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Die Schwalben

PGR 156

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Sagen wir mal so:
Der Wikiblödiaartikel zu Schwalbe IV ist von der "Untertage"-Seite, mmh, inspiriert. Und falsch.
Aus mehreren Quellen läßt sich erkennen, daß es ein durchschlägiger Stollen war. Ende der 80er wurde das Mundloch unter der Hohen Ley vermauert und von außen mit dem Steinbruch aufgefüllt. Das Stollenmundloch im nördlichen der beiden östlichen Steinbrüche wurde verplombt und ebenso mit dem Steinbruch aufgefüllt.
Das einzige mir bekannte Bild des Steinbruches unter der Hohen Ley vor der Auffüllung zeigt den linken Bereich bis über die große Höhle hinaus nach rechts mit dem großem Höhleneingang. Keine weiteren Öffnungen erkennbar. Also nix mit einem Stollensystem ala Schwalbe I.
Dann schaue man sich die Bilder von angeblich Selenit auf der "Untertage"-Seite an. Sieht man ein vermauertes Portal von innen? Eine Betonplombe von innen? Nö.
Wer war schonmal in einem Stollensystem mit kreuzenden Querstollen? Was fotografiert man dort recht gerne?
Genau. Die Kreuzungen. Sind welche auf den Bildern zu sehen? Nö. Obwohl ständig im Text erwähnt. Aber keine Bilder davon. Vergeßt es.
Ein Wetterschacht in der Mitte? Wahrscheinlich eher nicht. Die Bewetterung sollte von den Portalen aus erfolgen. Wurde extra erwähnt.
Oben auf der Fläche ist auch nichts erkennbar. Der Altbergbau mit seinem Wetterschacht liegt weit von der Mitte ab westlich und eigentlich viel zu südlich, um ansatzweise über dem Stollen zu stehen. Außer, er liegt nicht wie beschrieben ziemlich unter dem Gipfel der Hohen Ley.
 

Fuchs34

Mitglied
Ja das kam mir schon alles etwas komisch vor, auch dass, nur die ''Untertage'' Jungs da drin waren und wie du schon erwähnt hast man keine Plombe oder Kreuzungen sieht.
 

eXo

erfahrenes Mitglied
Das habe ich vor ein paar Tagen durch Zufall gefunden


Die Überreste und bauten der Kieselschiefergrube sind alle noch vorhanden. Allerdings finde ich den im Video beschriebenen Eingang zur Schwalbe, direkt am Ufer der Bigge fraglich.
 
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