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Unendliche Geschichte

Moderatoren: Bunker-nrw, Sargon_III, PGR 156

Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 28.11.2008, 20:41

Er teilte seinen 8 Kameraden ihren Aufgabenbereich zu:

Bei den neuen Leuten waren 2 stämmige Burschen dabei, die das MG 34
mitschleppen und bedienen sollten.
Heinrich sollte hinter Franz bleiben und ihm mit der MP Feuerschutz geben.
Josef, ein alter Hase, der schon 1914 dabei war, sollte die anderen soweit vor dem Schlimmsten abhalten.

Dann ging es in aller Frühe los.....
Als sich der Morgendunst langsam gelegt hatte, war das Dorf in der Ferne zu sehen..Es war niemand auf den Strassen zu sehen, obwohl normalerweise auf dem Land am Wochenende reges Treiben herschte, denn es war Markttag..

Die Gruppe schlich sich langsam durch den Tannenwald, der ihnen auch im Winter Deckung gab.Mit einem Feldstecher sah er, dass sich in manchen Gebäuden etwas bewegte.Er war sich nun sicher, dass das ganze Dorf mit Truppen des Gegngers besetzt war.
Panzerabwehrgeschütze oder Panzer selber fand er nicht vor.

Als sich alle Kampfgruppen am Dorfrand in Bereitstellung befanden, wurde das Signal zum Angriff gegeben.
Leichtes Mörserfeuer leitete den Angriff ein.
Das Ziel von Franz war die Kirche, das höchste Gebäude.

Vladimir Dasajev lag oben im Kirchturm, es war eine lange durchzechte Nacht gewesen und man hatte viel gesungen und gefeiert.
Plötzlich wurde er von seinem Kameraden geweckt und setzte schnell seinen Helm auf. Er setzte sich hinter ein Maxim MG und begann wild auf die Angreifer zu schiessen.
"Dimitri, versuche, den Kommandanten in Petrowsk zu erreichen und sage, dass wir angegriffen werden."
Dimitri rannte die Treppen hinunter und versuchte durch das herrschende Chaos nach Petrowsk zu gelangen.

Handgranaten zerbarsten in Häusern, Schüsse fielen, jedes Haus wurde
verbissen verteidigt und man wartete, dass die Sturmgeschütze endlich kämen, denn es waren offensichtlich keine Paks oder Panzer dort.


Die Gruppe von Franz kaurte sich hinter eine Mauer und kam angesichts des MG Beschusses weder vor noch zurück.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 30.11.2008, 14:25

...die anderen gruppen der kompanie kamen auch nicht vorran und wurden durch starkes mg feuer in deckung gezwungen sie hatten die ersten häuser des dorfes eingenommen. dann ein lauter trockener knall ein lautes pfeiffen und dann eine ohrenbeteubende explosion steine barsten und holz splitterte, ein stug hatte gefeuerte und den kirchturm getroffen. endlich dachte franz und noch bevor die letzten trümmer auf den boden fielen brühlte franz "zum angriff" das war die chance noch bevor die russen merkten was geschah griff seine gruppe richtung kirche an. sie sprangen über die mauer und rannten zum ersten haus, warfen granaten durch die fenster warteten auf die explosion und gingen weiter zum nächsten. sie hatten sich schon bis auf 50 meter an die kirche herangearbeitet da ratterte ein maxim mg los die schüsse klatschten in die häuserwand hinter der sich seine gruppe in deckung brachte. die russen hatten den ersten schock überwunden und sich reorganisiert am ortsausgang, dort konnten sie von den sturmgeschützen nicht beschoßen werden und die mörser des battalions waren noch zuweit hinten...
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 02.12.2008, 22:06

Plötzlich tauchten mehrere winzige zweimotorige Flugzeuge am Himmel auf.
Es waren, wie sich später herausstellen sollte, mehrere HS 129 des KG. 32.
Sie gingen in den Tiefflug und rauschten über die eigenen Reihen hinweg.
Nachdem die ersten Schüsse aus den Bordkanonen gefallen waren, ergriffen die Verteidiger die Flucht und die Sturmgeschütze rückten nach.

Noch einmal flogen die HS 129 über das Dorf und wedelten unter Jubel mit den Flügelspitzen.Alle waren froh, dass man an diesem Tage Hilfe von oben bekommen hatte "Schildkröte an Adler,Danke für Alles."

Als man sich einigermassen eingerichtet hatte, war der Nachmittag schon vorüber und es begann zu dämmern.
Franz und mehrere andere Kameraden begannen die 3,7 cm Paks in Stellung zu bringen in Erwartung eines gepanzerten Gegenangriffes.
Denn die Sturmgeschütze wurden noch vor Anbruch der Dunkelheit an einen anderen Ort gebracht.
Dann brach die Nacht herein und nachdem man noch bei Akkordeonklängen von Josef mitsang und jeder noch eine Flasche Zielwasser aus dem Ärmel zauberte, die nach bei nach geleert wurde, schliefen die meisten ein und nur die wachhabenden Soldaten schauten
angespannt in die Ferne..

Der nächste Morgen war regnerisch und kalt und Franz wurde von der Kälte geweckt, die in seine Pritsche kroch, nachdem der Alkohol langsam aufgehört hatte, zu wirken.
Er hörte einen Vogel singen, kam es ihm vor..es war ein lautes Fiepen,
dann kamen mehrere wohl dazu, es wurde zu einem Quietschen...
Das waren keine Vögel, es waren Panzerketten...
Tief aus seinem Innersten begann er den ganzen Unterstand zusammenzubrüllen. um seinen müden, verkaterten Haufen zu wecken.
Als die ersten Granaten einschlugen, musste er schliesslich seinen Worten keinen weiteren Nachdruck verleihen;jeder wusste nun, worauf es amkam:
schnelles und gezieltes Handeln....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 05.12.2008, 18:04

... es waren 8 t 26 und 2 kw 1 die sich langsam aus dem kleinen wäldchen vor dem dorf wälzten, dahinter eine menge russsische infanterie, nach den ersten schüssen war sofort die hölle los, alle landser im dorf gingen sofort in die stellungen und machten die geballten ladungen fertig. der pak zug mit seinen 4 3,7 cm paks machte sich schussfertig und zielte auf die ersten panzer. ruhig männer, lässt sie noch näher heran kommen sagte franz der die nervösität und die anspannung besonders bei den neuen sehen könnte. die russischen truppen hatten sich jetzt völlständig in gefechtsformation gebracht, man konnte ca 500 meter vor den dorfrand die gesichter der rotarmisten erkennen, sie wälzten sich wie eine große rotbraune welle auf die stellungen des batallions zu. noch 250 meter, betreit machen zum feuern rief franz seinen leuten zu, ziel auf die infanterie auf den panzern sagte er zu dem mg schützen. dann warteten alle auf das zeichen zum feuern. noch 200 meter dann knallte eine leuchtkugel in den himmel und platzte rotleuchten auseinander dann schillten die trillerpfeiffen und das ganz dorf schien feuer zuspucken. die pak traf mit den ersten schüssen 3 t 26 welche in einer gewalltigen explosion auseinander barsten und ein weiter hatte ein treffer in die ketten bekommen und drehte sich wild um die eigene achse. die rotarmisten sprangen von den panzern, aber für einige war es zuspät die mg garben klatschten gegen die panzerung und surrten als querschläger durch die luft und trafen einige soldaten andere garben trafen sie direkt und sie vielen wie puppen von den panzern. die anderen rotarmisten gingen näher an die panzer und versteckten sich dahinter um den tödlichen mg feuer zu entgehen. die gruppe von franz feuerte ohne unterlass auf die heranrückenden russen. es schien als würde der angriff der russen zusammenbrechen, doch da waren noch die 2 kw 1 die sich hinter den eigenen truppen weiter voran arbeiteten sie erkannten die pakstellungen und feuerten auf sie, die erste pak links von franz verschwand in einem riesen feuerball als dieser verschwand war dort wo noch gerade die pak stand nur noch ein riesiger qualmender krater....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 07.12.2008, 14:28

Franz näherte sich dem stählernen Koloss mit einer Haftladung und entkam nur mit
Glück dem Abwehrfeuer an der Rückseite des Turmes.
Waffenlos sprang er in ein Deckungsloch und war sofort den Attacken von drei heranstürmenden Rotarmisten ausgeliefert..
Das Bajonett der uralten Flinte vefehlte ihn knapp, doch sein Besitzer fiel
Getroffen zu Boden. Das K98 eines zitternden Jünglings rettete ihm das Leben.
Er nahm dies nicht richtig wahr, denn schon schrammte knapp des Bajonett des
Zweiten Gegners an seinen Helm vorbei.Endlich hatte er sich einen
Minimalen Zeitgewinn erwirtschaftet, um die P 08 aus seinem Holster zu ziehen.
Ein hässliches Ratschen wurde allzu bald vom Stakkato der hämmernden Waffe abgelöst.
Er hatte jedoch, keine Zeit, sich über die Pistole zu wundern, die allzu schnell leer wurde,
denn der dritte Gegner rannte wutenbrannt heran.
Unter dem Helm fand sich Dimitri wieder und starrte in das Gesicht von Franz, der seine Beine mit den Gewehrkolben der uralten Flinte sekundenschnell traf.
Schmerzerfüllt fiel er in den sanften Schlamm des Deckungslochs.
Sein schwerer Stahlhelm brach ihm beinahe das Genick…
Ein forscher Nacken, der immer den Schönheiten in Stalingrad hinterher pfiff.
An diese Frauen dachte er, als er in einen tiefen Schlaf fiel…

Er dachte an Irina, die Kellnerin des „Doswedanjie“ mit ihren blauen Augen, funkelnd wie das Polarmeer und mit einem Körper gesegnet, den er nur mit den Weiten von Kasachstan und den Bergen des Kaukasus vergleichen konnte.

Franz sah nun den zweiten KV-1 auf sich zurollen und fand den stählernen Koloss
Waffenstarrend auf sich zu rollen. Eine Bestie, die ihm das Leben rauben wollte,
umschloss ihn mit ihren teuflischen Geschossen.Lautlos suchten die Geschosse des 7,62 mm
Mg das Ende im Erdreichs des zerfurchten Bodens
Sie fanden Franz nicht, der nun in den Stellungen der linken Flanke Schutz fand.
Hinter dem stählernen Schild einer verlassener „Ratsch-Bumm“ sammelte er seine Kräfte für den Gegenschlag.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 11.12.2008, 12:18

...die anderen gruppen mussten sich im dorf zurückziehen und neu formieren, die 3 paks wurden in aller eile auch zurück gebracht. die russen mit den verbleibeden 4 t 26 und dem kw 1 erreichten den dorfrand und drangen weiter vor. nun begann ein neuer noch schrecklicherer kampf der häuserkampf! da waren die landser um franz diesmal in der besseren position da die russen mit ihren panzer nicht viel ausrichten konnten, als einer der t 26 an einer bauernkate vorbei fuhr traf ihn eine panzerfaust direkt unter dem turm, dieser schoß 5 meter in die höhe und fiel mit einem lauten knall neben die brennende panzerwanne, für die besatzung gab es kein entkommen. die ersten die den häuserkampf aufnahmen war die 1te gruppe sie verschanzte sich im haus des parteivorsitzenden das mg der gruppe feuerte auf die infanterie und versuchte sie so von den panzern fernzuhalten, franz erkannte was seine kameraden vorhatten und reagierte sofort, er nahm eine von den letzten beiden geballten ladungen und schlich sich zu einer häuserwand, dort gab er seiner gruppe die anweisung sich zu verteilen, dem mg schützen gab er den befehl ihm deckung zugeben. franz schaute vorsichtig um die ecke und sah das die russen hinter einem zaun und einer kleinen mauer in deckung gegengen waren der t 26 rollte weiter die straße rauf, der kommandant des panzers hatte nicht mitbekommen das seine begleit infanterie ihm nicht folgte, ein schwerer fehler der sich bald rechen würde. franz gab den befehl das sie auf die russen schießen sollten wenn er loslief um die geballte ladung auf den panzer zuwerfen. langsam rollte der t 26 an franz vorbei der turm drehte sich hin und her um als suche er nach ihm, der panzer war jetzt fast an franz vorbei da sprang er los zündete die geballte ladung und warf sie hinter den turm auf die motorabdeckung der rest seiner gruppe feuerte auf die in deckung gegagengen russen die jetzt von 2 seiten beschoßen wurden. franz hechtete wieder zurück hinter die häuserwand ohne das dass mg ihm deckung geben musste, es ging alles so schnell das die russen und die panzerbesatzung es garicht mitbekommen hatten. kaum das franz sich hingeworfen hatte explodierte die ladung auch schon, der panzer machte einen satz nach vorn und blieb stehen, dann passierte nichts franz dachte schon das es ein misserfolg war, doch dann srangen die lucken des panzers auf und die besatzung bootete aus, dicker schwarzer qualm quoll aus dem inneren des panzers heraus. der mg schütze feuerte noch eine garbe auf die besatzung und traf 3 der panzermänner der vierte konnte sich noch rechtzeitig in deckung bringen. mittlerweile hatten sich die wenigen russen die nicht im kreuzfeuer umgekommen waren ergeben, so das die erste gruppe und die gruppe von franz der schon arg in bedrängnis geratenen zweiten gruppe zur hilfe eilen konnten. 3 verwundete wurden zurückgellassen und mit der bewachung der gefangen russen beauftragt. der rest rannte quer durch das dorf um sich der restlichen 2 t 26 und dem kw 1 anzunehemen....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 15.12.2008, 23:26

Joseph befand sich mit Karl und Ferdinand, den beiden stämmigen Mg Schützen in einem Schützengraben und sie sahen die 3 feindlichen Panzer immer näher kommen.
Karl liess das Mg 34 noch einmal richtig hämmern, aber die Kugeln prallten an der Panzerung ab und verrieten nun ihre Anwesenheit.Unmittelbar danach schlug schon die erste Granate eines T-26 vor ihrem Schützengraben ein.“Jetzt machen sie uns alle“ rief Ferdinand in Panik.
„Noch ist nicht alle Tage Abend. Junge, es ist erst aus, wenn Du nicht mehr atmest.“Joseph sah, wie sich nun die beiden anderen Panzer auf ihre Stellung einschwenkten..
Jetzt oder nie, dachte er: „Gebt mir Feuerschutz, zielt auf die Schlitze des Führungspanzers.“
Als das prasselnde MG-Feuer auf den T-26 niederging, blieb er stehen, um auf die
Anderen beiden Panzer zu warten, die nun die Stellung von beiden Seiten angriffen.
Joseph rannte wie zu seinen besten Zeiten, als er noch beim HSV Linksaussen war.
Mit einem Hechtsprung landete er hinter der verwaisten Ratsch-Bumm.
Er hatte so eine Kanone schon mal beim deutsch-russischen Freundschaftstreffen in Brest-Litowsk gesehen und versuchte sich zu erinnern, wie man sie bedient..
Als er endlich die leere Kartusche aus dem Geschütz entfernt hatte, schob er die neue Granate
Hinein und machte die Waffe gefechtsbereit. Mittlerweile war das MG-Feuer der beiden
Jungen Soldaten verstummt und Joseph wusste nicht, ob es schon um sie geschehen war.
„Hmmm, 4 Granaten, das ist ja wirklich nicht viel, dachte er“
„Naja, passt schon, hab vielleicht Heimvorteil, weil ich mit einer heimischen Kanone schiesse.“
Schnell feuerte er einen Schuss auf den ersten Panzer ab, auch wenn es vielleicht nur dazu diente, sie von dem Schützenloch wegzulocken.
Doch wie vom Blitz getroffen, ging der Führungspanzer in Flammen auf.
Schnell lud Josef die nächste Granate in das Geschütz mit der schnellen Mündungsgeschwindigkeit.
Krachend ging eine Granate vor der Ratsch-Bumm nieder und über Joseph flogen die Splitter hinweg.Ein Splitter traf seinen Arm und mit letzter Kraft richtete er das Geschütz auf den zweiten Panzer aus und schoss, dann wurde alles dunkel um ihn….
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Ungelesener Beitragvon pascas » 22.12.2008, 19:03

... er wurde ohnmächtig. Als er aufwachte war in einem Lazarett des Feindes. Er schaute sich um, doch er sah niemanden. Doch plötzlich hörte er eine Stimme die sich wie die von seiner schwiegermutter anhörte:" Etwas Brot?" Er verneinte und fragte was mit ihm geschehen würde. Sie antwortete natürlich mit Kriegsgefangenschaft...
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 22.12.2008, 23:44

...joseph kehrte 1947 aus der kriegsgefangenschaft zurück und eröffnete eine tankstelle in hamburg harburg. für ihn war der krieg zuende doch für seine kameraden sollte es noch lange dauern, durch seine tat hatte er nämlich das leben seiner kameraden gerettet sein letzter schuss aus der ratsch bum hatte den kw 1 voll getroffen er fing sofort feuer und die besatzung bootete aus, der letzte t 26 drehte eine wilde kurve und machte sich in die richtung aus der er gekommen war aus dem staub hinter ihm rannten die reste der russischen infanterie zurück. diese schlacht war geschlagen aber die männer des infanterie regimentes 170 wußten das noch viele folgen würden. nach diesem gefecht musste sich das battalion neu organisieren und nachschub heranführen den beiden anderen batallionen des regementes erging es auch nicht viel besser. so wurde das dorf stützpunktartig ausgebaut und vorläufig die neue heimat von franz und seiner gruppe. zurselben zeit war sein bruder mit seiner me 109 in krasnoperekopsk gelandet und gehörte nun zur luftflotte 4....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 01.01.2009, 20:21

Frieda sass weinend in ihren Feldquartier und liess sich von ihrer Kameradin trösten.
"Was passiert denn, wenn ich ihn nun nie mehr wieder sehe ?"

"Du wirst ihn genau an diesen unwirtlichen Ort wiedersehen,
denn die Liebe ist eine Pflanze, die auch im Kriege blüht."

Beruhigt liess sie sich auf die harte Pritsche fallen, die sich im Bunker des 23.Fernmelderegiments vor den Toren Sewastopols befand.
Sie fing an zu träumen.....
Es war eine laue Sommernacht und die Sonne senkte sich glutrot über die weiten Felder und es duftete nach Kornblumen.
Auf einer weichen Decke lag sie im dichten Weizenfeld und hörte Schritte.
Als sie ihre Augen öffnete, sah sie Friedrich in seinem feinsten Gewande vor sich stehen und er beugte sich langsam zu ihr hinunter,
!Hallo, mein Schatz, ich war eben beim Bauern und habe uns eine köstliche Flasche Rotwein ergattert, lass uns einen zünftigen Schluck nehmen und in den Abendhimmel träumen."
Sogleich legte sie sich in den starken Arm vor Friedrich und hörte das
gluckernde Geräusche des Rotweines, der dann genüsslich hinter ihrem kussroten Mund verschwand.
Er kraulte in ihrem blonden Haar und streichelte sie sanft über ihre Wange.Langsam schloss sie ihre Augen und der Wind strich sanft über die beiden Liebenden.

Ein Heulen liess sie aus ihrem sanften Schlaf erwachen und plötzlich krachte es derart mörderisch, dass der Stützbalken über ihr zerbrach.
In einer blitzschnellen Bewegung gelang es ihr, sich auf den Boden zu retten."PANZER" , hörte sie jemanden schreien.
Ihre Kameradin schleifte Frieda nach draussen und sie befanden sich plötzlich hinter einer krachenden 8,8 cm Kanone, die wie eine fauchende Bestie eine Patrone nach der anderen aus ihrem stälhernen Rohr
abfeuerte.In der Ferne ging ein T-34 in Flammen auf und der
hoch dekorierte Leutnant drehte sich kurz zu den beiden um:
"Lauft zu dem Spähpanzer dort hinten und setzt einen Funkspruch ab."
"Feind greift mit massiven gepanzerten Kräften an.Fordern Luftunterstützung."
Sie stiegen in die Luke des SPW 222 und sahen, dass das Funkgerät defekt war.
Plötzlich tauchte der Leutnant über ihnen auf:
"Was ist nun, habt ihr jemanden erreicht ?"
"Das Funkgerät ist defekt"
"Habt ihr eine Ausbildung auf dem SPW 222 absolviert ?"
"Nein"
"Dann fängt eure Ausbildung nun an."
Der Leutnant setze sich auf den Fahrersitz und warf
den Horch Diesel an.
Mit einem schnellen Ruck setze sich der kleine Panzer in Bewegung und
mit kurzen Kommandos erklärte der Leutnant den beiden Frauen die Bedienung der Waffen.
"Es hängt nun von euch ab, dass wir hier lebend herauskommen.
Diese Waffen sind einfach zu bedienen, es kommt nur darauf an, dass ihr
nicht in Panik ausbricht und euch völlig auf eure Aufgaben konzentriert."
"Wir müssen den Stabsfeldwebel erreichen und ihn von den Gegenangriff unterrrichten."
Plötzlich versperrte ein T-40 ihnen den Weg und langsam drehte sich sein
höllisches 12,7 mm MG in die Richtung der Panzerschülerinnen und ihrem angespannten Lehrer..
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 15.01.2009, 16:49

...noch bevor sie reagieren konnten verschwand der t 40 in einem rotglühenden regen aus geschoßen einer 2 cm vierlingsflak die am rand des lagers aufgestelt war. dutzende geschoße bohrten sich in den panzer, querschläger peitschten durch die luft. innerhalb von sekunden wahr der beschuß vorbei. der t 40 stand brenndend vor ihnen immer noch war die mg mündung drohend auf sie gerichtet, die frauen erstarrten, immer noch darauf warteten das der russische panzer auf sie schießen würde, doch es passierte nichts. der leutnant rief durch das bordmikro "glück gehabt und ab durch die mitte" und holte so die nachrichtenhelferinen aus ihrer ohnmacht. der spw machte einen satz nach vorn und fuhr durch ein heilloses chaos von geschoßen, trümmern und herum laufenden menschen. die russen hatten diesen abschnitt der wehrmacht überrascht, und mit einem massiven gegenstoß die front einer luftwaffenfelddivison durchbrochen und waren 20 km hinter die front auf das divisionsnachschublager gestoßen. jetzt kam es darauf an das dieser einbruch aufgehalten wurde, und beginnen sollte dies mit der meldung an den stabsfeldwebel bei der korpsnachrichtenstaffel durch die besatzung des spw 222....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 27.01.2009, 01:19

Als der Leutnant beim Stabsfeldwebel ankam, erstattete er ihm Meldung:

"Der Feind greift mit massiven Panzerkräften an, erbitten Unterstützung."

Nach den Worten des Leutnants wurden sofortige Massnahmen getroffen, um den Angriff des Gegners zu stoppen.

"Wir brauchen dringend Luftunterstützung vom KG 21"

Kurz darauf heulten die Sirenen auf dem benachbarten Feldflugplatz und die
Besatzungen rannten zu ihren Maschinen.
Nach kurzer Zeit befanden sich mehrere Stuka G-2 in der Luft und flogen dem gepanzerten Verband entgegen.

Friedrich war dem Jagdgeschwader 52 zugeteilt und flog nun eine Focke Wulf 190-A. Er war begeistert von der Kraftentfaltung des BMW-Sternmotors und fühlte sich wie der König der Lüfte.
Als er aufstieg, um den Stuka Verband zu schützen, dachte er an seine Liebsten in der Heimat und insbesondere an der Front.
Sie mussten nun alle ohne ihn klarkommen und sein Überleben war Vorraussetzung dafür, dass er sie wiedersehen würde.
Daran dachte er aber immer zuletzt, denn er war ein Draufgänger und gab einen Luftkampf erst verloren, wenn seine Maschine qualmte.

Das war aber bisher an dieser Front noch nicht passiert,
die Gegner flogen meist die LaGG-3 oder die Mig-3,
Diese Maschinen waren grösstenteils aus Holz und daher leicht verwundbar,jedoch musste man sich vor der Bewaffung in acht nehmen.
Die Feuerkraft der 20 mm-Kanone der LaGG-3 war nicht zu unterschätzen.

Friedrich stieg in wenigen Minuten auf seine Einsatzhöhe und sah nun die Stukas unter sich in Formation fliegen. Nach einiger Zeit waren sie am Einsatzort eingetroffen und die Stukas stürtzen sich wild feuernd auf die Panzer, die sie mit ihren 3,7 mm Geschossen eindeckten.....

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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 26.03.2009, 16:01

...friedrich drehte weiter seine runden über dem schlachtgetümmel und hielt ausschau nach feindmaschinen er hatte die holzaugenrotte , er konnte sich aber zwischendurch nicht von diesem anblick am boden lösen, da wäre es beinahe passiert. mehrere Feindmaschinen schoßen aus richtung der sonne richtung der stukas, friedrich konnte gerade noch nach rechts wegbrechen und seine kameraden warnen. dann begann sofort die wilde kurbelei, die stukas drehten richtung heimatbasis ab und die fw 190er folgten den mig´s. die russen waren eigentlich im vorteil da sie einen großen geschwindigkeitüberschuss hatten, doch sie konzentrierten sich nur auf die stukas, was den piloten der 3 staffel und friedrich zugute kam, diesen fehler würden die russen nur einmal machen. und schon brüllten die mgs los, eine mig wurde im steigflug in die rechte tragfläche getroffen der flügel riss ab und die maschine machte wilde spiralen weiter in die höhe, kippte weg und trudelte richtung erde. friedrich hängte sich hinter die letzte mig und folgte ihr weiter in eine steilkurve, der russische pilot bemerke das er verfolgt wurde, er kippte in einer linksrolle weg und wollte unter dem anderen jäger durchtauchen. doch friedrich "roch" den braten und anstatt der mig zufolgen zog er am steuerknüppel machte einen looping und am scheitelpunkt eine drehung und war wieder hinter der mig allerdings in einer perfekten abschussposition er war leicht über der mig und hatte durch sein manöver genügend geschwindigkeit. friedrich nahm die mig in sein fadenkreuz noch ein wenig nach links und ein stück näher, 150 meter noch 100 meter dann war die feindliche maschine größer als sein fadenkreuz, er drückte den auslöser seiner bordkanonen, rotglühend blitzen seine geschoßgarben in die mig, die erste salve traf das seiten und höhenruder, es platzte förmlich auseinander, ein kurzer ruck am steuerknüppel und freidrich drückte ein zweites mal ab, diesmal traf eine salve die gesamte länge der mig, vom heck unter halb der kanzel bis zum motorblock, sofort brannte der motor und die mig stürtzte ab. Freidrich konnte sich nicht lange über diesen abschuss freuen, sein flügelman warnte ihn vor einen iwan der sich schnell von oben näherte...
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 26.03.2009, 23:05

In der Mig 3 sass Nikolai Andropov vom 18. Gardejagdflieger-Regiment.
Er hatte bisher einige Luftkämpfe für sich entscheiden können und war bereits im spanischen Bürgerkrieg in einer Polikarpov I-16 seine ersten Einsätze geflogen.
Nikolai folgte mit seiner Maschine jeder Bewegung von Friedrichs Fw-190.

Fast kam es dem jungen Deutschen Piloten so vor, als wenn eine Schnur zwischen ihnen wäre.
Die Geschossgarben rissen mittlerweile kleine Löcher in die Tragflächen und langsam gingen Friedrich die Tricks aus.

„Moment, da war was, damals in der Ausbildung:"
„Wenn Du den Gegner nicht abschütteln kannst, dann mach TOTE MÖWE.“

Also liess er die Maschine seitlich wegkippen und schaffte es, den Russen
vom Verfolgungskurs abzubringen.

Durch Friedrichs waghalsiges Manöver hatten beide Maschinen erheblich an Höhe verloren und ihm wurde nun bewusst, dass der gegnerische Pilot nicht eher ruhen würde, bis er ihn abgeschossen hat.

Jedoch konnte nun die Focke-Wulf mit dem kraftvollen Sternmotor punkten und nach einiger Zeit waren die dumpfen Abschüsse der beiden 20mm Kanonen zu hören.

Nikolais Mig tänzelte vor seinem Fadenkreuz wie ein frisch geschlüpfter Adler.
Die schlanke Maschine bot sehr wenig Trefferfläche und schon bald würde die Munition zur Neige gehen.

Friedrich betätigte nun den Knopf für die beiden Maschinengewehre:

Jetzt füllte sich das Fadenkreuz mit glühenden Geschossen und die Maschine war kaum noch darin zu erkennen.
Dennoch zeigte sich kein Treffer und die Munition der beiden MG 151
war nun aufgebraucht.
Um nicht bald als unbewaffnete Tontaube zu enden, teilte er sich die verbleibende Munition nun ein und wartete auf eine todsichere Chance.

Er zog die Maschine nach oben und entfernte sich vom Gegner.
Nikolai versucht ihm nachzusetzen und stieg Richtung Sonne auf.

Mit einer geschickten Drehung gelang es Friedrich, sich über die Feindmaschine zu setzen und schoss nun von oben auf die Mig.
Ein Treffer riss ein riesiges Loch in die linke Tragfläche und Nikolai bekam sein Flugzeug nicht mehr unter Kontrolle.
Schnell schob er die Kanzel nach hinten und kletterte aus der Maschine.
Der Kippbewegung seiner Maschine folgend, liess er sich ins Leere fallen.
Er landete mit seinem halb geöffneten Fallschirm auf einem Strohdach.
Langsam gab das morsche Material seinem Körpergewicht nach und er fand sich mitten in der Stube eines Bauernhauses wieder.
Die Hausherrin, die sehr verschreckt über seinen Auftritt und sehr einsam war, bot ihm einen warmen Tee an, bei dem es nicht blieb.

Friedrich musste nun seine Maschine auf dem Feldflugplatz landen.
Als die Maschine grade langsam ausrollte, hörte er ein Motorgeräusch und peitschende Mg-Salven.
Es war ein russisches Jagdflugzeug, dass ihn nun in seiner verletzlichsten Position angriff.
Zum Aussteigen war keine Zeit mehr und nun sah er durch den Spiegel die Maschine im Tiefflug erneut angreifen.
Er schloss die Augen und hoffte auf ein Wunder.
Plötzlich mischte sich ein schweres Hämmern in die grellen Mg-Salven der Mig.
Dann ein Stottern, eine Explosion.

Die 2 cm-Vierlings der FlakAbteilung hatten in letzter Sekunde die Situation gerettet und den Angreifer ins Kreuzfeuer genommen
Friedrich sackte in sich zusammen, als er aus der Maschine stieg.
Irgendwann war auch sein Nervenkostüm am Ende.

Als er aus seinem Schlaf erwachte, hörte er schon wieder die Mechaniker
bei ihrer Arbeit. Er würde sogleich zum Geschwaderkommandanten gehen und sich die beiden Abschüsse bestätigen und aufmalen lassen.
Friedrich wollte sich grade erheben, als jemand den Vorhang des Zeltes beiseite schob und hineintrat.
Gleissendes Licht fiel ihm entgegen und er sah das strahlende Antlitz von Frieda.
Überglücklich schloss er sie in seine Arme
und es schien beiden, als ob der Krieg ganz weit weg wäre.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 28.03.2009, 20:39

...2 tage waren vergangen seid franz und sein batallion das dorf angegriffen und hier in stellung gegangen waren. der vormarsch war aprut zu erliegen gekommen als nachrichten von einem durchbruch der russen am linken flügel des armeekorps bekannt wurden. die stellungen wurden jetzt weiter befestigt und seid 3 tagen bekamen franz und seine männer endlich wieder etwas warmes zuessen. seine 2te gruppe war am linken rand des dorfes in stellung gegangen, von dort konnte man noch die rauchenden überreste der russischen panzer sehen die das dorf angegriffen hatten. es war fast langweilig geworden, franz hatte sich schon gewundert das die russen nicht angegriffen hatten, das war sonst nicht ihre art, aber jetzt wusste er warum. auf batallions und divisions ebene war hektische betriebsamkeit ausgebrochen, man war damit beschäftigt truppen zuverlegen um den einbruch abzuriegeln und zuberatschlagen wie es nun weiter gehen sollte. währendessen freute sich franz das auch wieder die feldpost und was genauso wichtig war der entlausungstrupp mit den duschen und der tross mit den uniformen nachkamen. so konnte franz endlich wieder eine frische uniform anziehen und heiss duschen. danach begann das übliche prozedere, waffenreinigung und ausrüstungskontrolle, stellungsbesichtigung des kompanie und batallionsführers mit anschließender verbesserung. und zu guter letzt die manöverkritik mit den gruppen und zugführer der kompanie, dort erfuhr franz auch das er zum ek II vorgeschlagen wurde und das panzervernichtungsabzeichen bekommen sollte, dies wurde abends anschließend mit schnaps "offiziell" gemacht wie der spieß es nannte...
Gelöschter Benutzer 301
 

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