Bunker-NRW

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Maginotlinie Werk Schoenenburg

taunusbär

erfahrenes Mitglied
Ehrenmitglied
Die Besichtigung der unterirdischen Festung von Schoenenburg dauert ca. 2 Stunden. In 30 m Tiefe durchlaufen Sie die verschiedensten Stollen mit den erstaunlichsten Einrichtungen von der Küche,über das Elektrizitätswerk, die Belüftungsstation, die Kaserne, die Krankenstation bis zum Kampfbunker mit Panzerturm und seinen 7,5 cm Kanonen.
Die Festung Schoenenbourg wurde ab 14 Mai 1940 heftig von der deutschen Artillerie angegriffen. Die Panzertürme von Block 3 und 4 erwiederten das Feuer und insgesamt wurden von hier 16000 Granaten abgefeuert. Ab 20 Juni bombardierte die deutsche Luftwaffe ständig die Kampfblocks und die Eingänge jedoch ohne Erfolg. Insgesamt fielen 3000 Geschosse und Bomben (teils 1100kg Geschosse) auf das Fort. Seine Besatzung ergab sich aber erst nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes auf Befehl des französischen Oberkommandos.


Im Gegensatz zu dem Werk Michelsberg darf man Hier die Außenanlagen betreten. Ist schon ein komisches Gefühl wenn sich plötzlich so eine Kuppel neben einem hebt. Beim schleichen durch den Wald habe ich noch einen Notaustieg endeckt. Merkwürdiger Weise war der nicht besonderst gegen das Öffnen gesichert. So nun viel Spaß mit den Bildern . Anfangen tun Wir mit der Außenanlage.

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Wow da hat aber jemand viele Fotos gemacht. Sehr schön...gefällt mir! :)
 
Ich wusste nicht das so viele Werk in so einem Spitzen zustand sind und als Museum genutzt werden. Hammer.

Danke für die arbeit die ganzen Fotos hochzuladen.
 
Machich doch gene: Übrigens wurden die Bilder mit meiner Uralten Kammera REVUE FLEX 3003 mit 55mm. Objejktiv 1:1,4 gemacht. Kenner werden wissen wie lichtstark das Objektiv ist zum Belichten verwende ich ein Metz Blitzlicht.
 
Schreib das Wort einfach aus....oder deaktivier die Smileys.
Ist das ne 55er Festbrennweite?
Hab auch ne Spiegelreflex, aber leider nur ein Lichtschwaches 18-55mm 1:3,5-5,6 Nikon. Zu Weihnachten gönn ich mir aber ein schönes 300er Sigma und ein Lichtstarkes Makro....

Du meintest bei Deinem Objektiv 1:1,4 oder?
 
Taunusbär, Du hast mal wieder ne fantastische Arbeit hingelegt. Vielen Dank für den super Beitrag..... 8)
 
War gestern mit meinen Kindern im Elsass und habe dort das Werk Schoenenbourg besichtigt.
Es gehört zu den Festungswerken der Maginotlinie und ist als Museum hergerichtet.
Es wurde mit einer Besatzung von 1000 Mann im Dreischichtendienst geführt. Die Besatzung war jeweils für Wochen im Werk.
Es handelt sich um eine führerlose Besichtigung, an markanten Punkten hängen Erklärungstafeln.

Das Werk ist voll ausgestattet.

Man betritt es über den Munitionseingang, dort kann man auch einen Blick auf die Nahverteidigung werfen. Dann geht es 135 Stufen in die Tiefe ist Hohlgangsystem.
Dort befindet sich der Bahnhof, ein Kraftwerk, die Kaserne. Weiter geht es durch einen 1200Meter langen Stollen zu den 6 Kampfblöcken, von denen einer zu besichtigen ist.

Insgesamt eine interesante Anlage.
Der Munitionseingang mit Nahverteidigung
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Das Kraftwerk und die Filteranlage
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Die Kaserene mit 45 Mann Zimmern und San-Bereich
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Der Verbindungsstollen und ein Feuerlöschzwerg
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Die Munition wurde mit einem Elektozug durch den Stollen zur Munitionskammer gefahren. Von dort an Deckenschinen zu den Kampfblöcken.
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Die Geschützkuppel ist normalerweise im Boden versenkt. Nur zum feuern wurde das Geschütz samt Panzerkuppel angehoben und konnte dann im 360 Grad Radius abgefeuert werden.
Bei massiven Bombenabwürfen aufs Werk, wurden die Geschütze nicht beschädigt. Sie wurden lediglich mit Erde überdeckt die dann wieder entfernt werden muste.
Hier zwei Bilder vom Hebemechanismus.
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Im Eingangsbereich des Werkes hängt diese Gedenktafel, beruhigend zu wissen das wenigstens der ehemalige Gegner unsere Gefallenen in Ehren hält. Das ist ja bei unseren 'Volksvertretern' leider nicht so. Totschweigen ist auch eine Art der Politik.
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Zum Schluß noch ein paar Außenaufnahmen auf den Kampfblöcken,
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An der Straße die von den Kampfblöcken wegführte lagen mehrere Bunker aufgereit.
Diese waren durch Sprengungen von innen sehr zerstört.
Wir haben sie trotzdem begangen und noch Reste von Einbauten gefunden.
Unter anderem Wasserbehälter, Bank und Gardrobe, Filteranlage und einen Kranarm zum wechseln der Bewaffnung an den Schießscharten.

In einem Bunker befand sich ein mehrere Meter tiefer runder Schacht. Brunnen ? Oder Verbindung zu den anderen Bunkern ?

Sehr interesant sind auch die Spuren der Zerstörung. Man erkennt teilweise wo die Ladung gelegen hat.
 

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das was du als Kran bezeichnest war der Stahlträger an der die Pak und das Mg fest war eine sogenannte C.O.R.F. Kassematte mit der man beide Waffengattungen in einer Scharte verwenden konnte .

solche Ausrüstungssachen sind nicht selten für die Maginot Anlagen den dort wurde ja das meiste einfach drin gelassen .
 
Schoenebourg ist ein schönes Werk. Sören, wir hatten uns schonmal unterhalten wegen Maginot Linie in dieser Region, weiß allerdings nicht mehr mit welchem Ergebnis. Jedenfalls kann ich dir noch das Werk Kalkofen (Four a Chaux) empfehlen, das wie der Simserhof auch in der Nähe ist - und in dessen Vergleich eine wesentlich bessere Führung anbietet wo man auch mehr zu sehen bekommt. Simserhof ist ein großes Werk, was aber der offizielle Besucher zu Gesicht bekommt ist ein Witz.
 
Da ich ja ansonsten kaum Möglichkeiten habe, unterirdische Anlagen zu besuchen, fand ich den Besuch im Fort Schoenenbourg -trotz Tourismus- sehr spannend.
(und würd nu noch lieber "wirklich" verlassene Untertage-Locations sehen :wink: )

Aber erstmal ein paar Bilder von dem tollen Ort :

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