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Sprengstofffabrik Hirschhagen

Alles was im Reich unter die Erde verlegt wurde oder werden sollte.

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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon PGR 156 » 04.08.2016, 06:39

Dann bin ich mal gespannt, wie es dort weitergeht. Das wird dann ja keine singulÀre Aktion im "luftleeren" Raum gewesen sein sondern wird einen Hintergrund haben kratz-
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 06.08.2016, 21:41

Ich befĂŒrchte dass es in Hirschhagen nicht bei dem einen GebĂ€ude bleibt. War heute vor Ort gewesen...hinten beim Porsche HĂ€ndler, Denitrierung GebĂ€ude 55
ist eine riesige Schneise geschlagen und !! mit Auffahrt zum GebÀude. Ich vermute !?? dass die die nicht verpachteten Ruinen schleifen und als Industrie Areal
vermarkten wollen.

Darstellung 3.jpg

GebÀude Nr, 55 beim Porsche HÀndler

Darstellung1.jpg

nochmal Kesselhaus wie es mal war....wie es heute ist.

Darstellung2.jpg


Nochmal der Kohlebunker im Vergleich. auf der RĂŒckseite war auch mal eine TĂŒr...die ist aber zubetoniert.

DSCN8499_HDR.JPG
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Funker » 06.08.2016, 23:59

Die primĂ€re Zielrichtung der Maßnahmen wirkt eher wie: Vermeidung von Ärger.
Ein richtiger RĂŒckbau ist das nicht, die Nutzbarmachung der GrundstĂŒcke wird so auf keinen Fall erreicht.
Also da steckt kein wirtschaftlicher Zweck dahinter sondern jemand der sich absichern will wegen Unfallgefahren und sonstigem Quatsch, den Besucher dort anstellen könnten.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 07.08.2016, 11:12

Ich habe mal die Denkmalschutz Behörde angeschrieben. Die werden bestimmt wissen was da oben ablÀuft. Seltsam ist es auf alle FÀlle ... ohne einen triftigen Grund
schlĂ€gt man keine Schneisen in den Welt, schottert noch die Zufahrten. Da liegt, fĂŒr mich zumindest, auf der Hand auf was es zielt.
Hier noch ein paar Bilder von gestern...
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon PGR 156 » 07.08.2016, 19:01

Tja, manchmal guckt man in die Röhre lach- .
Schöne Bilder!
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 14.08.2016, 10:03

Nach meiner Recherche sind mittlerweile sĂ€mtliche GrundstĂŒcke dort oben verkauft, heist somit alles Privatbesitz. Es steht nur das 4 stöckige NitrierungsgebĂ€ude unter Denkmalschutz.
Der Rest nicht. Weitere AbrisstÀtigkeiten sind meiner Quelle nicht bekannt. Das Kesselhaus war stark einsturzgefÀhrdet, deswegen der Abriss.
Gut, ich kann bestÀtigen dass das Treppenhaus von der oberen Etage eingebrochen war, die Stufen nur noch an Moniereisen baumelten, das stimmt wohl. Trotz allem bedauere ich es.
Bekannt ist auch, dass es dort oben eine Übergangsfrist fĂŒr NICHT Gewerbetreibende gibt. Die mĂŒssen in den nĂ€chsten 1-2 Jahren verschwunden sein. Hess Lichtenau hat den
FlĂ€chenplan. somit sind die ersten WohnhĂ€user (umgebaute Bunker) leer und nicht zu verĂ€ußern.
Einfach mal einen Gewerbeschein erstellen ist nicht, Hess Lichtenau knĂŒpft das Wohnrecht an eine entsprechende betriebliche, steuerliche Struktur. Heist, Scheinfirmen geht nicht.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon PGR 156 » 14.08.2016, 14:06

Danke fĂŒr die Infos daumen- .
Dachte ich mir, daß nicht die ganze Anlage unter Denkmalschutz steht, aber nur ein GebĂ€ude ist auch dĂŒrftig.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 14.08.2016, 15:20

Man sieht dass auch, trotz des zuschiebens wieder Traffic im Kohlebunker ist. Eine Frage der Zeit wann wieder ein "normaler" Eingang besteht.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon nawo » 17.08.2016, 07:12

Klasse Bilder !
Wo befindet sich den ungefÀhr der gewölbte Bunker? Habe ich noch nicht gesehen.
Waren gestern nur mal kurz beim Wagen und es macht mich traurig wenn ich sehe dass jemand scheinbar darauf rumgelaufen ist. Die Motorhaube war stĂ€rker eingedrĂŒckt. Warum kann man solche Dinge nicht einfach so lassen?
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Bunker123 » 11.01.2017, 09:56

Moin moin, ist jemandem ein paar Seiten zuvor dieses Bild aufgefallen ?

Dieser Schriftzug sieht ja fasst zeitgemĂ€ĂŸ aus ?!

Fritz Bauer war doch ein Judischer Anwalt wenn mich nicht alles tÀuscht, der wÀhrend des 2wk. In Haft kam und im Kz Heuberg gefangen gehalten wurde ...

Kann sich jemand einen Reim darauf machen, was das da unten zu suchen hat ?
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon chrissi76 » 11.01.2017, 10:08

Fritz Bauer ein Jude wÀr mir jetzt neu.
Der hat der deutschen Nachkriegsjustiz nicht getraut und im Alleingang mit Hilfe der Israelis den grĂ¶ĂŸten Spediteur (Eichmann) dingfest gemacht..
Ich denke der Name ist aber auch nicht selten gewesen, zumindest in der Vergangenheit.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon 00 Schneider » 05.08.2017, 02:10

Fleißige Zeitgenossen (oder die Erosion) haben sich um den Zugang zu heimischem Kulturgut verdient gemacht, der Eingang zum Kohlebunker ist wieder frei.

p1010033lujdh.jpg

Bin dann noch bisschen in der Umgebung rumgeschlichen, nur so n paar EindrĂŒcke. Falls das schon alles bekannt sein sollte bitte ich um Nachsicht, ich habe noch nicht alles hier gelesen.

Wenn man unter den Trichtern steht und in Richtung ehem. Kesselhaus guckt, sieht man in diesen Tunnel, ehem Funktion ist mir nicht bekannt.

p101002035kdh.jpg

Ca. 1,50 breit, 1 Meter hoch, geschĂ€tzt vielleicht 20-25 Meter lang. Am anderen Ende sieht man Licht und GrĂŒn, vom oberen Weg habe ich aber den Ausgang nicht gesehen, der muss da irgendwo im GestrĂŒpp sein.

Etwas oberhalb des Bunkers stehen diese Betonpfosten.

p1010022yuj5s.jpg

Aus Richtung Kesselhaus nach unten mit leichtem GefĂ€lle, erst 3 dicht in Reihe, vielleicht liegen noch mehr in den Himbeeren, nahe des Bunkers stehen noch mal 2 und einer ist in den Abgrund neben dem Treppenhauseingang gestĂŒrzt.

p1010031xzjxu.jpg

Etwa 5 Meter neben den Pfeilern steht dieses Objekt, ca. 1 Meter groß.

p1010027xkks9.jpg

Der Aufschrift auf dem Deckel nach konnte man durch Drehen desselben irgendwas auf und zu drehen. Wasser zum Dampflok BefĂŒllen? Oder irgendwas um den Bunker oder die Seilbahn in Betrieb zu halten?
LĂ€sst sich noch ein bisschen bewegen, durch ein Loch weiter unten sieht man, wie sich eine nach unten fĂŒhrende Welle dabei ein bisschen dreht. Polte Magdeburg steht auch noch drauf.

p1010030wsk0l.jpg

In der VerlĂ€ngerung des Bunkers geht der Weg sicher noch ĂŒber 100 M in einer leichten Kurve ganz eben dahin, zuerst wurde abgegraben, weiter hinten dann immer höher aufgeschĂŒttet. Da konnte man die ZĂŒge vermutlich ein bisschen rangieren/parken.
Glaube aber da gibt’s nix SpektakulĂ€res mehr zu entdecken.

In der anderen Richtung, da wo der Zugangsweg auf den Einschnitt trifft und abknickt, haben sie die Reste des BrĂŒckchens ĂŒber den Einschnitt niedergemacht. Letztes Jahr, das Kesselhaus war schon abgerissen, hĂ€tten Mutige noch rĂŒber balancieren können.
Der Zaun könnte aber schon lĂ€nger gestanden haben, weiß nicht mehr.

p1010037b5j68.jpg

p1010040o2k9t.jpg

Sonst war gestern alles ruhig, außer die stĂ€ndig zu hörenden WindrĂ€der, und auf dem FabrikgelĂ€nde haben sich die Paintball-Freaks mĂ€chtig bekriegt.
Ach ja, Pfifferlinge gibt’s auch gerade.

p1010009mwj7l.jpg
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Bastler » 05.08.2017, 11:11

Hmm,noch nie einen Hydranten gesehen ?

Das ist ein Wasseranschluss fĂŒr die Feuerwehr,giebt es heute noch 1000fach,in genau der Form.
Nur das die klassische SĂ€ule immer öfter gegen ebenerdige Konstruktionen ausgetauscht werden...wohl weil dusselige Autofahrer die SĂ€ule gerne ĂŒber den Haufen fahren und dann jedes mal die Strasse und mit Pech die Keller der Nachbarn geflutet werden :lol:
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon 00 Schneider » 05.08.2017, 14:09

Bastler hat geschrieben:Hmm,noch nie einen Hydranten gesehen ?


Jetzt wo du es sagst


Den kann man ĂŒbrigens noch kaufen, fĂŒr 4450 Zloty, Beschreibung gibt‘s allerdings nur auf polnisch.

Hydrant wyprodukowany przez firmę Polte z Magdeburga. Stan - dobry plus, lekkie ubytki farby. Polte produkowaƂa amunicję, armaturę wodno kanalizacyjną i sprzęt przeciw poĆŒarowy. OsƂona gƂowicy jest rĂłwnieĆŒ w komplecie(nie widoczna na zdjęciach). Brak dwĂłch pokręteƂ. CaƂoƛć waĆŒy ok. 200 kg., wysokoƛć ok. 2,5 m.

2300ac4e438b96dd059a1bfcb8ba.jpg

1359a6334cad8e118022caa2b7dd.jpg

Das selbe Modell wurde scheinbar auch auf dem RaketenprĂŒfstand in PeenemĂŒnde verbaut, wird dort als Betankungshydrant beschrieben.

Startplatz A4 V2 Rakete - Pruefstand VII - Heeresversuchsanstalt Peenemuende - 2011 - 002.JPG
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 04.02.2018, 14:16

Ja doch, der Kohlebunker ist seit langem wieder auf...ich sag mal es war Erosion :D

Der Tunnel ging rĂŒber zum Kesselhaus und wurde zur KohlezufĂŒhrung genutzt. Das Kesselhaus ist mittlerweile bis auf den Kellerbereich abgerissen.
Diese seltsamen StĂŒtzen, dort waren Rohre die den heißen Dampf der in den KesselhĂ€usern produziert wurde zu den vereinzelten GebĂ€uden und Produktionsstrecken verbrachte.
Hirschhagen war Sprengstofffabrik, offene Flamme war absolut tabu. Alles wurde mit Wasserdampf betrieben welcher in den verschiedenen KesselhÀusern produziert wurde.
GegenĂŒber des Kohlebunkers war die Zeche Hirschhagen. Via Seilbahn wurde die Kohle in den Kohlebunker verbracht. Unter den Trichtern war eine Feldeisenbahn Trasse. Mit
Feldloks , die auch mit Wasserdampf betrieben wurden, wurde die Kohle zu den einzeln ĂŒber das Areal verstreuten KesselhĂ€usern gefahren.
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