden ist.

Am WE hab ich Dienst. Wie immer :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:
 
Sollen wir Mittwoch dann mal los??
Können Montag noch mal schreiben. Kann dir auch meine Tel. per PM schicken.
Meld mich Montag noch mal im Forum.
 
Das sind Ende des 19. JH aufgefahrene Quellwasserstollen für ein Quellwasserwerk. D.h. Quellwasser wird aufgefangen ggf. nachgeholfen wie hier und dann das Wasser über Rohre in einen Hochbehälter geleitet.

Das war mindestens 1876-1880 in Betrieb. Aber die Wasserzuflüsse waren zu gering.
 
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