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Zechengebäude

Rennsemmel

Mitglied
Hallo,

so dann wird das also mein ersten Beitag :)
Hab nichts in der Suchfunktion gefunden und deshalb dachte ich mir stell es mal rein.Falls schon vorhanden dann kann es ein Moderator ja löchen.

Bei dem Objekt handelt es sich um eine "Halle"einer Ehemaligen Zechenanlage zwischen Mönchengladbach und Aachen.Mehr Infos hab ich leider nicht.
Kann nur dazu sagen das die "Halle" nicht abgerissen wurde und erstmal vermietet weden sollte.Das Gelände ist umzäunt,man kommt aber durch das kaputte Tor ungehindert hinein.Das Gebäude ist wirklich riesig,was mich besonders interessieren würde wär der Obere Teil.Leider hatte ich keine 5m hoche Leiter dabei (siehe Loch in der ersten Decke).
Es ist alles noch in sehr gutem Zustand und Schmierereien sind auch wenige vorhanden.
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Gebäude von Aussen
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Durchgang unter dem Gebäude
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Blick in die 2 Etage
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Unter dem Gebäude
 
Ganz schön Groß das Dingen. Und Nette Bilder
Wäre schon schön, wenn mal jemand weis was darin gemacht wurde und ein Paar Infos
dazu schreiben würde.

Jan
 
Das kann gut möglich sein.Es führten mehrere Schienen ca 4-6 in zum Gebäude.Als Kind hab ich noch in erinnerung das man es Kohlewäsche nannte.
 
Wofür ist eine Kohlenmischanlage und wie funktioniert sowas?
 
dirkthefireman schrieb:
Wofür ist eine Kohlenmischanlage und wie funktioniert sowas?

Kohlenmischanlage

In einer Kohlenmischanlage werden verschiedene Kohlesorten für die weitere Verwendung gemischt, um eine gleichmäßige Kohlequalität für den jeweiligen Zweck optimiert zu erhalten.

Die verschiedenen Sorten der Steinkohle enthalten, je nach Lagerstätte, unterschiedliche Beimengungen verschiedenen Stoffe, insbesondere:

* leicht flüchtige Bestandteile
* Asche
* Schwefel

Die Mischung geschieht durch eine gleichmäßige Verteilung der angelieferten Kohle in Schichten verschiedener Dicke übereinander, ähnlich der horizontalen Schichtung einer Torte. Wie bei einer Torte die Entnahme senkrechter Scheiben je Scheibe sämtliche Bestandteile enthält, so wird auch durch schräge Abtragung der Aufschüttung die Kohle gemischt entnommen.

Auf diese Weise kann zum Beispiel für eine Kokerei für Hüttenkoks eine gleichmäßige Stabilität der Koksbrocken erreicht werden, damit die Schüttung bei der Erzreduktion im Hochofen nicht in sich zusammen sackt. Bei der Verbrennung im Kraftwerk mit Rauchgasentschwefelung muss zum Beispiel der Schwefelanteil der Kraftwerkskohle so eingestellt sein, dass die Anlage im optimalen Bereich betrieben werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenmischanlage

Ach ja....Nachtrag:
@ Rennsemmel

Ein gelungener Einstieg. Sehr schöne Pics... :lol: :lol: :lol: ...
 
Hallo zusammen

Ich muss leider Wiedersprechen das war mal ne Kohlewäsche im einem Durchmesser von 110 m und eine Höhe von 30 m und Baujahr 1983.
da wurde in Vier oder Fünf Stationen dei Kohle vom Gestein gewaschen und Heute macht die Feuerwehr Rauch und Nassübungen
in dem Gebäude und gehören tut es heut der EBV in Eschweiler ( bei Aachen).Da ich in Ratheim wohne gehe ich da öfter hin mit dem Modellauto da ist jede menge Platz zum rumdüsen :D .

Man brauch auch keine Leiter für den weiten Stock es giebt eine Treppe, Auch keine Taucherausrüstung weil das Wasser so mit Kohlestaub verdreckt ist das man eh nicht weit Gucken kann

Gruss
Frank
 
Schade das es nicht in meiner Nähe ist, da würde ich gerne mal hinfahren. Mal sehen wann ich etwas mehr Zeit habe, um da mal vorbeizuschauen.
 
Hallo Zusammen,
Ich grabe diesen alten thread mal wieder aus,da ich am Tag des Denkmals auch mal die Reste von Zeche Sophia-Jacoba besucht habe.
Leider sind die Fotos am Anfang dieses threads nicht mehr zu sehen aber dabei handelte es sich wohl um die Kohlenwaschanlage die etwas weiter entfernt ist.Trotzdem hänge ich meine Fotos mal hier an.

Mittlerweile gehört ein Teil des Geländes von "Schacht 3"einem Verein,der von ehemaligen Bergmännern der Zeche gegründet worden ist und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Industriedenkmal „Schacht 3“ des ehemaligen Steinkohlenbergwerks „Sophia-Jacoba“ in Hückelhoven als Symbol einer 100-jährigen Bergmannsgeschichte in Hückelhoven zu erhalten, zu sanieren und zu nutzen und die bergmännische Tradition zu pflegen.
Die Führung wurde auch von einem ehemaligen Arbeiter der Zeche gemacht und war reich an Anekdoten aus dem Arbeitsleben des Mannes.
Der Verein lebt von Spenden,Führungen und sonstigen Veranstaltungen auf dem Gelände wie z.B. Trödelmärkte oder temporäres Autokino.
Ach ja,Schulklassen werden immer gerne gesehen und werden auch KOSTENLOS daumen- daumen- geführt!
In einer Halle hat der Verein so gut es geht das Arbeitsleben in einem Stollen mit Streb (Sie nennen ihn nach der Schutzpatronin Barbarastollen) in 600 Meter Tiefe nachgebaut.Mit funktionierenden Kohlenhobel und Einschienen-Hängebahn.
Ausserdem sind da auch noch viele Sachen und Gerätschaften aus dem Bergmann-Leben ausgestellt.

Mehr Infos gibt es hier:
http://www.schacht3-abz.de/

und hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Sophia-Jacoba


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Teil 1 Von ?
 
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