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Schwalbe 1

Alles was im Reich unter die Erde verlegt wurde oder werden sollte.

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Re: Schwalbe 1

Ungelesener Beitragvon Vandeeik » 09.08.2019, 21:16

Keine Ahnung, irgendwie bin ich wohl nicht niveaulos genug um die Frage nach dem WARUM zu verstehen. Heute hat mich allen Ernstes mein Vatta gefragt ob ich den Nazi-Stollen kenne. Absolut unnötige Aktion.
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Re: Schwalbe 1

Ungelesener Beitragvon paulpanzer » 11.08.2019, 17:07

Zacken hat geschrieben:Nicht die erste und nicht die letzte Anlage die wegen sowas zu gemacht wird.

Du sagst es. Wie man auch aus einer sehr bekannten Location in Duisburg bitter erfahren muĂźte. Aklles nur weil irgendwelche Obercoolen meinen,durch likes zu trumpfen und die anderen Schleicher dadurch das Nachsehen haben.
Wirklich sehr dumm und mega egoistisch sowas.
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Re: Schwalbe 1

Ungelesener Beitragvon combo » 03.09.2019, 15:41

https://www.wp.de/staedte/menden/menden ... 72747.html

der komplette Artikel!




MENDEN. Gegen die Videofilmer aus Iserlohn, die Aufnahmen aus dem verbotenen Bereich der „Schwalbe“-Höhlen ins Netz stellten, ermittelt nun die Polizei.

Jetzt laufen Ermittlungen der Polizei: Der Lhoist-Rheinkalk-Konzern hat wie angekündigt Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen die Iserlohner Videofilmer erstattet, die vor einigen Wochen spektakuläre Bilder aus dem Nazi-Stollen „Schwalbe 1“ in Menden-Oberrödinghausen ins Internet gestellt hatten. Weil sie sich für diesen Dreh widerrechtlich Zutritt zum gesperrten Gelände verschafft haben müssen, droht ihnen jetzt eine Strafe.

Die Besucher im weit verzweigten Höhlensystem von Schwalbe 1. GEHEIMPROJEKT
Filmemacher dringen in Mendener Nazi-Stollen Schwalbe 1 vor
Gegenüber der WP beriefen sich die jungen Filmemacher indes auf die unzureichende Kennzeichnung und Sicherung der Eingänge: An den Stollen, berichteten sie, hätten sie sogar Familien mit Kindern gesehen. Und das, obwohl Lhoist-Rheinkalk als Eigentümer dort schon seit langem vor Lebensgefahr durch herabfallende Felsstücke warnt und beim Betreten mit Konsequenzen droht.

In Lebensgefahr gebracht
Tatsächlich berichteten die jungen Filmemacher gegenüber der WP auch von überall herumliegenden Brocken, die auch auf den Videos zu sehen sind – und deretwegen sie sich bei den Aufnahmen auch nie lange an einer Stelle aufgehalten hätten. Ein Lhoist-Sprecher wollte wegen des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme mehr zum aktuellen Vorgang abgeben.
Er hatte bereits bei Erscheinen der Netzvideos Anfang August erklärt: Der Stollen sei verschlossen, das Betreten des einsturzgefährdeten Höhlensystems lebensgefährlich und daher strengstens untersagt. Auch dass sich Lhoist als Eigentümer rechtliche Schritte gegen die Filmemacher vorbehalte, war da bereits angekündigt worden.

Viele andere Videos
Höhlen üben seit jeher eine große Faszination aus. Doch Hobby-Höhlenkletterer können in ihnen in Lebensgefahr geraten.HÖHLEN
Illegale Höhlentouristen im Sauerland immer leichtsinniger
Zwar finden sich im Netz zahlreiche weitere Videos und Forenbeiträge von Amateur-Schatzsuchern und Untergrundfreunden zu „Schwalbe 1“, wie die Nazis den Versuch nannten, die Produktion von Treibstoff für den „Schwalbe“ genannten Messerschmidt-Düsenjäger unter die Erde zu verlegen, um die Anlagen vor Bombenabwürfen der Alliierten zu schützen. Doch so offensiv wie die Iserlohner Filmer war bislang noch kein Unbefugter bei der Präsentation im Internet vorgegangen.

UnwĂĽrdiger Umgang
Als unwürdig betrachtet indes Antonius Fricke diesen Umgang mit der Geschichte. Tausende Zwangsarbeiter mussten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Stollen in den Fels treiben, viele ließen dabei ihr Leben. Fricke ist es ein Anliegen, aus den Stollen eine sichere Gedenkstätte mit legalen Führungen zu machen. Der Mendener Historiker lädt als städtischer Bodendenkmalpfleger schon heute zu Exkursionen ein, bei denen er junge Menschen bis an Nord- und Südausgang führt. Im legalen Bereich.
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Re: Schwalbe 1

Ungelesener Beitragvon combo » 03.09.2019, 15:42

https://www.wp.de/staedte/menden/menden ... 72747.html

der komplette Artikel!




MENDEN. Gegen die Videofilmer aus Iserlohn, die Aufnahmen aus dem verbotenen Bereich der „Schwalbe“-Höhlen ins Netz stellten, ermittelt nun die Polizei.

Jetzt laufen Ermittlungen der Polizei: Der Lhoist-Rheinkalk-Konzern hat wie angekündigt Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen die Iserlohner Videofilmer erstattet, die vor einigen Wochen spektakuläre Bilder aus dem Nazi-Stollen „Schwalbe 1“ in Menden-Oberrödinghausen ins Internet gestellt hatten. Weil sie sich für diesen Dreh widerrechtlich Zutritt zum gesperrten Gelände verschafft haben müssen, droht ihnen jetzt eine Strafe.

Die Besucher im weit verzweigten Höhlensystem von Schwalbe 1. GEHEIMPROJEKT
Filmemacher dringen in Mendener Nazi-Stollen Schwalbe 1 vor
Gegenüber der WP beriefen sich die jungen Filmemacher indes auf die unzureichende Kennzeichnung und Sicherung der Eingänge: An den Stollen, berichteten sie, hätten sie sogar Familien mit Kindern gesehen. Und das, obwohl Lhoist-Rheinkalk als Eigentümer dort schon seit langem vor Lebensgefahr durch herabfallende Felsstücke warnt und beim Betreten mit Konsequenzen droht.

In Lebensgefahr gebracht
Tatsächlich berichteten die jungen Filmemacher gegenüber der WP auch von überall herumliegenden Brocken, die auch auf den Videos zu sehen sind – und deretwegen sie sich bei den Aufnahmen auch nie lange an einer Stelle aufgehalten hätten. Ein Lhoist-Sprecher wollte wegen des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme mehr zum aktuellen Vorgang abgeben.
Er hatte bereits bei Erscheinen der Netzvideos Anfang August erklärt: Der Stollen sei verschlossen, das Betreten des einsturzgefährdeten Höhlensystems lebensgefährlich und daher strengstens untersagt. Auch dass sich Lhoist als Eigentümer rechtliche Schritte gegen die Filmemacher vorbehalte, war da bereits angekündigt worden.

Viele andere Videos
Höhlen üben seit jeher eine große Faszination aus. Doch Hobby-Höhlenkletterer können in ihnen in Lebensgefahr geraten.HÖHLEN
Illegale Höhlentouristen im Sauerland immer leichtsinniger
Zwar finden sich im Netz zahlreiche weitere Videos und Forenbeiträge von Amateur-Schatzsuchern und Untergrundfreunden zu „Schwalbe 1“, wie die Nazis den Versuch nannten, die Produktion von Treibstoff für den „Schwalbe“ genannten Messerschmidt-Düsenjäger unter die Erde zu verlegen, um die Anlagen vor Bombenabwürfen der Alliierten zu schützen. Doch so offensiv wie die Iserlohner Filmer war bislang noch kein Unbefugter bei der Präsentation im Internet vorgegangen.

UnwĂĽrdiger Umgang
Als unwürdig betrachtet indes Antonius Fricke diesen Umgang mit der Geschichte. Tausende Zwangsarbeiter mussten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Stollen in den Fels treiben, viele ließen dabei ihr Leben. Fricke ist es ein Anliegen, aus den Stollen eine sichere Gedenkstätte mit legalen Führungen zu machen. Der Mendener Historiker lädt als städtischer Bodendenkmalpfleger schon heute zu Exkursionen ein, bei denen er junge Menschen bis an Nord- und Südausgang führt. Im legalen Bereich.
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Re: Schwalbe 1

Ungelesener Beitragvon PGR 156 » 22.09.2019, 19:08

Unwürdig ist vor allem der nicht totzubekommende Irrglauben, der Name "Schwalbe" hätte etwas mit dem Spitznamen der ME 262 zu tun.
Experten....
Als Düsenjäger brauchte er kein hochoktaniges Benzin, wie es beim IG-Verfahren in den Schwalbe-Anlagen angestrebt wurde. Ein Düsenjäger fliegt auch mit billigem Klingelwasser.
Die hochgezüchteten Kolbenmotorjäger waren dagegen auf das hochoktanige Benzin angewiesen, FW 190, TA 152, ME 109...die sog. Schwalbe- ME 262 gerade nicht.
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