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Das alte Stellwerk

Nie vollendete Wasserwege, begonnene Reichsautobahnen und was von der deutschen Bahn noch über ist

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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Kiematikwagen » 26.02.2014, 18:29

Sehr nett anzusehen aufjedenfall, auf dem zweiten Bild sieht man in dem Haufen von Plänen einen Gruppenplan der ehemaligen Relaisgruppen. Mach doch mal beim nächsten mal ein Bild vom Siemens Tisch, wo der Stelltisch drin verbaut war, das würde mich noch interessieren ;) Irgendwo in dem Plan Berg, ist sicher auch noch der Stelltischplan, sowie Gleis und Verschlussplan zu finden das sind immer tolle Zeitzeugen ;)
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Signalsammler » 27.02.2014, 23:37

Ja das ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
Nimm dir am besten aber für das erste Stück hinter dem Bahnhof Gummistiefel mit, da dort teilweise starke Wassereinbrüche sind. Ich werde mir bei besserem Wetter jedoch vor dem Sommer ebenfalls nochmal vornehmen die Strecke zu begehen.
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon tunnelkriecher » 05.04.2014, 17:48

hier noch Fotos von einigen Fundstücken im Wald
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Signalsammler » 07.04.2014, 21:35

Sehr schöne Funde. Daumen hoch, vorallem bei der Vorsignaltafel.

Schöne Grüße
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon DerAlteFritz » 08.04.2014, 23:08

Kann jemand erläutern wie die Bahn das mit den Schutzräumen gehandhabt hat?

Ich war schon in einigen Stellwerken zu Besuch die keinen Schutzraum hatten aber in den gleichen Bautyp fielen.

Als Beispiel DF (Datteln) hat einen Schutzraum. Das in diesem Thema beschriebene Stellwerk verfügte nicht über einen Schutzraum fällt aber optisch in die gleiche Bauepoche.

Hat man nach Lage einen Schutzraum eingebaut oder wie war das gedacht?
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Kiematikwagen » 08.04.2014, 23:49

Sagen wir mal so alle Stellwerke die um 68-80 gebaut wurden, hatten einen sogenannten Schutzraum im Keller, ausgestattet meistens mit einer Schutzraumuhr(Nebenuhr) einem Tisch und zwei Stühlen, und manchmal noch ein bis zwei Liegen. Mehr aber auch nicht kenne viele Stellwerke, die einen solchen Schutzraum haben wie z.b Köln-Nippes, Gelsenkirchen Hbf, Köln Hbf, Köln-Mülheim usw. usw.

Meistens waren in einem Schutzraum in einem Nebenraum, sogenannten KE Gestelle zu finden die die Kabelabschluss an die Relaisanlage und Außenanlage darstellen.
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Re: Fördermittel und Steuervorteile

Ungelesener Beitragvon Lampenputzer » 14.04.2014, 10:46

Hallo,


bei der Deutschen Bundesbahn wurden nur bei Stellwerksneubauten der 1960/1970/1980er-Jahre Schutzräume des sogenannten Grundschutzes eingebaut.
Hintergrund war,das man bei Errichtung von Schutzbauten Födermittel und Steuervorteile bekam und sich so die Bundesbahn ein Teil des Geldes für den Bau von neuen Stellwerken aus einem anderen Topf holen konnte.
Bei den neu zu bauenden Stellwerken handelte es sich ehh um sogenannte Relais-Stellwerke,die ohnehin eine stabiles Untergeschoß benötigten für die Technik.

Vielfach nütze man diese Räume für die Unterbringung der sogenannten Sprachspeicher ,auf denen die Zugmelde und später auch Funkgespräche aufgezeichnet wurden.
Diese Drahttonbandgeräte waren schon vor dem 2.Wk erfunden und nicht nur bei der Bahn im Einsatz
http://wikis.hu-berlin.de/maf/Drahttonbandger%C3%A4t

Bei der Bahn wurde allerdings ein "Endlosgerät" eingesetzt,sprich der Draht lief über 48 Stunden durch und dann wurde die alte Aufnahme wieder überschrieben.
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Bastler » 14.04.2014, 21:30

Soein Gerät hab ich bei der Bahn noch nie gesehen,von wann bis wann wurden die benutzt ?

Giebt es zu dem konkreten Gerät auch Bilder oder einen Link ?
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Lampenputzer » 15.04.2014, 06:47

Hallo,


diese Geräte bekam der normale Eisenbahner auch selten zu sehen....:-)

Die waren unter Verschluß der Signalmeisterei in den Fernmelderäumen der Stellwerke oder der Orstvermittlung.

Schließlich sollte eine Manipulation der Aufzeichnungen durch das Stellwerkspersonal ja verhindert werden.

Zum Einsatz kamen diese Geräte bis in die 1970er-Jahre,danach wurden sie durch Kassettenrecorder (wiederum eine spezielle Bauform für die Bundesbahn) ersetzt.

Ab den 1990er-Jahre erfolgte dann die umrüstung auf die auch heute noch im Einsatz befindliche elektronische Aufzeichnung.
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon DerAlteFritz » 10.05.2014, 00:20

Kiematikwagen hat geschrieben:Sagen wir mal so alle Stellwerke die um 68-80 gebaut wurden, hatten einen sogenannten Schutzraum im Keller, ausgestattet meistens mit einer Schutzraumuhr(Nebenuhr) einem Tisch und zwei Stühlen, und manchmal noch ein bis zwei Liegen. Mehr aber auch nicht kenne viele Stellwerke, die einen solchen Schutzraum haben wie z.b Köln-Nippes, Gelsenkirchen Hbf, Köln Hbf, Köln-Mülheim usw. usw.

Meistens waren in einem Schutzraum in einem Nebenraum, sogenannten KE Gestelle zu finden die die Kabelabschluss an die Relaisanlage und Außenanlage darstellen.


Erstmal Danke für die Ausführungen.
Ich selbst habe so einen Schutzraum im Fahrdienstleiterstellwerk Datteln (Hamm-Osterfeld- Bahn) besichtigt.
Dort war es tatsächlich so das ein Nebenraum für Technik vorhanden. Der eigentliche Schutzraum war noch voll ausgestattet. Mit der besagten Nebenuhr Normstrich A, Allfernsprecher, Handleuchte und Mobiliar....
Die Bezeichnung fand ich dezent "Schutzraum für Betriebswichtiges Personal"

Hast du Fotos von den Schutzräumen?
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Kiematikwagen » 10.05.2014, 00:58

DerAlteFritz hat geschrieben:Hast du Fotos von den Schutzräumen?


Leider nein ich weiß es nur daher, da ich früher öfters mal auf den Stellwerken unterwegs war, da ich dort Fahrdienstleiter kannte die erzählten davon aber drin war ich nur in Nippes, vor einigen Jahren und da hatte ich noch nicht mal eine eigene Kamera und Fotohandys gabs auch nur eingeschränkt grins
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon tunnelkriecher » 16.11.2014, 12:51

vor einiger zeit war ich mal wieder dort unterwegs und habe die Reste einer Hütte an der alten Bahntrasse gefunden
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon Lampenputzer » 16.12.2014, 19:29

Hallo,


ein altes "Schätzchen".....sieht aus wie ein altes Tunnelwärterhäuschen.

Denn neben den bekannten Schrankenwärtern gab es früher einmal bei der Bahn auch Tunnel-und Brückenwärter.

Ihre Hauptaufgabe war die Sicherung von Zügen in den Tunneln,wenn diese aus technischen Problemen dort zum halten kamen.Daneben dann natürlich noch das verhindern von unerlaubtem Betreten der Tunnel durch Bahnfremde.
Deswegen waren auch immer an beiden Tunnelenden Wärter.
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon tunnelkriecher » 17.12.2014, 18:02

In der nähe war früher eine Gefahrenstelle, dort gab es hin und wieder mal einen Hangrutsch. Deswegen wurde die Strecke letztendlich auch verlegt. Denke das das Häuschen dewegen dort stand. Man hat dann irgenwann sogar Kameras aufgestellt, um den Hang zu überwachen.
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Re: Das alte Stellwerk

Ungelesener Beitragvon URBEXFLO » 18.12.2014, 16:44

Die alte NE2 Tafel hätte ich gern
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