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Unendliche Geschichte

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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 31.10.2008, 23:51

....Russland genauer gesagt auf die krim! vorbei dachte sich friedrich das leben in frankreich, und schaute dabei in viele erschrockene gesichter seiner fliegerkameraden. warum gerade russland, es gab doch soviele fliegerhorste dänemark, norwegen oder italien aber russland ihm graute schon vor der kälte und dem russischem winter. aber immerhin gäbe es dann vielleicht eine möglichkeit seinen bruder wiederzusehen. er setzte sich sofort auf seiner stube an den tisch und begann seinem bruder franz einen brief zuschreiben.
am nächsten morgen war das bodenpersonal schon in hektischer betriebsamkeit um so rasch wie möglich zuverlegung. nur einer war völlig entspannt, es war sein chefmechaniker uffz karl schröter er ging zu ihm hin und fragte warum er nicht packte? der uffz ein baum von mann und gut 45 jahre alt linzte gegen die sonne zu friedrich rauf und sagte in seinem pfälzer dialekt wie er es immer tat wenn er mit friedrich sprach: jung nach deinem husarenstück von gestern muss ich den ganzen schweizerkäse zusammen kleistern das dauert! zudem haste ganz schon glück gehabt! fragend schaute friedrich seinen mechaniker an, wieso?
ohne eine minie zu verziehen hielt der uffz die benzinpumpe hoch, in ihr steckte eine 20 mm patrone. die muss ich tauschen sagte der uffz, wir haben aber keine bezinpumpe ohne partrone mit einem schelmischen grinsen zu friedrich der wieder etwas farbe bekam nach dieser nachricht.
das hieß erstmal nicht nach russland! und zur abwechslung war friedrich froh die nächste zeit nicht flliegen zumüssen.....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 01.11.2008, 08:51

"Herr Stolzenburg, sie haben nun 7 Tage Fronturlaub"
"Machen Sie etwas daraus und erzählen Sie den Menschen in der Heimat von
unseren Taten, auf dass noch grössere kommen mögen."

Friedrich glühte innerlich vor Freude und folgte den Worten des Oberst mit einem zufriedenen Lächeln.

"Aber vergessen Sie nicht ihre Kameraden, die nun in den Weiten Russlands
ihre Aufgaben weiterhin in tiefster Pflichterfüllung wahrnehmen müssen und auf Sie warten."

"Jawohl Herr Oberst, ich werde euch bald wieder mit meiner Messerschmitt bei Seite stehen."

Der Oberst grinste, als wenn er etwas Ungewöhnliches gesagt hätte.
Es würde sich später zeigen, warum.

"Weggetreten!"

Friedrich fuhr eiligst mit dem Zug nach Köln, um Frieda zu sehen.

Als er bei ihr schellte, öffnete die Mutter und sagte, dass Sie nach Prora auf Rügen zur Schulung versetzt worden war.Vieleicht würde Sie dann an die Ostfront kommen.Er war in tiefster Sorge darüber und trank mit ihrer Mutter und seinem vermeintlich zukünftigem Schwager Alfred ein paar Kölsch auf die Wiederkehr ihrer Liebsten.
Alfred war Flakhelfer auf der Südbrücke und erzählte Friedrich dass Anfang März die ersten Bomber über Köln aufgetaucht waren, es waren etwas 100 Stück und sie kamen die anderen 2 Tage in gleicher Anzahl wieder
Gestern am 12.8., an Alfreds Geburtstag, wären dann nur noch 54 Blenheim Bomber bei Tage
über Köln erschienen
Sie lachten beide und waren der Meinung, dass
dem Engländer die Maschinen langsam ausgehen.

Dann fuhr er nach Dortmund zu seinen Eltern und wurde dort herzlich begrüsst.In der Nacht merkte er, dass man Kölsch und Pils nicht mischen sollte.Die Nacht verbrachte er mit Alpträumen vom Tod seiner Liebsten
und wachte schweissgebadet auf.Sofort packte er seine Sachen und machte sich auf, nach Rügen zu fahren...
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 01.11.2008, 13:51

...am morgen bestieg friedrich einen zug nach rügen. auf der fahrt bemerkte er als er aus dem fenster schaute das sich die lanschaft und städte merklich verändert hatten, bombentrichter, zerstörte häuser und zu hauf flakstellung und dachte an alfred der ja auch dienst tat an einer 88. nun war der krieg auch in die heimat gekommen.
plötzlich bremste der zug stark und riss friedrich aus seinen gedanken, der schaffner rannte durch die abteile des zuges und rief alles austeigen, bomberangriff auf osnabrück! friedrich rannte raus aus dem waggon und hörte in der ferne schon die luftschutzsirene heulen. sie waren nur gut 25 km vor osnabrück. und da sah er auch schon die kondensstreifen am horizont und viele kleine punkte die immer näher kamen. und plötzlich begann ein gewitter von flakgeschoßen, in der nähe der punkte am himmel platzten kleine wölkchen auseinander und gelb rote feuerschnüre stiegen auf, selbst auf diese entfernung hörte friedrich das infernalische orchester am boden. doch dann plötzlich alles still, eine beängstigende stille, warum schießen sie nicht weiter dachte er, die bomber kommen doch immer näher!! und dann sah er den grund, über ihn donnerte ein riesen pulk von me 109 und me 110 in richtung der bomber, friedrich nun auch vom jadgtfieber gepackt, brüllte in die luft zeigts ihnen. er war völlig euforisch als er die jager sah. währenddessen schaute captain ian MacLeay aus dem seitenfenster seines lancaster bombers und sah plötzlich kleine glitzernde punkte die schnell größer wurden auf sich zukommen....
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Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 01.11.2008, 18:16

Damn die Jerrys waren nicht kaputt zu kriegen Nacht für Nacht flog man jetzt seit Wochen Bombenangriffe auf deutsche Städte aber sie wollen nicht kapitulieren. Die Flak wurde sogar immer stärker. Er dachte an Hamburg und den von Ihnen entfachten Feuersturm. Sah von oben echt schön aus, muss aber die Hölle gewesen sein für die Krauts die drin gesteckt haben in Hamburg.

"Was ist das??"

Die kleinen Punkte wurden größer und größer, sie rissen ihn aus seinen Gedanken, "Jäger auf 9 Uhr" schrie er in sein Mikro und alle in der Maschine wussten der Tanz geht wieder los. Werden sie es auch Heute wieder schafen, so wie letztes Mal, Fahrwerk im Eimer und mehrere Löcher in der Maschine. Jetzt waren sie heran, er hörte wie der Heckschütze das Feuer er öffnete.....
Mein Flammendes Schwert und meine Hand sollen euch Richten,
ich werde Rache nehmen an unseren Feinden,
und Vergeltung üben an denen die uns Hassen.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 02.11.2008, 13:39

kaum war die meldung über feindliche jäger an alle bomber gegangen begann auch schon ein heiden geschrei über funk die bordschützen feuerten aus allen rohren die piloten lößten die formation auf und versuchten aus der schußbahn der jäger zukommen. capt. ian macleay
hatte alle hände voll zutun in dem durcheinander seine bomberflotte zu führen, nachdem er merkte das es wenig sinn macht den zielentanflug weiter zu fliegen gab er den befehl bomben los und ab nach hause, heute rächte es sich wieder das die bomber alleine ohne jadgschutz und am tag gestartet waren. nachdem alle die bomben ausgelöst hatten drehten die bomber zurück nach nordost richtung heimat, aber die feindlichen jäger waren noch da, und sie ließen nicht locker und begannen immer wieder die bomber anzugreifen mal von oben mal von unten oder von der seite. die bomber hatten eigentlich keine chance die jäger verhielten sich wie ein wolf in einer schafsherde, ein flugzeug nach dem nächsten wurde abgeschoßen von 85 lancasterbombern waren nach dem auftauchen der jäger nur noch 55 maschinen über....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 03.11.2008, 17:53

Nachdem Friedrich den heissen Luftkampf betrachtet hatte, nahm der Zug wieder Fahrt auf und einige Stunden später kam er auf Rügen an.

Es war bereits dunkel, als er dort ankam und er machte sich zu Fuss Richtung Prora auf..
Auf seinem Marsch dorthin kam ihm ein Kübelwagen entgegen, der sofort anhielt.In ihm sassen 2 Angehörige der Feldgendarmerie:
"Truppenausweis bitte!"
"Was machen sie hier?"
"Ich bin auf Urlaub hier"
"Wohin wollen sie zu dieser späten Stunde ?"
"Ich habe Verwandte hier und wollte sie besuchen"
"Wie heissen die Verwandten ?"
Langsam fiel sein Lügengebäude zusammen und er sah sich schon
vor dem Exekutionskommande wegen Spionage stehen.
Die Wahrheit konnte er aber nicht sagen, da diese Leute bestimmt nicht so zartbesaitet waren, in das Herz eines vor Sehnsucht zerrissenen Soldaten zu schauen.

"Mein Onkel heisst Hein Lüders, er wohnt in Bansin."
"Dann fahren wir dich mal nach Bansin, Junge."

Friedrich, der seine Walther längst den beiden Soldaten ausgehändigt hatte, stellte sich während der ganzen Fahrt ein Leben nach dem Tod vor.
Er war doch noch so jung und wollte nicht so erbärmlich enden.

Dann dachte er an Flucht, aber das war genauso unmöglich wie die Wahrheit zu sagen.

Hein Lüders, der Wirt des "beim Orgel Piet", musste ihm helfen.
Vielleicht mochte er die Kettenhunde auch nicht.
Er hatte ihn ja vor ein paar Stunden noch gesprochen und ihm seine ganze Geschichte erzählt. Hein hatte ihm entgegnet, dass sie die unbeliebtesten Gäste waren, da sie nie etwas tranken und vor der Sperrstunde schon derart miese Stimmung verbreiteten, dass keinem mehr das Bier schmeckte.

Als das unglückliche Trio den "Orgel Piet" betrat, war die ganze Schänke voller Seeleute, genauer gesagt, U-Boot-Fahrer auf Landgang.
Die Stimmung tobte und mühsam arbeiteten sich die Kettenhunde bis zum
Tresen vor, ihren Schützling stets im Auge.....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 05.11.2008, 01:32

...am tresen angekommen, fragte einer der feldjäger den wirt ob er der onkel sei von diesem landser, friedrichs herz klopfte als würde es gleich aus seiner brust springen, nur ein gedanke schoß immer wieder durch seinem kopf: "sag das du mein onkel bist!". der wirt reichlich genervt das die feldjäger schon wieder bei ihm waren, vorallem da es gerade richtig gut lief im gasthaus, wer soll wessen onkel sein fragte der wirt den feldjäger, in diesem moment dachte friedrich er werde ohnmachtig, aus vorbei, das wars sie stellen dich an die wand dachte er. der feldjäger fragte erneut ob er der onkel sei, daraufhin sagte der wirt: ja klar bin ich der onkel von dem jungen, ich hab ein perforiertes trommelfell aus den ersten weltkrieg und hör schlecht. friedrich dachte er hätte sich verhört, innerlich hatte er schon abgeschloßen mit dem leben, und jetzt kammen seine lebensgeister wieder zurück, und auch sein selbstvertrauen, so dann kann ich ja wieder gehen sagte er zu den feldjäger, damit ist ja alles geklärt. moment sagte einer der beiden feldjäger geklärt ist hier noch garnichts! erstmal müssen wir noch den ausweis deines onkels kontrollieren, um zu überprüfen ob er es wirklich ist. jetzt kam friedrich der zufall zur hilfe, ein stark angetrunkener oberstabsbootsmann rempelte beim vorbei gehen einen der feldjäger an....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 06.11.2008, 01:55

und er rannte hinaus...
Die einzigen Fahrzeuge, die vor ihm standen, waren ein
Mercedes 170 V und der Kübelwagen seiner beiden Wachhunde.
Er flüchtete sich in das Innere des Mercedes und verharrte dort lauschend.
Eine Geräuschkulisse von klirrendem Glas, zerschlagenem Holz und tobsüchtigen Schreien eröffnetete sich seinem wachen Gehör.
Da niemand mehr auf ihm zu achten schien, startete er den Mercedes
mit seinen Kenntnissen aus der Elekriker-Schulung....
Das Triebwerk zu Lande würde ihn sicherlich zuverlässig zum Ziele führen, dachte er.....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 08.11.2008, 23:03

...kaum das er um die ecke gebogen war kamen 2 kräder und ein opel blitz von den feldjäger ihm entgegen, ohne ihn zu beachten fuhren sie an ihm vorbei, so konnte friedrich ohne weitere zwischenfälle weiterfahren. nach ein paar minuten schaute sich friedrich etwas näher sein "neues" auto an, und stellte mit schrecken fest das er sich noch tiefer in den schlamasel geritten hatte auf der rückbank des mercedes lag ein stander eines kommodore und wie er in den papieren lesen könnte die auf der rückank lagen ein kommodore einer schnellbootflottille....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 09.11.2008, 00:02

Bild

Friedrich befiel erneut die Angst, vor einem Erschiessungskommando zu enden.Doch die Sehnsucht nach Frieda war immer noch so gross, dass er
die Strasse nach Prora nahm...Im Eingangsbereich war ein Wachposten, wie zu erwarten war.Er musste nun einen Plan aushecken, um ins Innere des Ausbildungslagers zu gelangenDann schaute er im Kofferraum nach, was ihm noch nützlich sein könnte.Leutchkugeln,eine Schwimmweste,Taschenlampe,MP 40,
und ein Koffer.Er öffnete ihn und war vom Inhalt überrascht.
Dort waren Perücken und sonstiger Mummenschanz enthalten, um sich zu verkleiden.Es war wohl der Kostümkoffer des Bordtheaters, um auf hoher See die Langeweile zu vetreiben. Als er dann das Foto des Kommandanten sah, reifte sein Plan bis zu Vollendung heran...

Als er an den Wachposten heranfuhr sagte er:
"Guten Abend Leutnant, ich muss mit der Lagerkommandantin sprechen."

"Weswegen?"

"Das unerliegt der militärischen Schweigepflicht", jetzt lassen sie mich sofort hinein"

"Jawohl"

Die Mütze tief in die Stirn gezogen und mit neuem blonden Schnäuzer geschmückt, erschien er mitten in der Nacht bei der Kommandantin im Büro..

"Was führt sie zu so später Stunde zu mir, Herr Oberleutnant?"

"Ich habe ein personelles Problem in der Besatzung meines Schnellbootes" "Mein Bordfunker ist verwundet worden und ich brauche nun schnelll Ersatz, könnten sie mir ausgebildetes Personal zur Verfügung stellen?"

Wir haben hier 1500 voll ausgebildetete Nachrichtenhelferinnen,
die auf ihren Einsatz in der kämpfenden Truppe warten, soll es jemand bestimmtes sein ?"

"Sie muss aus Köln sein."

"Warum das denn ?"

"Meine Besatzung mochte den Funker aus Köln sehr, weil er" Himmel un Äad kochen konnte."

Wenn die Moral am Boden war, habe ich ihnen immer ihr Leibgericht serviert.

Die Kommandantin Svenja Waldenburg schaute in ihren Akten nach...

Dann kommt nur Frieda Kausemann in Frage, sie kocht die besten "Himmel un Äad".Das wusste Friedrich, denn er ass gerne und oft bei Kausemanns.

Das freut mich sehr, dass sie mir qualifiziertes Personal bieten können,
kann ich nun die Aspirantin in Augenschein nehmen ?

Als sie den Raum betrat, war er wieder voller Glück und sein Herz pochte bis zum Hals.Er musste sich jedoch zügeln, denn er durfte sich nicht zu früh zu erkennen geben.Nach einigen Worten der Begrüssung schlug er vor, Frieda zu einer Fahrt mitzunehmen.

Als der Mercedes das Kasernengelände verliess, gab er sich zu Erkennen und sie sollten feststellen, dass ein Mercedes 170V doch sehr viel Platz bot, wenn man von ungezügelter Leidenschaft getrieben war...
Die Scheiben waren beschlagen nachdem der Orkan der Liebe abgeflaut war."geh nicht nach Russland." sagte sie.

"Doch, ich muss meinen Kameraden helfen, die brauchen mich"

"Aber ich brauch dich doch auch"

"Du wirst sicher auch an die Ostfront versetzt, dann muss ich dich beschützen und wache mit meinen eisernen Schwingen über deinen Schlaf"

"Ich werde dich immer lieben, Friedrich"

"Ja, bald kommt die Zeit in der wieder Platz für unsere Liebe sein wird."
""Zwei Menschen, die sich lieben,kann weder Raum noch Zeit trennen."
"Du wirst immer in meinem Herzen wohnen."

Nach Tränen des Abschieds gingen beide wieder ihrer Wege und
Friedrich machte sich auf, seine Spuren zu verwischen und Anschluss an seine Truppe zu finden....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 10.11.2008, 13:30

...nachdem er den wagen wieder vor dem gasthaus abgestellt hatte und noch 5 reichsmark auf das amaturenbrett gelegt hatte, ging er noch nachdem er die lage kontrolliert hatte in das gasthaus um sich noch bei dem wirt zu bedanken. als er hineintrat war der wirt dabei das chaos zu beseitigen was die schlägerei mit den u boot fahrern und den feldjäger angerichtet hatte. er ging auf den wirt zu und sagte: danke das du mich gerettet hast! kein problem hab ich gern gemacht sagte der wirt, und übrigens keine angst wegen den feldjägern die haben noch genug mit den u-boot leuten zutun, der kaleun der besatzung hat die feldjäger ordenlich zusammen gestaucht. also machs gut jung und auf bald. die beiden gaben sich die hände und friedrich ging richtung bahnhof um den ersten zug zu erwischen der richtung le havre fuhr um seine bodencrew und seine messerschmidt abzuholen....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 12.11.2008, 21:07

Im Zug sass ihm ein junger Soldat gegenüber.
Als Friedrich sein Buch von Otto Lilienthal "Der Vogelflug" aus dem Rucksack kramen, wollte, um es weiterzulesen, sprach er ihn an:

"Wohl bei den Fliegern, was?"

"Ja, bei einem Jagdgeschwader"
"Heisse Friedrich, und Du ?"

"Paul, bin Panzergrenadier."

"Wo denn ?"

"Russland, Orel, war eben auf Heimaturlaub zu Hause, von Berlin geht mein Zug in den Osten."

"Wie ist es denn dort, meine Staffel wird dorthin verlegt."

"Vergesse, alles, was Du an irgendeiner Front erlebt hast.Wenn Du in Russland warst, kommst Du mit der Welt zu Hause nicht mehr klar."
"Ich war zwar bei meiner Familie, aber irgendwie war ich doch nicht da."
"Habe immer an die Kämpfe dort gedacht."

"Was waren das denn für Kämpfe ?"

Der Soldat kam etwas näher, damit die anderen, die gar nicht da waren,
es nicht hören konnten:

"Die brutalsten Kämpfe, die sich ein Mensch ausdenken kann."
"Es heisst, wir haben jetzt bis Ende 1941 an die 1 Million Mann verloren."
"Das heisst, dass weit über die Hälfte verwundet sind aber diese Leute werden fehlen."

"Nicht verzagen, Kamerad, meine Staffel wird euch dort unten am Boden zur Seite stehen.."

"Meistens müssen wir alleine klar kommen, aber es ist immer beruhigend, wenn wir eure Maschinen sehen."
"Auch Du wirst bald wissen ,was ein T-34 ist oder eine Stalinorgel."

"Ich habe davon gehört und mache mir auch wegen diesen Dingen grosse Sorgen um meine Freundin."

"Warum ?"

"Sie will sich an die Ostfront versetzen lassen."

Der Soldat lehnte sich und blickte ihn ernst an:

"Dann musst Du damit rechnen, dass Sie die ersten Tage nicht überleben wird."

Friedrich stand entsetzt auf und rannte wortlos bis an das Ende des Zuges.
Er fühlte sich von Angst und Ohmacht umklammert und setzte sich niedergeschlagen auf das Ausssengeländer neben die Schlusslaterne.
Vielleicht hat der Soldat ja übertrieben, um sich wichtig zu machen, dachte er.Die Wehrmacht passt ja sicher auf ihre weiblichen Kameradinnen auf.Sie wird sicher die ganze Zeit an hinterster Front
Funksprüche entschlüsseln.

Nach einer geraumen Zeit fuhr der Zug in Berlin ein und der Soldat stieg aus.Er sah Friedrich auf dem Geländer sitzen und kam noch einmal zu ihm her: "Nichts für ungut Kamerad, deiner Freundin wird schon nichts passieren.Vielleicht ist der Krieg ja schon vorbei, bis sie da ist."
Mit einem Augenzwinkern schlug er ihm nochmal auf die Schulter und ging seiner Wege....

Als der Zug wieder Fahrt aufnahm, ging Friedrich ins Innere und begann einen Brief an Frieda zu schreiben.Das half zumindest schon einmal gegen das Gefühl der Ohnmacht, denn er konnte nun ein paar Worte an sie richten, in der Hoffnung, dass sie den Brief noch erhalten würde.
Er schrieb derart viel, dass er später einschlief, mit dem Füller in der Hand.Irgendwann wurde er vom Schaffner geweckt, weil sein Tintenfass umgefallen war und die Tischdecke im Speisewagen jetzt blau war wie
der Himmel über Le Havre, wo sie jetzt endlich ankamen.
Zuletzt geändert von kuebelfahrer am 25.11.2008, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 25.11.2008, 14:11

...er stieg aus dem zug und ging durch den bahnhof zum ausgang, er nahm sich ein taxi richtig flugplatz, nach 5 min fahrt kam er am fliegerhorst an. er ging richtig haupttor zur wache, dort sah er schon das sich eine neue staffel einquartiert hatte auf dem schild über dem tor stand willkommen bei der 3 staffel stuka geschwader 77. er ging zum wachposten zeigte seine papiere und wurde durchgewunken. als friedrich richtung uffzheim ging sah er auf das flugfeld dort standen viele stukas die übel aussahen mit einschußlöchern, abgerissen leitwerken und blutverschmierten kanzeln, da musste friedrich wieder an seinen letzten luftkampf denken und wieviel glück er hatte, in einer stuka wäre er warscheinlich nicht so glimpflich davon gekommen. im uffzheim stellte er seinen rucksack ab und fragte die ordonanz wo er seine maschine und sein bodenpersonal finden würde. der ordonanzgefreite antwortete das dass bodenpersonal schon vorgestern richtung russland verlegt worden sei, und das nur noch seine 109 hier wartete. frierich nahm seinen rucksack und ging auf das flugfeld zu seiner maschine, dort angekommen inspizierte er erstmal seine bf 109, gute arbeit dachte sich friedrich, nichts deutete mehr auf seinen letzten flug hin, er nahm sich vor wenn er sein bodenpersonal wieder sah ihnen einen auszugeben. er stopfte seinen rucksack in die kleine ladelucke, und stieg in das cockpit, auf dem amaturenbrett klebte ein zettel er war von seinem uffz schröter: jung die maschine ist wieder tipp top in schuß 4 tage haben wir gebraucht also mach sie nicht wieder bei deinem ersten flug kaputt, sie ist aufgetankt und voll aufmunitioniert bis bald und pass auf dich auf gruss karl"
er faltete den zettel sorgsam zusammen und steckte sich den zettel in seine jackentasche. anschließend ging er zum besprechungsraum um sich seine fliegerkombi anzuziehen, und sich beim staffelkommandanten abzumelden und um sich die fluganweisungen abzuholen. nachdem er alles erledigt hatte ging er zurück zu seiner maschine dort wartete schon ein mechaniker auf ihn er stieg in die maschine gab das zeichen zum anlassen des motores mit einem lauten knall begann die maschine wieder zulaufen. er kontrollierte seine instrumente und die steuerelemente dann gab er das zeichen zum wegziehen der bremsklotze und rollte richtung startbahn. dort angekommen wartete er auf das startsignal. eine rote leuchtkugel schoß in den himmel das war das zeichen zum starten er trat die bremse voll durch und schob den leistungshebel langsam nach vorn bis die drehzahl stimmte, dann löste er die bremse und die maschine begann langsam dann immer schneller die startbahn entlang zu rasen, er wartete bis die maschine 180 km/h erreicht hatte und schon ungeduldig auf und ab hoppelte dann zog er sie ganz sachte nach oben, der start war in einer bf 109 immer so eine sache und eine der unangenehmsten dinge selbst erfahrene piloten stürtzen beim start mit einer bf 109 ab weil sie kurz nach dem abheben immer nach links ausbrach und wenn man nicht aufpasste, auch während seiner fliegerausbildung gab es viele unfälle und sein fluglehrer drillte ihn ganz besonders auf den start und ließ ihn diese auch hunderte male genau wie die landung die wegen des schmalen fahrwerks auch nicht gerade einfach war immer wieder üben. doch es ging alles glatt die messerschmidt kam langsam auf höhe er zog das fahrwerk ein, drehte nach rechts und schaute nochmal zurück auf den fliegerhorst und flog richtung köln seiner ersten zwischenlandung zum auftanken....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 25.11.2008, 20:50

Nach mehreren Stunden näherte er sich Köln.
Er landete souverän und sicher auf dem Flughafen Köln-Ostheim.
Als er seine Maschine an den ihm zugeteilten Platz stellte, bemerkte er,
dass sehr viele Transportmaschinen Typ JU 52 in den Hallen standen und mit weissem Anstrich versehen wurden.
Da diese Maschinen erstmal Vorrang hatten, musste er eine Nacht in Köln bleiben.Er nutzte die Zeit, um nochmal bei Kausemanns vorbeizuschauen.
Als er dort ankam, lag Friedas Mutter in Tränen und ihr Sohn tröstete sie.
Grund war der Brief aus Prora, in dem stand, dass sie nun auf dem Weg zur Ostfront sei, und zwar nach Kertsch auf der Halbinsel Krim.
In der Wohnung lagen noch Konfetti und Luftschlangen herum, leere Flaschen standen auf dem Flur, denn gestern hatte man noch den 11.11. gefeiert.
Nun war die Stimmung am Boden und alle waren voller Sorge um Frieda.
"Ich werde auf Sie aufpassen, Frau Kausemann, schon morgen werde ich auch dort in der Nähe sein und mit ihr Kontakt aufnehmen."
"Dann werde ich ihr sagen, dass sie sich woanders hin versetzen lassen soll."

"Ja, Friedrich, das ist eine gute Idee."
"Nimm bitte nochwas Flönz mit und hier noch ne Halve Hahn für unterwegs." 'Wer weiss, ob sie euch dort gut versorgen."

"Ich glaube schon, man wird doch nicht eine Streitmacht wie die unsere
einfach verhungern und erfrieren lassen."

Er ging dann aus der Tür und machte sich auf zu seiner Unterkunft in Ostheim..Sorge und Sehnsucht befiel ihn, als er wachlag, dennoch fand er
in Anbetracht der langen Reise und des leckeren Kölsches endlich den Weg in das Land der Träume....

Mehrere Tausend Kilometer weiter ratterte ein Zug durch die Nacht und
Frieda sass auf einer hölzernen Bank, die Schulter an ihre Kameradin gelehnt. "Weisst Du was uns dort erwartet?"

"Nein, aber wir werden gebraucht und darum ist unser Platz bei ihnen."
"Vielleicht können wir durch unsere Arbeit viele Soldaten retten."
"Eine gute Kommunikation ist sehr wichtig, weisst Du.."

"Ja, Du hast Recht, wir sollten uns nicht fürchten, sonst sind wir ja nur eine Belastung und keine Hilfe."

"Ein bischen Angst kann nicht schaden."
"Aber schlaf jetzt Frieda, morgen werden wir keine Gelegenheit dazu haben."

So tat Frieda es Erika gleich und sie versuchten auf den harten Bänken im Zug zu schlafen...

Auf seiner harten Pritsche lag Franz, Friedrichs Bruder, und starrte Löcher in die Decke aus Holzbalken...
Er fand keinen Schlaf, zu hart waren die Kämpfe in den letzten Tagen gewesen und einige Betten blieben auch diese Nacht leer.
Ein Kamerad, mit dem er gerne über die Frauen in Dortmund und aller Welt sprach, war im Lazarett, vielleicht würde er nicht wiederkommen..

Es war momentan nur Heinrich im Raum, ein pedantischer Typ,
der nie ein Wort zuviel sprach und jeden Anflug von Heiterkeit im Keim erstickte. Jedoch waren es grade Leute wie er, die man an diesem Ort
brauchte.Zu einem Gepräch unter Männern war er aber nicht geeignet.


Von der Ferne war das laute Grollen der schweren Mörser zu hören, die man gegen die Festung Sewastopol einsetzte.

Dieses Ungetüm aus Beton, dachte er, hat schon so vielen guten Leuten das Leben gekostet...Ich wünschte, es wäre morgen früh nicht mehr da,
dann müssten wir uns hier nicht mehr aufhalten in diesem dreckigen Loch und wären vor dem Winter zuhause, der schon seine ersten Vorboten schickt....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 27.11.2008, 22:11

...kaum das er eingeschlafen war, wurde er auch schon unliebsam geweckt, ein melder stand vor ihm und überbrachte die nachricht das sich alle gruppenfüher der kompanie um 4 uhr im kompaniegefechtsstand zu melden hätten. keine woche war es her das franz zum unteroffizier und gruppenführer ernannt wurde, er musste sich noch in seine rolle als führungsperson reinfinden. er nickte dem melder zu, der darauf hin wieder verschwand um zur nächsten gruppe zu laufen. franz zog sich seine knobelbecher an nahm seine koppel und sein k 98 und ging aus dem bunker raus. draußen wurde er sofort hellwach ein eisiger wind zog durch den schützengraben, er schlug seinen kragen vom mantel hoch und ging richtung kompaniegefechtsstand. dort angekommen standen schon die anderen zug und gruppenführer der kompanie in einer ecke und rauchten, franz stellte sich hinzu und steckte sich auch eine zigarette an. na franz sagte stuffz heinrich von der 3 gruppe ich hab gehört morgen soll es endlich losgehen richtung sewastopol! franz verzog nur eine grimasse, wohlwissend das wieder viele kameraden und vielleicht er auch sterben werden. da trat auch schon die ordonanz des kompanieführers vor den gefechtsstand und sagte das sie reinkommen könnten. in dem unterstand noch kleiner als der bunker in dem franz lag, stand schon der kompanieführer, spieß und ein offizier den er nicht kannte um die karte und diskutierten. ah da sind sie ja meine herren begrüßte der kompanieführer hauptmann von steinegg seine untergebenen, wie sie vielleicht schon erfahren haben soll es jetzt endlich losgehen richtung sewastopol! dies hier ist oberleutnant meier von der sturmgeschützanteilung 212 die uns heute unterstützen wird. wir sind 15 km süd-westlich von viline dieses dorf ist das erste etappenziel für heute angriffsbeginn ist 6 uhr, um 5:30 uhr gehen die männer in bereitstellung, die aufteillung ist wiefolgt 2te gruppe rechts in der mitte die 4te gruppe links die 1te gruppe als reserve folgt die 3 gruppe mit den 4 sturmgeschützen die uns zur verfügung stehen. die 2 kompanie ist rechts von uns und die 5 kompanie ist links von uns also aufpassen meine herren das sie nicht auf die eigenen männer schießen. na toll dachte sich franz wieder mittendrin, seine gruppe wahr gerade mal 9 mann stark und er hatte gerade gestern 3 mann vom ersatz bekommen. er ging den schützengraben zurück zu seinem unterstand wo seine männer bereits auf ihn warteten....
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