Bunker-NRW

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Syburg

Das Besucherbergwerk Graf Wittekind ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk in Dortmund-Syburg.

Am Nordwesthang des Sybergs existierten nacheinander drei Stollenbergwerke. Im Stollen Beckersches Feld wurde von 1582 bis 1663 oberflächennah Steinkohle abgebaut. Es folgten unweit der Stollen Schleifmühle, der von 1740 bis 1801 in Betrieb war. Anschließend wurde von 1858 bis 1900 der Stollen Graf Wittekind genutzt.

Von 1986 wurden die Stollenbergwerke vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e. V. restauriert und wiederhergestellt. Seit 1997 sind die Stollenzechen sind ein von der Bergbehörde anerkanntes und überwachtes Besucherbergwerk.

Heute können Stollen von einer Gesamtlänge von 260 Metern und frühe Abbausysteme im Besucherbergwerk Graf Wittekind besichtigt werden.
 
Hinten am Denkmal ist eine Tür, sehr massiv verschlossen.
Hab gehört diese Tür führt in einen Bunker, der direkt unter dem Denkmal ist, im Berg. Oder handelt es sich um diesen Stollen und um keinen Bunker?
 
Es handelt sich tatsächlich um einen Bunker. In beiden Kriegen haben dort Flak´s gestanden und verschieden leichte bis mittlere Ari. Der Bunker diente zum Teil als Luftschutz, aber größten Teils als Mun- Depo.
 
Im 1. Wk brauchte man noch keine Bunker,da waren Fliegerbomben so groß wie Bierflaschen,und wurden vom "Beiflieger" oder wie sich der Hinten nennt von Hand über Bord geschmissen... :lol:

Ja,der Raum unter dem Denkmal wurde als Luftschutz für die Syburger genutzt.
Der Raum wurde aber nicht als Bunker angelegt,die dicke Wandstärke hat sich eher beiläufig aus dem Umbau des Denkmals 1936 ergeben.
Stollen giebt es dort nicht,nur ein sehr schmalen Schacht mit Steigeisen,der im Denkmal hochgeht und in ein recht großen Raum unterm Dach führt.

War dort vor 10 Jahren mal drinn,wie das Denkmal renoviert wurde.
Damals wurde auch erst diese Panzertür und die Fenstergitter eingebaut,vorher war dort eine völlig verrottete Blechtür drinn,die ich schon 1991 als 14 Jähriger mal aufgebrochen hatte... :lol:
 
Jugendsünden... :P

Heute wird das nix mehr dort reinzukommen,die aktuelle Tür kennt ihr ja...
Es giebt noch ein 2. Eingang,eine etwa 1x1m große Graugussplatte im Boden,auf der oberen Ebene vom Denkmal,rechts neben Willies Podest.
Früher konnte man die hochnehmen,heute ist die von innen mehrfach gekontert :?
 
Ich denke da stemmst du nicht lange und zack hast du ne acht aufen rücken.
Wenn überhaupt stemm mal lieber die Gulli deckel am HBF :idea:
 
Wenn man kräftig genug stemmt bricht man nur eine Ecke ab,haben Andere offensichtlich schon probiert.

Hab da vor einiger Zeit Nachts mal 2 Typen angetroffen,die waren grade dabei mit einem Gulligitter runzuhantieren,einer lag auf dem Bauch auf Willies Podest,und der Andere versuchte ihm das Gulligitter zu reichen...Sinn der Sache war wohl mit dem Teil von da oben die Luke einzuschmeissen.
Aber der untere Typ war nicht lang genug,und das Gitter blieb unten....die Typen wollten mir ihre Absichten auch nicht erklären,wie ich da hingeleuchtet hatte war Nr1 SOFORT weg,und Nr2 ist an der anderen Seite vom Podest runter und war dann auch fix weg... :lol:

Aber solche Bemühungen lohnen sich eh nicht,ist alles recht unspektakulär da drinnen...muss man wirklich keine Risiken für eingehen.

Interessanter wäre die Frage warum der Finceturm einen Keller hat,und wie groß dieser denn sein mag :wink:
 
Dann stemm das Dingen mal, wenns kracht wars bestimmt die Wirbelsäule. :D
Werd dann mal drauf achten ob da jemand liegt der ab der Hüfte abwärts gelähmt ist. :lol:

Was wo is ein Keller??
 
Kennt jemand von Euch die Reste der alten Bergbahn, die 1903 eröffnet wurde und vom Tal bis hoch zur Burg führte?

Auf einer Strecke von 425m brachte eine Bergbahn, Besucher zur Hohensyburg hinauf und wieder zurück.
Die Talstation befand sich an der Gastwirtschaft Haus Weitkampf und die Bergstation am heutigem Casino. Die alte Bergstation, musste dem Casino weichen.
Das Besondere an der Seilbahn war, dass immer zwei Wagen, gleichzeitig, auf der Strecke fuhren. An ihrem Begegnungspunkt, wurden sie mittels eines ausgeklügelten Umlenrollensystem, aneinander vorbei geführt.
Die Seilbahn musste auf den 425 Metern eine Höhe von 92 Metern überwinden. Trotz der 21 % Steigung, wurde die Bahn auf einer graden Strecke nach Oben geführt und nicht in den üplichen Serpentinen.
1923 wurde die Bahn, aus wirtschaftlichen Gründen, demontiert. Es ist nicht viel aus dieser Zeit übrig geblieben. Nur eine kleine Brücke, mitten im Wald, steht als einziger Zeitzeuge, einsam am Berg.
 
Cool, man erfährt immer wieder was neues. Danke für die Info.
Wusste echt nicht das da mal ne Seilbahnhoch ging.
Gibts da Fotos von??
 
Ja,die Geschichte kenn ich,die Bergstation war das Restaurant "Ruhrterassen",das für den Casinobau 1983 rum abgerissen wurde.
Deshalb heisst das Casinorestaurant heute noch "neue Ruhrterassen"


Fotos würden mich auch mal interessieren... :wink:


Jo,die Bergbahn wünscht man sich zurück,wenn man von Westhofen nach Syburg rauflatscht... :P
 
Bei Google Earth kann man die alte Trasse noch sehen. Hier die GPS-Daten:

51°25'14.74"N

7°29'34.26"E

Viel Spass!!!
 
Hier mal die Ansicht für die, die kein Google Earth haben

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