Bunker-NRW

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Sondlerfund in Hlbg..

chrissi76

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War das zufällig jemand aus unserem Forum?
https://www.wp.de/staedte/hagen/hohenlimburg-gesprengte-weltkriegsmunition-wirft-fragen-auf-id233821131.html
 

PGR 156

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Wird keiner von hier gewesen sein.
Interessanter Zeitungsbericht. Patronenfundmunition sei ungefährlich? Mmmh. Kommt drauf an, wo und wie sie die Jahrzehnte lag.
8x57IS Fundmuni konnte ich durchaus erfolgreich und treffsicher mit einem K98k verschießen...
Und das hier: Nach Paragraf 13 des Denkmalschutzgesetzes benötigen in Nordrhein-Westfalen Sondengänger für die Suche mit einem Metalldetektor eine Genehmigung. Dazu ist zunächst der Kontakt zu einer Außenstelle des...
hätten sie wohl gerne so.
Die vorsätzliche Suche nach historischen Objekten selber bedarf der Erlaubnis, egal ob mit bloßem Auge oder Sonde. Egal ob Metall oder Feuersteinschaber.
Das bloße Sondeln nach zB neuzeitlichen Münzen dagegen unterliegt keiner solchen Erlaubnis. Die Suchabsicht ist also der Indikator.
Deshalb ist vor Gericht auch meistens nur die fehlende Erlaubnis des Geländeeigentümers oder Fundunterschlagung der springende Punkt.
Die Erlaubnis ist trotzdem anzuraten, schon, weil der LWL in Olpe sich sehr um die Sondengänger bemüht und mit Rat und Tat zur Verfügung steht.
Das sieht in anderen Bundesländern deutlich anders aus.
 

Bastler

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Sieht auf dem Bild so aus hätte man um die Panzerfaust zu finden garkeine Sonde gebraucht...am hinteren Ende wächst ja sogar schon Moos kratz-
Der Kopf von der Stielhandgranate der da neben liegt ist auch nicht zu verachten staunen-

Man sollte also nicht an jedem Rohr ziehen,das irgendwo im Gebüsch unmotiviert aus dem Boden guckt :lol:
 

Funker

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Man kann in NRW losgehen, auf nicht abgesperrtem Gelände in der Natur herumlaufen und offen liegende Munition finden. Passiert mir zwar nicht jedesmal, aber beunruhigend oft. Bin kein Sondler, aber habe irgendwie den Blick dafür - zwischen 1000 gleich aussehenden Tannenzapfen habe ich die eine verrostete Granate gefunden, die sich unauffällig darunter gemischt hatte. Da erkennbar schon explodiert, war es nicht der Rede wert, aber in der Nachbarschaft lagen dann noch mehr verdächtige Metallteile rum.
Kann Bastler nur zustimmen, man sollte nichts anfassen was irgendwie metallisch und zylinderförmig aussieht....
 

widde

Mitglied
Die Wälder rund um Hagen und Iserlohn liegen eh noch voll Munition. Zumindest kleinere Sachen findet man noch. Der Kampfmittelräumdienst hatte hier lange in den Wäldern zu tun. Hier hatte es in 1945 in den letzten Kriegswochen noch richtig gerappelt, als die Allierten den Ruhrkessel verkleinert haben. Die Spitzen haben sich zwischen Hagen und Iserlohn getroffen und da gab es noch ordentlich Kämpfe. Dazu war die Wehrmacht gerade dabei sich aufzulösen und entledigte sich überall seiner Ausrüstung.
 
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