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Unendliche Geschichte

Moderatoren: Bunker-nrw, Sargon_III, PGR 156

Unendliche Geschichte

Ungelesener Beitragvon Bunker-nrw » 27.10.2008, 20:01

Jemand fängt eine Geschichte an und die anderen Teilnehmer schreiben die Geschichte weiter.
Uns kann die ganze Welt, aber erst wenn`s uns gefällt.
wagt es einer, ja dann wackelt hier die Wand. Und wer sich noch dagegenstemmt, der kriegt `nen Schlag und steht im Hemd.
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Ungelesener Beitragvon bogyman » 27.10.2008, 20:15

Na dann bring doch mal ein Beispiel, bzw fang doch mal an! Ist ne gute Idee!
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 27.10.2008, 20:47

Kurz nachdem er mit seinem Geschwader gestartet war, befand er sich inmitten eines Pulks feindlicher Jäger. Durch den Spiegel sah er die Maschine des Gegner feuern.Einige Treffer waren schon an seinen Tragflächen zu sehen.Es blieb ihm nur eine Möglichkeit....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 27.10.2008, 21:15

...steil hochziehen und versuchen den feindlichen jäger mit einem immelmann männover abzuschütteln, die maschine, es war eine messerschmidt bf 109 e war ein gutes flugzeug er flog die maschine schon seid einem jahr als er zum jagdgeschwader 52 versetzt worden war....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 27.10.2008, 22:22

Ja..Damals hat ihn immer Frieda von der Kaserne abgeholt.
Ihr blondes Haar schimmerte in der Abendsonne, als er sie das erste mal küsste:Sie sagte damals: "Friedrich, wenn Du mal dort oben in Not sein solltest, dann denke immer daran, dass meine besten Wünsche mit Dir sind und ich jeden Abend in der Nachrichtenhelferinnenschule für dich bete.
Als er das Antlitz seiner Liebsten vor sich sah, wurden neue Kräfte in ihm wach... Nun musste er sich vollends auf den Kampf konzentrieren, denn die verdammte Spitfire war immer noch hinter ihm..
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 27.10.2008, 22:52

...kaum waren die die gedanken an frida verloschen da klatschten erneute einschläge in die maschine, der englische pilot war kein anfänger, er stieg der 109 nach vollführte eine eine drehung und feuerte. friedrich entsan sich seinem flügelmann er schaute nach links und rechts um ihn zuentdecken, hans werner sein langjähriger freund mit dem er schon auf der fliegerschule berlin gatow zusammen war ist nicht zusehen....
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Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 28.10.2008, 16:06

Er hatte jetzt keine Zeit sich um seinen Katschmarek zu kümmern, der feindliche Jäger war einfach nicht ab zu schütteln. Es saß kein Anfänger in der anderen Maschine das war klar und wenn er hier heile rauskommen wollte dann musste ein Wunder geschehn.....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 28.10.2008, 20:46

Er beschloss, mit seinem angeschlagenen Vogel in den Sturzflug zu gehen und in niedriger Höhe weiterzukämpfen.
Hier oben konnte er mit der zerfetzten Leinwand nicht mehr viel erreichen...
Er flog im Tiefflug über Tangmere, wo auch der Sektorenflugplatz des hier ansässigen Spitfire Geschwaders war.Sein Gegner war immer noch dicht hinter ihm, aber Friedrich stand ihm in punkto Wendigkeit und Geschwindigkeit in nichts nach. Plötzlich sah er vor sich in der Nähe des Rollfeldes mehrere britische Flakgeschütze, die nun zu feuern begannen...
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 29.10.2008, 13:53

...die geschütze schienen rot gelbe feuerschnüre auszuspucken die nach ihm greifen wollten, für die flak war er jetzt ein gefundenes fressen kaum 100 meter über dem flugplatz, er suchte verzweifelt nach einer lösung hinter ihm die spitfire vor ihm die flak, denk nach sagte sich friedrich und biss sich auf die lippen so wie er es immer tat wenn er eine lösung suchte, was ihn schon manch dummen spruch von seinem ausbilder und fliegerkameraden einbrachte. die feuerschnüre kamen immer näher, er hörte schön das pfeiffen und surren der geschoße, und dann sah er eine möglichkeit....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 29.10.2008, 22:48

Er wandte den "SCHERENSCHNEIDER" an, eine aprupte horizontale Richtungsänderung und die Spitfire geriet in das Feuer der eigenen Flak...
In der Spitfire sass George Miller vom 92nd Figther Squadron aus Biggin Hill,
der heute eigentlich seinen 20. Abschuss
gefeiert hätte.
Er hatte schon während des ganzen Gefechts an die Flasche Scotch gedacht, die man ihm versprochen hatte.Der Rolls Royce Merlin qualmte wie verrückt und Rauch stieg in die Kanzel.Er war jedoch zu tief, um mit dem Fallschirm abzuspringen....
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 30.10.2008, 13:20

welch ironie des schicksals dachte sich goerge, von der eigenen flak abgeschoßen zu werden, es war das erste mal der er aussteigen musste. die flak stellte sofort das feuer ein als sie ihren fehler bemerkte. jetzt war es zeit zu handeln, was sollte er tun? notlanden, dafür war er noch zu schnell nach dem sturzflug, oder aufsteigen und riskiern das die maschine feuer fängt und explodiert? viel zeit blieb ihm nicht mehr, da er schon in der verqualmten kanzel nichts mehr sah. er entschied sich die spitfire auf die erforderliche höhe von 200 meter zubringen damit er mit dem fallschirm austeigen konnte. er zog am steuerknüppel und die maschine schoß mit der restlichen geschwindigkeit in die höhe, doch kaum das er die 150 meter erreichte hörte er ein lautes klatschen und die spitfire kippte nach links weg, die flak hatte wohl die steuerseile getroffen und er konnte die maschine nicht mehr steuern....
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 30.10.2008, 22:40

Er verlor das Bewusstsein und fiel in eine tiefe Leere....
Als er die Augen wieder öffnete, drehte sich um ihn alles und er nahm sein Gegenüber erst nur in Konturen war...Sie hatte eine helle, betörende Stimme und ihr rotes Haar schimmerte unter dem Schwesternhäubchen hervor wie Kupferkabel aus dem Cockpit seiner zerschossenen Spitfire...
"Sie haben grosses Glück gehabt, Sir.", sagte sie mit einem Lächeln, dass
ihn alle Schmerzen vergessen liess.

Friedrich indes steuerte seine Messerschmitt wieder Richtung Le Havre und der Daimler-Benz 605 schnurrte wie eine Katze, als wenn die Maschine an diesem Tage nie geschwächelt hätte.Er freute sich auf ein kaltes Bier und die Briefe von Frieda,denn er las immer ihre Briefe, auch wenn keine neuen ankommen sollten.
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Ungelesener Beitragvon Gelöschter Benutzer 301 » 31.10.2008, 00:39

George Miller wurde im schweren verbrennungen in ein militärkrankenhaus gebracht, nach 6 monaten in der reha wurde er zum warrent officer ernannt und zur 11 Fighter Group versetzt...

Friedrich landete ohne weitere zwischenfälle auf dem fliegerhorst in le havre, er stellte seine maschine in der parkposition in der splitterbox ab, dort wartete schon sein chefmechaniker uffz karl schröder der wild fluchend um die messerschmidt lief und die einschußlöcher zählte. als friedrich aus der maschine stieg und mit den anderen piloten seiner staffel zum unterkunftsgebäude ging fiel ihm auf es es nicht viele zurück geschafft hatten, es war ein harter tag gewesen für die männer von der ersten staffel des jagdgeschwader 52 aber auch für alle anderen jagdpiloten, und morgen ging das teuflische spiel weiter.....
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Ungelesener Beitragvon Sargon_III » 31.10.2008, 15:53

Friedrich machte sich nach der Nachbesprechung auf dem Weg zur Unterkunft, dort angekommen sah er auf den Kalender an der Wand. Heute war der Geburtstag seines Bruders Franz. Wie es ihm wohl ging?? Er hätte fast den Geburtstag vergessen. Franz ist bei der 31. Infantrie Division irgendwo in Russland. Ein teuflisches Land, tief und weit eine Knochenmühle.
Aber bis jetzt ist Franz davon gekommen, bis jetzt. "Auf dich, Franz" sagte Friedrich und nahm einen Schluck Bier aus der Flasche aus dem Mannheim.
Er legte sich aufs Bett, grübelte noch ein Paar Minuten und dann schlief er ein......
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Ungelesener Beitragvon kuebelfahrer » 31.10.2008, 22:11

Er wurde am Morgen mit Musik aus dem Volksempfänger geweckt:
Es lief mal wieder "Möwe, du fliegst in die Heimat" von Magda Hain.
Ihre Stimme war fast so schön wie Friedas Stimme, dachte er.
Er fing an zu träumen und starrte nach draussen in den weiten Himmel:

"Wieviel feindliche Maschinen jetzt wohl grade umherfliegen ?"
"Und ich sitze hier und höre Magda Hain"
"Naja, vielleicht macht der Feind ja auch grade Pause und hört den Tipperary Song."

Plötzlich kam der Oberst in die Stube:

Die meist jungen, aufgeweckten Flieger starrten Oberst Kurtwein erwartungsvoll an, und waren sehr gespannt was nun kommen möge:

"Stillgestanden!"

"Der Herr General ist heute zu Besuch und hat ein paar Worte an euch zu richten"."In 10 Minuten sind alle gestriegelt auf dem Hof zu erscheinen wie schlesische Zuchthengste!"

Die Männner zitterten vor Aufregung und man hörte schon die Kapelle den Badenweiler Marsch spielen.Friedrich musste seinem total verwirrten Flügelmann helfen, sein Hemd richtig zuzuknöpfen und gab ihm ein paar Backpfeifen, damit er wieder bei Sinnen war...
Schliesslich waren alle jungen Flieger mehr oder weniger gefassst auf dem Hof erschienen und der General fuhr in seinem Maybach SW 42 in Luftwaffenblau vor.....

Nach eingehender Musterung der Reihen und Verleihung einiger Orden begann er zu sprechen: "Euer Aufgabenbereich wird sich angesichts der momentanen militärischen Lage ändern.Die Führung hat beschlossen, euch ein wenig Luftveränderung zu verschaffen, eure Einheit wird verlegt und zwar nach......
Zuletzt geändert von kuebelfahrer am 09.11.2008, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.
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