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Getreide Silo?

Neuri

aktives Mitglied
Mahlzeit ich hatte vor etlicher Zeit mal im IGEl Forum nen Thread eröffnet, war mit den Ergebnissen irgendwie nicht zufrieden. Frage euch nunmal dazu:

Mir ist schon öfter dieser Zylinder im Boden aufgefallen, habe aber keinen blassen Schimmer was es sein könnte...

Direkt daneben ist Die Ruhr.

ca 500 Meter weiter weg stand mal eine Scheune, die aber abgerissen wurde. Direkt an der Scheune steht auch noch ein Beton Zylinder, der mir aber eher nach einem alten Silo aussieht.


Bild 12-14: Auf dem Weg sind rund abgewaschene Steine zu finden, woraus ich mal interpretiere das der Fluss mal grösser war und da auch hergeflossen ist. Und die kurzen Hochwasserperioden reichen bestimmt nicht aus um die abzurunden.
Desweiteren sind rote Ziegel zu sehen, welche dort überall auf dem Weg sind. Ich weiss das Irgendwo dort eine Zigelei war. und Damals war ca 1km entfernt ein Zwangsarbeiterlager der Operation Tott (oder wie man das schreibt)
Zitat aus Wikipedia: "Im Jahre 1897 erhielt Voßwinkel einen eigenen Bahnhof an der oberen Ruhrtalbahn und die im Jahr 1900 in der Nähe des Bahnhofes gebaute größere Ringofenziegelei[6] erhielt einen eigenen Anschluss. In der gleichen Zeit entstand am Bahnhof eine Zweigstelle der Firma Louis Arens aus Menden, die mit 40 Arbeitern vorwiegend Polsternägel... "

Zitat 2 : "Im Zweiten Weltkrieg entstand im Bereich des Bahnhofes ein Lager der Organisation Todt (OT-Lager) mit Zwangsarbeitern, wahrscheinlich für Aufräumarbeiten im Rahmen der Möhnekatastrophe. Weitere Lager waren in Höllinghofen sowie von 1942–1945 mitten im Ort im Saalbau Schlüter für Zwangsarbeiter der Firmen Cosack Kartonagen und Rittinghaus & Söhne.[7] Am 14. April 1945 wurde Voßwinkel von den amerikanischen Truppen besetzt. Während des Krieges gab es unter der Zivilbevölkerung in Voßwinkel nur eine Tote, die bei einem Bombenangriff starb. Bei einem Tieffliegerangriff auf den Bahnhofsbereich Anfang April 1945 wurde ein Angehöriger der Organisation Todt tödlich getroffen. Er wurde auf dem Voßwinkeler Friedhof beigesetzt."

Nu frage ich mich könnten das evtl der Schornstein von nem Ringrohrofen sein???

Die restlichen Bilder zeigen das mutmaßliche Silo ca 500m weiter weg, wo mal die Scheune stand....

Leider ist das Schild nicht mehr gut lesbar...

Nun seid ihr dran....

Im IGEL Forum wurde auf Mini Silo getippt. Allerding steht es nur nen paar meter neben dem Fluss, und dieser Führt regelmässig Hochwasser. Welches das Gebäude überflutet. Das Silo an der ehemaligen Scheune geht auch nicht in die Erde, sondern endet nach unten ebenerdig und geht nur hoch.
Ich weiss auch nicht genau wo die Ziegelei stand. allerdings findet man dort im Areal überall rote ziegelchen.

Interessant ist auch das Kein Schild dran ist so wie bei dem anderen Silo. Desweiteren fehlt ein Seitlicher Zugang. UNd wieso ist das ganze oben mit einer Betonplatte mit ausschnit und keramikabflussrohr gesichert....

Und wieso sollte man ein silo ca 500m weg von der Scheune errichten....
 

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Tut mir leid. Aber das Erste ist eindeutig ein Futtersilo zum Lagern von Silage.
Das zweite möglicherweise ebenfals, Hier halt gemauert. Der Schornstein eines Ringofens ist um ein Vielfaches größer. :wink:
Die Silos wurden von Oben Bestückt und auch die Endname erfolgte so. Deswegen machte den Silos auch ein Hochwasser wenig aus. Kohlensäure ensteht bei der Gährung der Silage.
 
Ja,das sehe ich auch so...

Die Ziegelreste würde ich tippen das dort Schutt abgekippt oder als Wegbefestigung verteilt wurde.
Runde Steine müssen auch nicht unbedingt vor Ort rundgemacht worden sein,die können auch sonstwo herstammen und wie auch immer dort hingekommen sein,da kann man so leider überhauptkeine Schlüsse raus ziehen.
 
Das das erste eindeutig nen Silo ist, war ja klar. Steht ja mehr oder weniger dran.
Aber wieso ist das eine so weit weg, es steht nichts dran und ist unterirdisch?
Meines Wissens nach war nur neben den einem Silo ne Scheune. Aber dei dem anderen war weit und breit nichts. :/
 
Beim zweiten "Silo" tippe ich mal auf einen Pumpensumpf,wenn der Wasserstand im Fluß sinkt und nicht mehr ausreicht ein Pumpe zu versorgen reicht
das Niveau im Schacht allemal aus da tiefer.Meist ist mitte Fluß zum Brunnen eine Verbindung.Bauernhöfe in Flußnähe hatten oft Wasserrechte zum Pumpen
aus Flüßen.Bei kleinen Wasserwerken in Flußnähe gab es sowas auch.
 
Klingt plausibel. Also quasi ne art Brunnen. Würde auch das keramikrohr und die Rechteckige öffnung oben drauf erklären.
Das dort ne verbindung zum Fluss besteht bezweifel ich, der Fluss ist übersichtlich und habe da nichts gesehen,
Aber bei ausreichend tiefer Ausschachtug sollte GRundwasser völlig ausreichen. Was mir unklar ist wieso man sowas "offen" da stehen lässt. Wenn da einer reinfällt is sense. Da kommt man definitiv alleine nicht raus.
 
Direkte Verbindung zum Fluss sicher nicht,dann könnte man das Wasser ja auch gleich dort holen.
Ist schon Sickerwasser,das ist ja auch Sinn der Sache,man wollte ja sauberes Wasser und keine Dreckbrühe...früher war die Ruhr ja alles andere als sauber.
 
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