Bunker-NRW

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Kriegerdenkmal Lindlar-Waldbruch

kuebelfahrer

erfahrenes Mitglied
Als ich vor einigen Tagen beruflich im Bergischen Land unterwegs war,
fiel mir ein Kriegerdenkmal auf, dass ich Euch hiermit präsentieren wollte.

Es steht einsam und verlassen neben einer Kirche und zeugt von jenen Tagen, als der Krieg auch auf dem Lande Einzug hielt und in der kleinsten Ortschaft Väter und Söhne auszogen, um nie zurückzukehren.




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schöne fotos, klasse!!
hab ihr euch mal die namen angesehen, da sind teilweise 3-4 angehörige einer familie in beiden weltkriegen gefallen, das ist selbst für damalige verhältnisse ziemlich viel!
 
Damals waren viele Kinder halt keine Seltenheit, dadurch steigt auch die Chance das die Kinder im Krieg fallen. Schade um die Leute.

Aber man ist erst Tod wenn man vergessen ist.
 
ja sicher, aber ich kann mich nur an einen fall erinnern wo soviele aus einer familie gefallen sind, trotz der damaligen familiengröße(bis zu 10 kinder) die beteutend größer war als heutzutage.
 
Schöne Bilder!
Ja damals war das mit dem Kindern noch was anderes. Mein Großvater hatte 3 Geschwister, die auch alle im Krieg gefallen sind.
Alle 3 waren Zivilisten und wurden zuhause von ner Fliegerbombe getroffen, während mein Opa an der Ostfront war und den Krieg unversehrt überstanden hat. Ironie des Schicksals......
 
Von den Erzählungen meiner Mutter ist zu vernehmen, dass Soldaten, die auf Heimaturlaub waren und in den Keller während eines Angriffes mussten, sich wieder nach der Front sehnten, weil sie da nicht so wehrlos waren.

Ich werde diese Leute auch nicht vergessen und halte weiter Ausschau nach
den steinernen Zeugen der dunklen Tage.
 
Die Ostfront war eine wahre Knochenmühle, aber auch die anderen Fronten waren nicht ohne.

Die übelste Geschichte hab ich mal im Landser gelesen, 2 Brüder, beide in Deutschland geboren, der eine bleibt beruflich in Deutschland und wird 1939 eingezogen, der andere wird Amerikanischer Staatsbürger und geht dort zur Armee, in Italien liegen sie sich gegen über und wissen von nichts. Der deutsche Bruder geht auf Spätrupp und soll einen Posten ausheben. Der Ami Bruder sitzt in dem Posten. Die Deutschen werfen Granaten und die Amis bemerken die deutschen, die beiden Brüder bringen sich gegenseitig um. Da es Nachts war konnten sie sich auch nicht sehen. Das die Beiden Brüder sind fand man erst später raus als die Soldbücher usw. ausgewertet wurden.

Das ist der Hammer.
Einer von vielen Zufällen im Krieg.
 
Dass war leider öfter der Fall...

Aber es gibt da ein fantastisches Lied. Ich hatt einen Kameraden.......

Hört Euch dass mal genauer an.....
 
Ich glaube, da wird sich jemand hüten, die Gedenksteine zu beschmieren.
Bauern und Förster sind sehr wachsam.
Irgendwie hat man in dieser Gegend immer das Gefühl, dass man beobachtet wird.
 
Manchmal hilft nur totale Überwachung, ohhh ich würd mich freuen so ne Bande Schmierfinken auf frischer Tat zu ertappen.
 
Wir hatten hier in Hessen mal einen Ministerpräsidente Namens Holger Börner, der prägte den legenderen Satz > Früher haben Wir so etwas mit der Dachlatte erledigt> :wink:
 
Da sollte man sich echt mal überlegen, immer ne Dachlatte am Mann zu haben...... :p
 
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