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Diese U-Verlagerung, geplant um das Reich im zweiten Weltkrieg mit kriegswichtigen Treibstoffen zu versorgen, wurde nie fertiggestellt. Die zunehmenden Angriffe der alliierten Luftstreitkräfte machten den Bau solcher unterirdischen Bauwerke unabdingbar. Sie ist, wie viele dieser Bauvorhaben zwar umgesetzt worden, konnte aber nie ihren Betrieb aufnehmen. Das Geilenberg-Programm sah viele solcher Anlagen vor, um die Mineralölindustrie weiterhin aufrecht zu erhalten.

Um das Projekt „Schwalbe 1“ zu realisieren, hatte der Verwaltungsapparat alle Hände voll zu tun. Nachdem Geologen und Bergbautechniker des Reichsamtes den Ort als einen der geeignetsten der Organisation Todt vorschlugen, konnte diese mit der Planung fortfahren. Glücklicherweise waren viele Punkte der nötigen Infrastruktur bereits in der Nähe vorhanden. Auch von der Tarnung her, war man hier schon bestens gerüstet. Der anfallende Abraum konnte im nahen Steinbruch so verbracht werden, das es für Luftaufklärer schon sehr schwierig war, die Baustelle aus der Luft überhaupt auszumachen. Gerade der Punkt Geheimhaltung, war von größter Wichtigkeit für solche Bauvorhaben und deren Durchführung. Rund um den Steinbruch wurde aber, zum Schutz der Anlage, ein Flak-Gürtel errichtet.

Die Arbeiter, meisten Zwangsarbeiter und anderweitige Gefangene, wurden mit der Bahn dorthin verlegt. Rund um die Baustelle wurden Lager für die Arbeiter, die in Schichten rund um die Uhr dort schuften mussten, errichtet. Die Verpflegung, wie in allen Lagern, war äußerst spärlich. Trotz der unmenschlichen Bedingungen sollte die U-Verlagerung  nach 10 Monaten Bau in Betrieb gehen und den dringend benötigten Treibstoff liefern. Der hier zu produzierende Treibstoff, so war es geplant, sollte für die Messerschmitt Me262 produziert werden, dem ersten in Serie gebauten Flugzeug mit Strahltriebwerken. Soweit kam es aber nicht mehr. Die Bauarbeiten endeten mit dem Einmarsch der Amerikaner am 15.4.1945.

Einen weiteren Bericht haben wir hier für euch bereitgestellt U-Verlagerung Schwalbe I

Ihr könnt euch aber auch an der Diskussion im Forum beteiligen.

Hier geht es zum Thread Schwalbe 1

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei LostAreas.de, für die zur Verfügung gestellten Bilder.

Das Team von Bunker-NRW

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