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Sprengstofffabrik Hirschhagen

Alles was im Reich unter die Erde verlegt wurde oder werden sollte.

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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Mercedes-Diesel » 04.02.2018, 14:16

Ja doch, der Kohlebunker ist seit langem wieder auf...ich sag mal es war Erosion :D

Der Tunnel ging rüber zum Kesselhaus und wurde zur Kohlezuführung genutzt. Das Kesselhaus ist mittlerweile bis auf den Kellerbereich abgerissen.
Diese seltsamen Stützen, dort waren Rohre die den heißen Dampf der in den Kesselhäusern produziert wurde zu den vereinzelten Gebäuden und Produktionsstrecken verbrachte.
Hirschhagen war Sprengstofffabrik, offene Flamme war absolut tabu. Alles wurde mit Wasserdampf betrieben welcher in den verschiedenen Kesselhäusern produziert wurde.
Gegenüber des Kohlebunkers war die Zeche Hirschhagen. Via Seilbahn wurde die Kohle in den Kohlebunker verbracht. Unter den Trichtern war eine Feldeisenbahn Trasse. Mit
Feldloks , die auch mit Wasserdampf betrieben wurden, wurde die Kohle zu den einzeln über das Areal verstreuten Kesselhäusern gefahren.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Bunker123 » 15.04.2018, 16:51

Heute mal das schöne Wetter genutzt und etwas andere Bilder gemacht prostt-

unbenannt-1-6nicklogoklein.jpg


unbenannt-1-5logoklein.jpg


unbenannt-1-3nicklogoklein.jpg


unbenannt-1-7.jpg
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Funker » 15.04.2018, 21:00

Ist das Untergeschoss des ehemaligen Kraftwerks noch komplett vorhanden ? Auf dem Bild sieht es so aus. Ich dachte es ist weg.
Der Trafo-Bunker sieht auch gut aus, hat da jemand einen Zugang gebuddelt ?
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Bunker123 » 16.04.2018, 00:03

Jaa, das Untergeschoss ist noch vollständig erhalten, der Trafobunker ist schon immer so ... Haben uns vor langer Zeit Mal abgeseilt, gibt nicht viel zu sehen. Ein paar alte Schaltschränke noch und ein kleiner alter Ofen. prostt-
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Venkman » 28.05.2018, 18:35

Mercedes-Diesel hat geschrieben:Ja doch, der Kohlebunker ist seit langem wieder auf...ich sag mal es war Erosion :D

Ende letzten Jahres vorbeigekommen, war offen :)

In der Nähe ist übrigens auch ein Eisenbahnfriedhof/Bahnhof.

Tolle Luftaufnahmen @Bunker123.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Bunker123 » 29.05.2018, 16:08

Danke, zu dem Eisenbahnfriedhof, kann ich nur jedem empfehlen, der sich dort umschauen möchte vorher am Wohnhaus vorne zu klingeln und nicht quer dahin latschen.

Die Leute sind sehr wachsam wegen des ganzen Vandalismus, einfach bescheid geben, nett quatschen und sie lassen einen passieren prostt-
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Migest » 31.10.2018, 12:02

Hi,

Es gibt eine Diplomarbeit über die Sprengstoffabrik.
Sehr lesenswert.
https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/ ... hhagen.pdf
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon taunusbär » 01.11.2018, 08:47

Migest hat geschrieben:Hi,

Es gibt eine Diplomarbeit über die Sprengstoffabrik.
Sehr lesenswert.
https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/ ... hhagen.pdf

Sehr interessant. Habe mir den Link gespeichert und werde das mal in ruhe durchlesen. daumen-
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon inhagen » 01.11.2018, 16:57

Danke für den Link zum PDF.
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon mmeissner » 02.11.2018, 12:51

Migest hat geschrieben:Hi,

Es gibt eine Diplomarbeit über die Sprengstoffabrik.
Sehr lesenswert.
https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/ ... hhagen.pdf


Vielen Dank für die Verlinkung. Unglaublich, welche Sauereien bis mindestens in die 80-er Jahre hinein dort noch stillschweigend toleriert wurden.
Auch, wenn ich längst nicht alles las, erhält man einen guten Überblick und kann so manches verorten. Super
mmeissner
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Migest » 02.11.2018, 14:20

Hi,

danke Euch!

Ja, ich fand die Diplomarbeit höchstinteressant, zumal sie, offenbar, aus Anfang der 80er kommt.
Aber letztlich doch sehr erschreckend, wie Mensch und Umwelt nach dem Krieg beeinträchtigt wurden und wohl auch noch werden.
Mal ganz davon abgesehen, wie in der Errichtungs- und Produktionsphase mit Mensch und Umwelt umgegangen wurde.

Das wird in der Arbeit ja umfassend dargestellt. Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Zum Kotzen, sag ich nur.
So interessant das Ganze vielleicht in Nachhinein sich darstellen mag..., aus meiner Sicht hätte man sich frühzeitig an die Sanierung des Geländes kümmern müssen.
Entsorgungskosten hin-, oder her.

Sicherlich gab es durch die zahllosen Explosionen auch den einen oder anderen Produktaustritt, aber die Fabrik ist, im Gegensatz zu anderen Rüstungsbetrieben, offenbar nie bombardiert worden.

Also.... wie gesagt, das Lesen lohnt sich.

Schönes WE

Micha
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Re: Sprengstofffabrik Hirschhagen

Ungelesener Beitragvon Migest » 19.12.2018, 05:47

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