Bunker-NRW

Bunker-NRW ist die größte deutschsprachige Lost-Place Community. Bei uns findest du zahlreiche Themen zu Bunkern, U-Verlagerungen, Ruinen, Industrieanlagen, Lostplaces, und vielem mehr.

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taunusbär

erfahrenes Mitglied
Ehrenmitglied
Also den Bunkern zuliebe würde ich ja mal nach Sylt fahren,sonst natürlich nicht. Dann schon eher die Unterwelt von Helgoland erkunden und ordendlich zollfrei einkaufen. :wink:
 
taunusbär, kleine geschichte hierzu. war vor 3 jahren auf helgoland (schiffs-tagestour für 35 €uro). ich wusste damals noch nichts von der festung. ich bin dann 2 stunden auf der oberinsel rumgestolpert und dabei sind mir diverse, zerklüftete stellen unten an der küste aufgefallen. das weckte gleich mein interesse, allerdings gab es keine möglichkeit da mal schnell hinzugehen. die ganzen tafeln mit den hinweisen zum 2.weltkrieg hatte ich wohl auch alle übersehen, dennoch hatte ich das gefühl, dass da mal irgendwas gewesen sein müsste.
zu hause hatte ich dann diese Seite entdeckt, somit steht helgoland also nochmal auf dem plan :D

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Tolle Sache das Loch würd mich definitiv interessieren, grade jetzt wo ich eben bei Ebay ne Maglite (meine Zweite nun) 4D für unschlagbare 29,00ois gekauft habe mit Garantie und so. Dann wirds Zeit mit 3 Leuchten mal da hin zu fahren.

Dunkel wirds nun nimmer mehr... :wink:
 
ja ich, spätestens Ende Sommer diesen Jahres :)

ich weiß nicht ob das so rüberkommt, aber "diese Seite" ist ein link
http://www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de/helgo" onclick="window.open(this.href);return false; land/helgoland.html

Dies ist mein erster HTML Link

oder suchst du noch mehr infos :?:
 
sehr interessant. hab bei meinem besuch vor ein paar jahren auch nichts davon gesehen. da muß ich nochmal hin, ich hoffe buelent, du kommst diesmal mit!
kann man nicht einen extra helgoland thread aufmachen? hier geht es ja eigentlich um sylt.
 
In der Doku-Serie " Bilderbuch Deutschland" habe ich schon dreimal den Beitrag über Helgoland gesehen. Die unterirdischen Anlagen die sich über mehrer Etagen hinziehen sind bei der Sprengung so gut wie nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Man müßte echt mal privat die Insel besuchen. Die Zeit bei den Kaffee-Fahrten ist da wohl zu kurz. :wink:
 
Moin, Moin,

möcht ich heute ind die Richtung Friesische Inseln sagen, und moin kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit anwenden. Und ein besonderes Moin geht an die Haluner, die Helgoländer schlichthin, die es immer wieder verstanden aus dem Nicht etwas Neues zu starten 2 WK. überlebt, zwei mal demontiert, Deutschland einzige Hochseeinsel als Spielball der Kriegsmächte, vom Kaiser Wilhelm das erste Mal, vom Reichsführer Adolf Hitlr zum 2Mal also totale Festung aufgebaut, von den Briten Ende der 40. Jahre als Bombenübungsfeld fast Vollständig, später dann als sogenannter "Big Bang" bis auf dieFeste zerstört (die wahrscheinlich größte nichtnukleare Sprengung der Weltgeschichte), wieder von Deutschen befreit und in den 50er Jahren als moderne Heilseebad wieder aufgerichtet, und seit einigen Jahren unter Denkmalschutzt stehende größte zusammenhängende Bebauung im 50er Jahrestil.

das alles und noch viel mehr ist Helgoland.

Die beiliegend Fotos sind schon gut 14 Jahre alt und bei einem 14 tägigen Urlaub von mir enstanden entstanden

Deutschland, Deutschland
über alles, über alles
in der Welt...


Franz
ja der kannz nicht lazzen



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Zu sehen sin:
1) Helgoland, vom Bäderdampfer
Die lange Anna
2) Oberland, Leuchtturm, früher Flagturm
eines der wenigen, dem big bang überelbten gebäuden
3) Im Luftschutzbunker, unterirdisch
4) dto.
Regenauffangbecken, Oberland
5) Düne
Friedhof der Namenlosen Seetoten undKriegsopfer
 
Super Leute...
Klasse Bilder...tolle Links...auch die Fotos von @Franz ..einfach nur toll..
Mfg Andreas / Ende 1945
 
An:
Taunusbär
Sargon III.


Moin, Moin,

ich habe es auch schon bemerkt, das einige Bilder auf dem Kopf stehen, wenn Ihr wollt kann ich das ändern, muss aber alle Bilder von Fotos 13X8 neu einscannen.

Zum Thema Helgoland:

eeigentlich gehört ja nur ein gewisser teil zum Thema Bunker. Ich würde gern mal ein paar zeilen zu dem Thema "DEUTSCHLANDS EINZIGE HOCHSEEINSEL BZW HELGOLAND IN DEN KRIEGSZEITEN - einige dinge zusammenfassen, um hier den Jüngeren Forenmitgliedern aufzuzeigen wie sehr eine einzelne insel immer wieder zwischen den Kiegsmächten errieben wurde.

Nur dass wird ca. 10 bis 14 Tage dauern, bis der erste Teilaschnitt im Forum stehen wird.


Franz
der kannz nicht lazzen
 
Danke führb den klasse Link. Sehr viele schöne Bilder und Hintergrund Infos. klatschen- klatschen- klatschen-
 
Die ganzen Bunker die noch vorhanden sind, gehören zum Projekt "Hummerschere", dort sollte ein Flottenstützpunkt gebaut werden der, ähnlich wie der der Engländer in Scapa Flow, die Kriegsmarine aufnehmen kann.
Leider aus Kriegsgründen schon 41 eingestellt.
 
Hallo,

hier bin ich mal wieder,
heute mit einen kurzen Statement zum Thema

Adolf Hitlers Plan der "Hummerschere"

also los gehts dann mal....


Hitlers Plan der Hummerschere
Oder Helgoland wird zum Hochseehafen
Nach dem verloren Weltkrieg bestimmte der Versailler Vertrag, dass Helgolands Militäranlagen komplett zerstört werden sollten. Unter Kaiser’s Führung gewonnenes Land (heutiges Unterland/Fußballplatz) wurden jedoch verschont. Kasernen und andere Gebäude, die zivil genutzt werden konnten blieben bestehen. Die kompletten unterirdischen Stollen, Bunker oder Räume wurden betoniert und zugeschüttet und versiegelt.
Fischerei und Tourismus nahmen wieder ihren Platz auf der Insel ein, bevor das Militär Mitte der 30iger Jahre die Idylle wieder zerstörten. Der Führer sah nämlich den Versailler Vertrag als äußerst verletzend an. Bereits 1935 war es vorbei mit dem Verbot der Befestigung; die neue Aufrüstung nahm seinen Gang.
Nach einem - scheinbar harmlosen - Ausbau der Landungsbrücke am Nordstrand und der Promenade, wurde das zerstörte Hafengebiet wieder in Stand gesetzt. Die nach dem Weltkrieg verschlossenen unterirdischen Tunnel und Räume wurden wieder geöffnet und erweitert. Auf der Insel waren hunderte Arbeiter mit weiteren Vorbereitungen beschäftigt. Nach den vorbereitenden Arbeiten begann die eigentliche Arbeit an der Befestigung im Jahr 1937. Es wurden Kanonen von großer Reichweite und schwere Luftabwehr-Batterien mit Scheinwerfern und der nötigen Peilungstechnik aufgestellt. Kraftwerke, Werkstätten, Mannschaftsräumen und Munitionsdepots wurden unterirdisch gebaut und eingerichtet.Selbst in die Klippen vor dem Hafengebiet wurden Lagerräume gesprengt um Torpedos und Tiefseebomben zu lagern.
Der Hafen wurde wieder wie zu Kaiser’s Zeiten für Torpedo- und U-Boote ausgebaut und bald wurden die alten Kasernen wieder mit einer Garnisonen belegt. Und nun zeigte es sich, dass die ersten Verstärkungsarbeiten Teil des gigantischen Projektes "Hummerschere" waren. Helgoland und seine Düne, eine Sandbank dicht vor Helgoland und ein beliebtes Ausflugsziel für den Kurenden Gast und Touristen, sollten nach Hitlers Plan zu einem riesigen eisfreien Hafen werden, der die gesamte deutsche Nordsee Kriegsflotte aufnehmen sollte.
Angedacht geplant, dass das Projekt bis 1948 beendet sein sollte, aber es wurde 1941 eingestellt. Der Schwerpunkt der Nazis verlagerte sich auf einen Angriff auf Russland; und die Hafenbauten an der französischen Atlantikküste banden die deutschen Kräfte. In diesem Jahr wurde der Flugplatz mit zwei Landebahnen fertiggestellt, während die Arbeiten an den U-Bootsbunkern noch ein Jahr andauerten. Auch wurden 1941 Zivilschutzbunker eingerichtet, nach zwei britischen Luftangriffen und der kurzzeitigen Evakuierung von Schulkindern mit ihren Müttern und Lehrern.
Die ersten Kriegswinter waren ungewöhnlich kalt und es erwies sich als gute Idee Helgoland als eisfreien Hafen auszubauen. Gewiss konnte Treibeis vorkommen, aber nicht genug, um die Schiffe am Einlaufen hindern zu können. So war es Helgoland, das die Lücke füllte, als die anderen deutschen Nordseehäfen vereist waren. Auf Helgoland konnten die Schiffe mit Proviant, Brennstoff und Torpedos versorgt werden. Helgoland war auch der Ausgangspunkt für U-Boot-Aktionen in Verbindung mit der Besetzung von Dänemark und Norwegen. Aber nachdem man über die Häfen in Skandinavien und später auch in Frankreich verfügen konnte, wurde Helgoland zur weniger bedeutsamen Zwischenstation, wo Minensucher, Minenleger und Torpedoboote Schutz vor schlechtem Wetter suchten und mit Proviant versorgt werden konnten.
Der Küstenschutz kam nicht zum Einsatz, da die Alliierten - abgesehen von einigen U-Boot-Angriffen - Vorstöße in die Helgoländer Bucht vermieden. Die Luftverteidigung hatte wechselnde Erfolge. Bei den ersten Luftangriffen auf Helgoland im Dezember 1939 konnte man nicht einen einzigen der 21 britischen Flugzeuge abschießen - später wurde es besser. Während des letzten Teils des Krieges wurde die Insel regelmäßig von alliierten Bombern überflogen, die sie als Peilmarke bei ihren Bombeneinsätzen gegen die großen deutschen Städte benutzten. Nun flogen die Flugzeuge in einer Höhe, in der die Flugabwehrgeschütze sie nicht mehr erreichen konnten - im Gegenteil die Helgoländer mussten jedes Mal die Luftschutzbunker aufsuchen!
Nach der Invasion in der Normandie 1944 verlor Deutschland den Zugang zu den Häfen am englischen Kanal. Jetzt bekam Helgoland wieder Bedeutung als Ausgangspunkt für die Flotte. Besonders der U-Boot-Bunker wurde gebraucht.
Aber die größte Bedeutung für Helgoland und seine Bewohner stand noch voraus. Das Bombardement kurz vor Kriegsende am 18. und 19. April 1945 vernichte Helgoland binnen weniger Stunden intensiver Luftangriffe durch die Engländer
Reste der alten Bunkeranlagen sind auf dem Oberland noch zu begehen, so der offizielle Tenor.

Franz

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gruß Dasdingausdemwald
 
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