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Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Alte Bergwerke oder andere Schächte

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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 15:44

Beim nächsten Objekt, dem Stollen Maximus, handelt es sich um einen 91m langen Querschlag, der das Kohleflöz zwei Mal durchstößt. Dieser wurde 1849 aufgefahren.

Die Ausbeute war allerdings so gering, daĂź der Betrieb schon bald wieder eingestellt wurde.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 15:50

Nur einige Meter entfernt war die Zeche Stettin.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 15:56

Stollen Turteltaube...

Das Abbaurecht für den Abbau von Steinkohle im Flöz Mausegatt wurde 1731 verliehen.

Ab 1817 war diese Zeche mit mehreren anderen verbunden. (Stollen Frielinghaus und St. Johannes Erbstollen)
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 16:02

Das nächste Objekt ist der Vereinigungsstollen, welcher 1803 als Gemeinschaftsprojekt von 4 Zechen aufgefahren wurde.

Er erreichte eine Länge von 300m und diente dem Abtransport der Kohle zur Ruhr. Gleichzeitig wurden hier die Grubenwässer abgeleitet und Frischluft zugeführt...
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 16:11

Das nächste Objekt ist die Zeche Jupiter.

Der Stollen Fortuna wurde 1742 im Flöz Geitling aufgefahren. Das Flöz besaß eine Mächtigkeit von 1,4m.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 16:21

Die Kleinzeche Renate betrieb seit 1950 einen tonnlägigen Schacht, der dem Flöz Finefrau bis in 60m Tiefe folgte.

Bereits 1955 wurde der Betrieb der Zeche wieder eingestellt.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 16:34

Zum AbschluĂź der Reise noch die Zeche Timmerbeil.

1823 wurden die Abbaurechte verliehen. Der Stollenbetrieb ging von 1830 - 1853. 1853 wurde zusätzlich ein Schacht abgeteuft. Aufgrund häufiger Wassereinbrüche wurde der Tiefbau 1865 aufgegeben. Das Flöz Mausegatt hatte hier eine Mächtigkeit von 2,2m.

1873 wurde die Zeche dann endgĂĽltig stillgelegt.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 30.08.2019, 17:07

Zacken hat geschrieben:Wenn du mal Lust auf den Graf Wittekind Stollen hast kann ich dich gerne weiterleiten.


Na sicher wĂĽrd mich das interessieren. Da komm ich zu gegebener Zeit bestimmt drauf zurĂĽck prostt-
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon taunusbär » 31.08.2019, 08:01

Sehr schöne Reise durch den Altbergbau daumen- daumen- daumen-
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon Der Bergmann » 01.09.2019, 21:18

Eine schöne Führung deinerseits. Vielen Dank und Glückauf.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon Lavag75 » 06.09.2019, 15:05

last embrace hat geschrieben:Stollen 2
Genau genommen ist das nur ein Flözaufschluss. Das eigentliche Stollenmundloch lag mehrere Meter. Da der Stollen in diesem Bereich aber komplett verbrochen ist, wurde das Mundloch damals nicht weiter freigelegt und wieder zugeschüttet. Das vorhandene Portal sichert nur das freigelegt Flöz Senksbank ab.

Dafür hast Du aber scheinbar unten im Tal den Stollen "Schleifmühle" verpasst , der wie die Stollen Nr. 4 und der Förderstollen Graf Wittekind noch offen ist und Teil des Besucherbergwerks Graf Wittekind ist.
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 06.09.2019, 15:37

Oh, das mag sein. Die Aufmerksamkeit lieĂź da schon etwas nach :-)

Falls du nen Foto von dem Mundloch hast, oder mir etwas über die Position verraten möchtest, dann nehm ich den mit ins Programm fürs nächste Mal klatsch-
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon Zacken » 06.09.2019, 18:28

Bei Lavag75 hast du schon den richtigen Ansprechpartner wegen Graf Wittekind. prostt-
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon last embrace » 06.09.2019, 20:02

Na das passt ja :-)
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Re: Kleinere Zechen und Stollen im Ruhrgebiet

Ungelesener Beitragvon Zacken » 17.09.2019, 12:12

last embrace hat geschrieben:Als nächstes, ganz in der Nähe der Burgruine Hardenstein gibt es den St. Johannes Erbstollen


Leider hält sich hier ein Gerücht dieser Stollen sei noch befahrbar.
Dies stimmt nicht.
Auch der ist nach einigen Metern verbrochen.
Das Wasser was er abfĂĽhrt sucht sich seinen Weg durchs Gestein.
Neben dem Wasser tritt auch reichlich Co2 aus dem Mundloch aus.
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