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Möhnesse Staumauer

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Möhnesse Staumauer

Ungelesener Beitragvon Bandit_911 » 16.01.2009, 15:59

Ich denke, hier passt es am besten...
Ich habe vor einiger Zeit die Staumauer besichtigt. Hier einige Infos und Bilder...

Möhnesse Staumauer



Der Möhnesee liegt im Arnsberger Wald in NRW. Die Möhnetalsperre ist 650 m lang, staut die Flüsse Möhne und Heve und reguliert u.a. die Wasserversorgung des Ruhrgebietes. Die Sperrmauer des Möhnesees besteht aus Bruchsteinmauerwerk und wurde in den Jahren 1908 bis 1913 erbaut. Einweihung war am 12. Juli 1913.

In der Nacht vom 16. Mai auf den 17. Mai 1943 wurde sie durch einen britischen Bombenangriff zerstört. Bei dem Angriff wurde gleichzeitig auch die benachbarten Staudämme (Sorpe, Eder,...) angegriffen.

Eigens für diesen Zweck wurde eine sogenannte „Rollbombe“ vom Waffenentwickler Barnes Wallis entwickelt. Denn „normale“ Bomben kamen nicht durch die Abwehranlagen der Staumauer. Der Angriff war lange vorbereitet worden und für diese Operation wurde eigens die 617. Bomberstaffel aufgestellt. Sie probte den Angriff zuvor an Modellen und Staudämmen in England.

Nur eine der am Möhnesee abgeworfenen Bomben erfüllte ihren Einsatzzweck. Einige blieben in den Torpedonetzen hängen oder übersprangen die Mauer. Nach einem kleinen Loch wurde durch den Druck des Wassers ein 77 mal 22 m großes Loch in die Staumauer gerissen. Durch den Bruch der Staumauer und die dadurch ausgelöste Flutwelle kamen etwa 1600 Menschen ums Leben; viele davon waren ausländische Zwangsarbeiter.

Die Folgen für die deutsche Kriegswirtschaft waren allerdings nicht so groß wie von den Alliierten erhofft. Die Staumauer war im Oktober 1943 wieder aufgebaut. Man nahm dafür wieder Bruchstein, so dass das „Bombenloch“ heute zwar noch zu erkennen ist, man aber schon genau hinsehen muss um es zu entdecken.

Der Kontrollgang wurde in den 70iger Jahren durch Sprengungen angelegt und die Mauer wurde abgedichtet. Er liegt etwa 40 m unter der Wasseroberfläche.

Quelle: Erzählungen/Vortrag, Wikipedia, eigene Bilder


So, nun die Bilder: Reihenfolge:

Staumauer

Bild

Bild

Das noch heute zu erkennende Bombenloch (von mir etwas kenntlich gemacht in rot )


Bild

Schaubild des Angriffs

Bild

Nachbau einer Rollbombe

Bild

Meßstation

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Kontrollgang

Bild

Bild

Bild

Drainage

Bild

Bandit_911
Zuletzt geändert von Bandit_911 am 16.01.2009, 19:46, insgesamt 4-mal geändert.
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Ungelesener Beitragvon taunusbär » 16.01.2009, 16:47

Die Geschichte ist ja schön, aber wie im Trade Alte Verkerswege, fehlen auch hier die meisten Bilder. Wo liegt dein Problem. Einfach fragen,Wir helfen gerne :wink:
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Ungelesener Beitragvon Bandit_911 » 16.01.2009, 16:51

Also ich sehe alle Bilder.... hmm :?:
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Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 16.01.2009, 17:12

Ich seh nur das Vorletzte. Du hast sie auch bestimmt irgendwo im Zwischenspeicher oder sonst wo (weiß gott wie Windows das regelt) und siehst sie deshalb.
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Ungelesener Beitragvon Bandit_911 » 16.01.2009, 17:34

Sooo, jetzt aber.



Hoffe ich. :lol:
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Ungelesener Beitragvon Organized » 16.01.2009, 18:22

Und nicht zu vergessen: gestern wurde eine Kinderleiche dort gefunden... Hat zwar nichts mit der geschichte der Möhnestaumauer zutun, aber ich habs einfach mal gepostet :P

Hoffentlich kriegen die dieses pädophile Drecksschwein!! :evil:
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Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 16.01.2009, 18:43

Du hast recht, hoffentlich findet seine Familie den zu erst.

So und nun

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Ungelesener Beitragvon taunusbär » 17.01.2009, 10:09

So jetzt sehe ich auch alle Bider. Erstmal Danke,schöne Aufnahmen. Bei genauem Hinsehen kann man das Loch erkennen. Und das die da so,ne Bombe ausstellen,super :lol:
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 20.01.2009, 00:19

Tolle Bilder.
Es gab mal auf dem C 64 ein Spiel, das diese Thematik aufgriff.
Bei "Dam Busters" konnte man eine Lancaster fliegen und diese Rollbombe abwerfen.
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Ungelesener Beitragvon Hemeraner » 20.01.2009, 09:12

Die Alliierten brüsten sich heute noch damit, was für eine Meisterleistung es war, die Rollbombe zu entwickeln und damit dem Damm zu sprengen.
Dass es im Grunde nur ein feiger Angriff gegen die Zivilbevölkerung war, interessiert da niemanden....

Es gibt übrigens immer noch irgendwo im Netz ein Flashspiel, wo man die Bombardierung nachspielen kann.
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Ungelesener Beitragvon Bandit_911 » 20.01.2009, 09:51

Hemeraner hat geschrieben:Es gibt übrigens immer noch irgendwo im Netz ein Flashspiel, wo man die Bombardierung nachspielen kann.


Falls Du Call of Duty meinst, das war wohl die Edertalsperre, die aber sehr ähnlich ausschaut. :wink:
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Ungelesener Beitragvon Hemeraner » 20.01.2009, 10:04

Hemeraner
 

Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 20.01.2009, 11:38

Wenn man denkt wie viele Bomben die auf die Talsperren abgeworfen haben und das nur eine wirklich nen Damm zerstört hat. Is das ein Armutszeugnis. Ausserdem sind bei der Flutwelle fast nur Fremdarbeiter gestorben. Und die Wasserversorgung hat auch nicht drunter gelitten. War einfach ein Fehlschlag.
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Ungelesener Beitragvon Pionier » 03.02.2009, 23:52

So waren sie die Englischen HELDEN.
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Ungelesener Beitragvon buelent » 04.02.2009, 10:54

Die Operation hiess "chastise" im anhang der link zum sehr guten und ausführlichen wikipedia eintrag...

Das 617. Geschwader existiert noch heute; die Mitglieder dieser Einheit werden immer noch als „Dam Busters“ bezeichnet.

Ihr Motto war und ist in anlehnung an den gründungsauftrag:


„Après moi le déluge“ (Nach mir die Sintflut)

http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Chastise
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