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Afrika Geschichte

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Re: Afrika Geschichte

Ungelesener Beitragvon Kralle92 » 07.04.2010, 21:39

Och..Kein offenes Ende, sewas hasse ich, wegen dem Nachdenken, schreibt bitte weiter! popcorn-
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Re: Afrika Geschichte

Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 24.04.2010, 09:18

Langsam kehrte das Bewusstsein zurück und Uwe schaute in die hoffnungsvollen Augen einer Krankenschwester.
"Sind sie wohlauf, Herr Flieger ?"
Mit einem strahlenden Lächeln antwortete er:
"Für die werte Dame würde ich zu den Sternen fliegen."

"Die Sterne sind heute nicht zu sehen, aber der Himmel ist leer"
"Es mangelt an Adlern wie Sie es sind."

"Ach Quatsch, ich bin nur ein kleiner Schwarzer Peter im Kartenspiel der Asse."

"Ich habe viele Asse versorgt, denen ich nicht mehr helfen konnte."

"Bleiben Sie lieber ein schwarzer Peter und denken Sie an mich."

Mit einem hoffnungsvollen Blick sah sie in das tiefste seines Herzens hinein...

Uwe war nun hellwach und zupfte selbstherrlich seine Fliegerkluft zurecht.

"Wenn ich den werten Namen meiner Heilkundigen erfahren könnte, würde.."

"Konstanze", unterbrach sie ihn.....

Er senkte sich benommen wieder zurück und sagte:

"Nun kann ich dem Engel meiner Träume einen Namen geben."

Ohne auf eine Antwort zu warten, sank er in einen tiefen Schlaf.
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Re: Afrika Geschichte

Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 24.04.2010, 10:15

Simon und Edward sassen in dem Inneren eines kalten Lastwagens.
"Wo sie uns wohl hinfahren ?"
"Straight into the grave", sagte Edward lächelnd.
Mit Sorge sah er in das Antlitz seiner Bewacher und schnappte einige Wortfetzen auf:

"Das Bomberschwein"......."Erschiessen"....."Frauen und Kinder"....."Lass mich"

Ein Gerangel unter den Landsern wurde von dem Ruf des Offziers unterbrochen, der durch das winzige Fenster des Opel Blitz mit lautstarker Stimme rief:
"Ich dulde kein Schlachtfest ausserhalb der Front, Kameraden."
"Wir bringen die Engländer einfach wieder nach Angel-Sachsen."

Nicht alle Landser verstanden diesen Scherz, aber alle lachten mit und selbst Edward grinste solidarisch mit.
Er wartete jedoch nur auf den Moment einer Fluchtgelegenheit.
Der Lastwagen fuhr jedoch derart schnell, dass ein Sturz aus den dünnen Plane sicherlich tödlich enden würde.
Allein der Gedanke an den Aufprall liess in tief in das innerste des Lasters kauern und er lauschte mit Simon des verhassten Liedern der Soldaten.
"Es ist so schön, Soldat zu sein...."
"Ihr seid nach Afrika gegangen, weil ihr uns in England nicht schlagen konntet", sagte Simon, der normalerweise sehr still und nachdenklich war.
"Wir werden euch bis zum Nil runterprügeln!", sagte ein sprachkundiger Landser und wusste nicht, dass seine Gefangengen kein einziges Wort verstanden.
Jedes Sandkorn, welches aus der Fliegerkluft der Engländer fiel, liess die Soldaten von der grenzenlosen Unbesiegbarkeit der Truppe träumen.
"Was denkst Du, wie schön Afrika ist. ?"
"Ach wirlklich ?"
"Ja, dort tragen die Damen nur kleine Röcke aus Bananen"
"Ohne Lebensmittelkarten ?"
"Nun frach doch nich so blöd, weisst jenau wat ick meine!"

Der Laster ruckelte und wankte durch die kurvigen Strassen Sachsens und Edward war müde von der langen und immerwährenden Reise.
Langsam kamen seine Knie nicht mehr mit und er schaffte es nicht mehr, der ruppigen Fahrweise von Otto "Berufskraftfahrer" entgegenzusteuern.
Er fiel schliesslich in die Mitte des Ganges und träumte von seiner geliebten Insel.
Simon griff nach seinem Kragen und versuchte ihn zu wecken.
Doch der holprige Untergrund alleine liess ihn aufwachen.
Das ausgereifte Fahrwerk des Opel Blitz Lasters konnte die Insassen nicht darüber hinwegtäuschen,
dass sie sich in einer mitteralterlichen Festung befanden.
"Willgommen in Golditz!", sagte der Wachkommandt.
"Holy shit!" "Who the hell ist this?"


Edward und Simon reckten ihre Hälse nach oben, doch es gelang ihnen nicht, den blauen Himmel zu sehen.
So eine Burg konnte nur der Teufel persönlich gezimmert haben.
Der Teufel hiess: August der Starke.
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Re: Afrika Geschichte

Ungelesener Beitragvon Bunker-nrw » 07.12.2010, 16:46

Mehr!!!
Uns kann die ganze Welt, aber erst wenn`s uns gefällt.
wagt es einer, ja dann wackelt hier die Wand. Und wer sich noch dagegenstemmt, der kriegt `nen Schlag und steht im Hemd.
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