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Bergbau am Hüggel

Alte Bergwerke oder andere Schächte

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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 08.02.2016, 07:30

Thomas_v2 hat geschrieben:Noch ein paar seltsame Einrichtungen vom Roten Berg, d.h. wenn man vom Hüggel in westlicher Richtung über die Hauptstraße geht. Bilder sind von 2010, ich habe noch nicht gesehen ob das immer noch so wiederzufinden ist. Hat einer eine Ahnung wozu sowas mal gehört haben könnte? Brunnen oben auf dem Berg ist ja nicht gerade sinnvoll. Diese Betonteile sehen auf jeden Fall neueren Datums aus.


Also es sieht dort noch genauso aus, wie auf Deinen Bildern. Den Sinn versteh ich aber auch nicht... Das Ding zum Feld hin scheint nen Schacht zu sein, das andere gegenüber nen Stollen. Aber normalerweise werden die Schächte doch eigentlich auf die Stollen runter getrieben, aber dort läuft der Stollen vom Schacht weg... kratz-
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 08.02.2016, 16:34

hier nochmal aktuelle Fotos dazu...
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon Matthias50 » 08.02.2016, 18:47

So langsam fange ich an diese Fledermausschutzgitter zu hassen.
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 08.02.2016, 19:03

geht mir genauso Matthias. Die haben mehr Privilegien als unsereins nono-
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon Thomas_v2 » 08.02.2016, 21:24

Na wer weiß ob viele von den Fledermausfans das Interesse nicht nur vorschieben, um exclusiven Zugang zu dein meisten Örtlichkeiten zu erhalten und andere aussperren zu können.

Zum Roten Berg gibt es noch eine Publikation zu einem Erdfall an einem Regenrückhaltebecken 1992. Dort ist von insgesamt 6 Schächten am Roten Berg die Rede. Mit den angegebenen Entfernungen kommt man auf jeden Fall nicht bis zu den Schächten/Stollen auf den Fotos.
Von einem 400m langen Stollen bis zu einem Gehöft ist noch die Rede. Aber die Koordinaten sind direkt an einem Wohnhaus, und da ist irgendwie immer gut Betrieb...

http://publikationen.ub.uni-frankfurt.d ... ocId/26305
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon consolamentum » 09.02.2016, 09:17

Thomas_v2 hat geschrieben:Na wer weiß ob viele von den Fledermausfans das Interesse nicht nur vorschieben, um exclusiven Zugang zu dein meisten Örtlichkeiten zu erhalten und andere aussperren zu können.


da kenn ich sogar einige von platzen- platzen- stone- stone-
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon Panzerschrauber » 09.02.2016, 19:46

Auf dem Luftbild habe ich mal die Grenze des früheren Tagebaus und als Punkte die Tagesöffnungen eingezeichnet – mehr gab es dort in der Zeit des Eisenerzabbaus nicht. Der Punkt mit der Höhe +98 m war ein Stollen mit Anbindung an die Mathildenstollensohle, die beiden anderen Bremsberge zur Förderung der Erze auf die Stollensohle. Bei den außerhalb des Tagebaus liegenden Punkten handelte es sich um kleine Überhauen von der Stollensohle bis Übertage.

Stimmt die Lage dieser Fledermauslöcher oder was auch immer überhaupt mit den Tagesöffnungen auf dem Bild überein? Die Geländehöhe innerhalb des ehem. Tagesbaus beträgt ca. +108 m NHN, die alten Stollen müssten also gut 10 bis 17 m unter der heutigen Oberfläche liegen …
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 09.02.2016, 20:13

Die beiden fotografierten Zugänge liegen vom Punkt (98m +NN) weiter links, direkt am Waldrand.
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon technophil » 09.02.2016, 20:45

consolamentum hat geschrieben:
Thomas_v2 hat geschrieben:Na wer weiß ob viele von den Fledermausfans das Interesse nicht nur vorschieben, um exclusiven Zugang zu dein meisten Örtlichkeiten zu erhalten und andere aussperren zu können.


da kenn ich sogar einige von platzen- platzen- stone- stone-



Kann ich ebenfalls bestätigen...
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 29.02.2016, 20:48

Auch hier noch eine kleine Ergänzung. Bei den folgenden beiden Fotos handelt es sich um ein Objekt im Tagebau 1b. Den ursprünglichen Sinn konnte ich nicht feststellen. Mag sein, daß es sich um einen Stollen handelt oder auch um einen Gang zu einer ehemaligen Sprengkammer. Leider ist der Gang nach einigen Metern verschüttet.
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon Thomas_v2 » 11.12.2016, 23:16

Bei youtube gibt es seit kurzem ein paar interessante Aufnahmen (Film) von den Klöckner-Werken aus den Tagebauen am Hüggel, und vom Bau der ehemaligen Seilbahn die sich dort befand. Aus dem Jahre 1937.



Ich überlege die ganze Zeit wo sich die beiden Stolleneingänge hinter der dort gezeigten Endstation der Seilbahn befunden haben müssten. Der Kalk wurde meines Wissens von Holperdorp mittels Seilbahn über den Hüggel zur Bahn transportiert. Was dann ja bedeuten würde, die Stollen waren/sind im Teutoburger Wald?
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 12.12.2016, 22:42

Hm das ist ne gute Frage. Leider sieht man ja bei den beiden Stollen nichts von der umgebenden Landschaft. Es sei denn, jemand weiß wo das Ende der Seilbahn genau war...
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon Thomas_v2 » 12.12.2016, 23:48

Den genauen Verlauf der Seilbahn kenne ich auch nicht. Das Ende müsste aber im Westerbecker Berg, in dem einzigen Kalksteinbruch auf der Nordseite des Teutoburger Waldes in dem Bereich, sein. Dort finden sich auch noch ein paar Betonfundamente. Der Steinbruch ist aber uninteressant, da habe ich nicht einmal Bilder gemacht. Wenn man an Kartenmaterial von 1950-1960 gelangt sollte da etwas eingezeichnet sein. Im Niedersachsennavigator gibt es nur älteres, aber der Steinbruch liegt ja schon in NRW.

Es gab ein paar Jahre vor der bahn auch noch eine weitere Seilbahn zum Kalksteintransport über den Hüggel die im Tagebau IV / Silbersee gestartet hat. Vielleicht sind die Aufnahmen von dort, denn da waren ja ein paar mehr Löcher in den Wänden.
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon peter45 » 13.12.2016, 07:16

Hab ne karte wo das Ende drauf ist
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Re: Bergbau am Hüggel

Ungelesener Beitragvon last embrace » 13.12.2016, 07:52

Die Erklärung fänd ich auch sinnvoller. Denn warum sollte es Förderstollen am Ende der Seilbahn geben, wo das Material hin transportiert wird, Weiß eigentlich jemand wie es mit dem Tagebau am Parkplatz bei Kielmannsegge steht? Sollte der nicht verfüllt werden?
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